Random Stuff #7 | About the last Weeks; lest mehr auf House of Wolf

Random Stuff #7 | About the last Weeks

Die Wochen fliegen nur so vorbei und die Zeit vergeht schneller als einem manchmal lieb ist. Heute gibt es wieder eine Liste von allem Möglichen, was mir gefallen hat, was ich neu entdeckt habe und was bei mir gerade los ist.

Random Stuff #7 | About the last Weeks; lest mehr auf House of Wolf

Liebster Blogartikel

Ganz toll fand ich den Artikel von Christina Key, der schon letzte Woche online ging: Wie bekomme ich mehr Blog Kooperationen? // Tipps & Tricks.

Christina hat lange daran geschrieben und ich finde es ist ein sehr hilfreicher und verständlicher Post geworden. Da sind einige gute Tipps dabei, die auch mir weiterhelfen, obwohl ich noch keine einzige Kooperation hatte ;). Der Artikel gibt einen guten Überblick zum Thema und vielleicht lassen sich so auch schon im Vorfeld Fehler vermeiden. Solltet ihr ihren Blog noch gar nicht kennen, dann schaut ihn euch an und bewundert die schönen Fotos, die sie dort online hat (und nebenbei bemerkt, ist sie eine wunderschöne Frau ;))!

Liebster Blog

Neu entdeckt habe ich den Blog von Esra „Nachgestern ist Vormorgen. Sie bloggt schon seit 2010 und wohnt im schönen München. Ich finde ihren Stil total sympathisch und habe den so noch bei keiner anderen Bloggerin gesehen: mal verspielt mit bunten Mustern und dann auch wieder chic und elegant. Hier mein bisher liebster Look von ihr! Außerdem finde ich ihre Texte schön zu lesen und sie hat auch spannende Posts rund um die Themen Mode und Lifestyle.

New In

Es ist selten geworden, dass ich mir etwas neues zum anziehen kaufe, aber seit fast drei Jahren denke ich mir, eine Regenjacke wäre super praktisch beim wandern, auf Festivals oder wenn es nur ein bisschen nieselt und ich keinen Bock auf Regenschirm halten habe. Also habe ich mir endlich eine Jacke gegönnt! Ich wollte mir unbedingt sicher sein, dass mein Geld nicht für eine Chemiebombe, an eine unfaire Firma geht und war deshalb auf der Suche nach einem Stück von Vaude und wurde im Schuster in München fündig. Vaude ist ein nachhaltiges Outdoor-Label, das ihre Produkte möglichst umweltfreundlich produziert, außerdem ist es ein deutsches Unternehmen, dass sich für eine faire Herstellung einsetzt.

Bis jetzt nur einmal im Ernstfall eingesetzt, bin ich sehr zufrieden. Andere Jacken die ich zuvor von anderen Labels probiert hatte, waren immer sehr unförmig. Mein schönes Teil sitzt super und bietet genug Platz für einen dicken Pullover darunter. Ich bin sehr glücklich über meinen Fund^^.

Random Stuff #7 | About the last Weeks; New In Regenjacke von Vaude

Fashion Wishlist

Die tollen Sachen des Labels Jan ’n June haben es mir angetan. Sie haben moderne Schnitte, minimalistische Formen und Farben und Basics die immer passen. Diese Hose zum Beispiel ist ein Traum. Sie sieht so bequem aus und trotzdem kann man sie businesstauglich kombinieren (Psst gerade im Sale ;)). Auch dieses Kleid ist so toll mit dem Cut-out im Rücken und das genau an der richtigen Stelle.
Das Allerbeste ist, Jan ’n June ist ein nachhaltiges grünes Modelabel aus Hamburg und ziemlich transparent und zertifiziert und alles zu fairen Preisen – unbedingt rein schauen!

