Random Stuff #7 | About the last Weeks; lest mehr auf House of Wolf

Random Stuff #7 | About the last Weeks

Die Wochen fliegen nur so vorbei und die Zeit vergeht schneller als einem manchmal lieb ist. Heute gibt es wieder eine Liste von allem Möglichen, was mir gefallen hat, was ich neu entdeckt habe und was bei mir gerade los ist.

Random Stuff #7 | About the last Weeks; lest mehr auf House of Wolf

Liebster Blogartikel

Ganz toll fand ich den Artikel von Christina Key, der schon letzte Woche online ging: Wie bekomme ich mehr Blog Kooperationen? // Tipps & Tricks.

Christina hat lange daran geschrieben und ich finde es ist ein sehr hilfreicher und verständlicher Post geworden. Da sind einige gute Tipps dabei, die auch mir weiterhelfen, obwohl ich noch keine einzige Kooperation hatte ;). Der Artikel gibt einen guten Überblick zum Thema und vielleicht lassen sich so auch schon im Vorfeld Fehler vermeiden. Solltet ihr ihren Blog noch gar nicht kennen, dann schaut ihn euch an und bewundert die schönen Fotos, die sie dort online hat (und nebenbei bemerkt, ist sie eine wunderschöne Frau ;))!

Liebster Blog

Neu entdeckt habe ich den Blog von Esra „Nachgestern ist Vormorgen. Sie bloggt schon seit 2010 und wohnt im schönen München. Ich finde ihren Stil total sympathisch und habe den so noch bei keiner anderen Bloggerin gesehen: mal verspielt mit bunten Mustern und dann auch wieder chic und elegant. Hier mein bisher liebster Look von ihr! Außerdem finde ich ihre Texte schön zu lesen und sie hat auch spannende Posts rund um die Themen Mode und Lifestyle.

New In

Es ist selten geworden, dass ich mir etwas neues zum anziehen kaufe, aber seit fast drei Jahren denke ich mir, eine Regenjacke wäre super praktisch beim wandern, auf Festivals oder wenn es nur ein bisschen nieselt und ich keinen Bock auf Regenschirm halten habe. Also habe ich mir endlich eine Jacke gegönnt! Ich wollte mir unbedingt sicher sein, dass mein Geld nicht für eine Chemiebombe, an eine