Und als drittes auf meine Fashion Wishlist stehen diese veganen Schuhe, hergestellt aus Ananas-Leder. Normalerweise keine Form, die mich ansprechen würde, aber irgendwas haben diese Schuhe an sich, dass ich sie schön finde. Leider ist der Sommer in den letzten Zügen und diese tollen Treter würden in diesem Jahr wohl nicht mehr viel Anwendung finden…

Liebstes Video

Brooke Shaden verfolge ich schon eine ganze Weile. Sie ist eine Fotografin, mit einem ganz eigenen, ganz besonderen Stil. Sie zaubert auf dem engen Raum eines Quadrats fantastische Geschichten. Mit jedem neuen Werk facht sie meine Inspiration an. In ihren Videos sieht immer alles so einfach aus, dass man denkt, das könnte ich auch irgendwie hinbekommen. In der neuen Reihe „White Wall Wednesday“ zeigt sie, was man mit einer einfachen Wand in einem Zimmer schönes zustande bekommt. Wenn ihr auf Fotografie steht, dann schaut euch doch mal ihre Fotos an.

 

Persönliches

Ich bin sowas von urlaubsreif! So gerne würde ich irgendwohin in die Sonne und entspannen. Leider lässt es mein Terminkalender zur Zeit nicht zu… Im September geht es für ein paar Tage nach Wien, worauf ich mich schon sehr freue. Das wird aber eher ein Entdeckungsurlaub durch die Stadt und weniger ein Faulenzerurlaub, trotzdem ist Wien immer wieder schön.

Was war bei euch los in den letzten Wochen?

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In welcher Welt willst du leben? | Über grüne und faire Mode

In welcher Welt willst du leben? | Über grüne und faire Mode

Heute ist das erste mal, dass ich bei einer Blogparade mitmache 😀 Matthias von matthias-wilke.de hatte eine wundervolle Idee: Er stellt die Frage „In welcher Welt willst Du leben?“ Er ruft dazu auf von deiner eigenen Wunschwelt zu träumen und zu schreiben. Dieser Wunsch den man sich ausmalt muss dabei gar nicht realistisch oder umsetzbar sein, er kann so utopisch sein wie man möchte! Das hat mich sehr inspiriert dort mitzumachen und euch von meinen Träumen zu berichten.

In welcher Welt willst du leben? | Über grüne und faire Mode

Auf meinem Blog habe ich schon viel zu dem Thema geschrieben: grüne Mode. Mode, die nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch fair in der Produktion und letztlich im Preis. Ich selbst befinde mich auf dem Weg zu einem grüneren Kleiderschrank und denke, dass ich auf dem richtigen Weg bin, auch wenn es noch eine lange Reise sein wird.

Wenn ich von der Welt träume, in der ich leben möchte, dann ist faire Kleidung das erste was mir in den Sinn kommt. Mode mag auf dem ersten Blick das Oberflächlichste sein, das in einer Welt ohne Grenzen gar nicht reinzupassen scheint, erst wenn man über die gesamte Kette nachdenkt, die hinter der Industrie steckt, dann wird deutlich, da kann sich einiges verbessern.

Also sieht mein Traum von meiner Welt in etwa so aus:

Kleidung wird nur noch aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, wie Baumwolle, Hanf oder Leinen. Die Felder werden biologisch und umweltfreundlich für Mensch und Natur bebaut und bewirtschaftet. Die Arbeiter auf den Feldern werden gerecht entlohnt, sodass es für ein gutes Leben reicht und sie sich und ihre Familien gut und gesund ernähren können.

Die Rohstoffe werden nach der Ernte umweltschonend verarbeitet, zu Stoffen gewebt und gefärbt und veredelt. Die Menschen die das machen werden fair bezahlt, sodass sie sich und ihre Familien gut und gesund ernähren können und so dass es für ein gutes Leben reicht.

Näher und Näherinnen die aus den Stoffen Kleidung herstellen, gehen gerne zur Arbeit, haben spaß daran etwas neues zu schaffen und bekommen hierfür genug Zeit ihre Aufgaben sorgfältig zu erledigen. Sie werden fair entlohnt für ihre Arbeit. Sie können sich und ihren Familien ein gutes Leben ermöglichen.

Der Kunde, der im Anschluss die neue Kleidung kauft, weiß um die ganze Arbeit, die in dem schönen Stück steckt und weiß das auch zu würdigen. Er bezahlt einen fairen Preis für das neue Lieblingsteil und trägt es so lange, bis es auseinanderfällt.

Das Unternehmen, dass dieses Kleidungsstück designed und in Auftrag gegeben hat, bekommt einen guten Gewinn aus dem Verkauf. Durch den Gewinn können alle Mitarbeiter der Firma sich und ihre Familien gut und gesund ernähren und es ist genug für ein gutes Leben.

An der Modeindustrie sind viele Menschen beteiligt und viele Menschen leiden unter den furchtbaren Bedingungen, unter denen sie arbeiten und leben müssen. Meist sind es die Leute am Ende der Kette die den größten Gewinn am Verkauf haben und wollen diesen nicht gerecht verteilen.

Ich würde mir eine Welt wünschen, in der Jeder seinen Konsum reflektiert und einschränkt. Ich würde mir eine Welt wünschen in der keine „Produktion für die Müllhalde“ stattfindet. Ich würde mir eine Welt wünschen, in der Jeder von seiner Arbeit leben kann!

Ich würde mich freuen, wenn ihr auch mitträumt und bei der Blogparade dabei seit (läuft noch bis zum 14.08.16). Auf Matthias Seite erfahrt ihr mehr dazu – Blogparade: in welcher Welt willst Du leben?

Gothic Dress "Velum"; Shop at DaWanda; Fashion: House of Wolf, Photographer: Gordon Nehmeyer, Model/Makeup/Hair: Sabrina Kottke, Retouch: Stephanie Wolf; House of Wolf

Das kleine Schwarze – zu jeder Gelegenheit passend

Gestern bin ich auf ein wunderschönes Seidenkleid gestoßen. Es ist von hessnatur und ist ein Zerowaste Kleid, dass heißt, dass bei der Produktion des Stückes kaum Abfälle in Form von Stoffresten entstehen. Ich habe mich sofort in das Kleid verliebt. Es ist so schlicht und klassisch und gleichzeitig auch so wandelbar. Ein Traum!

Das kleine Schwarze ist ja ein Klassiker, dass jede Frau im Schrank haben sollte. Es kann zu jeglicher Gelegenheit angezogen werden (1). Durch Accessoires kann es passend für eine Hochzeit eine Cocktailparty oder für den Alltag gestyled werden (2). Trägt man zum Beispiel eine lässige Strickjacke darüber, wie diese hier, einen gemütlichen Schal und dann noch grobe Stiefel dazu, dann ist das Kleid alltagstauglich. Tauscht man Schal und Strickjacke gegen eine schmale Kette und Blazer aus, so ist es das richtige für das Büro. Mit einer farbigen Statement-Kette und Sandaletten, ist es das Outfit für eine Gartenparty.

Es hält sich hartnäckig das Gerücht (2), dass das kleine Schwarze von Gabriele Coco Chanel erfunden wurde, vermutlich hat sie es aber nur salonfähig gemacht. Ursprünglich war Schwarz die Trauerfarbe bei Beerdigungen und für Witwen. So war auch das Kleid als Trauerkleidung angedacht. Chanel hat es geschafft, dass es nicht nur als solches gesehen wurde. Sie selbst hat es zu jeder Gelegenheit getragen. Allgemein hat sie viel für die Frauen und die Mode getan, aber das ist wohl anderes Thema 😉 (3)

In den 50er Jahren ist es dann richtig populär geworden (1) und spätestens seit Audrey Hepburn’s Etuikleid von Givenchy, in dem Film „Frühstück bei Tiffany“, ist es in der Mitte der Gesellschaft angekommen. (4) Das kleine Schwarze ist ein großer Teil der modernen Geschichte und steht bezeichnend für den schnellen Weg die die Mode geht. (5)

Heute gibt es das kleine Schwarze in jeglicher Form. In unterschiedlichen Silhouetten und Materialien ist für Jeden eines dabei. Es ist nicht genau definiert, wie es aussehen soll, dass kann man individuell entscheiden. Nur die eine Gemeinsamkeit, die Farbe Schwarz, muss es haben. (6)
Meine Interpretation des Kleides findet ihr hier. Es ist auch vielseitig, wandelbar und mega bequem.

Habt ihr euer perfektes kleines Schwarzes schon gefunden? Zu welcher Gelegenheit tragt ihr es?

PS: In meinem DaWanda Shop könnt ihr noch bis 23. Februar versandkostenfrei bestellen 😉

Quellen:
(1) Petra
(2) kissnapping
(3) Welt.de
(4) Modeopfer
(5) Gothic Beauty
(6) Wikipedia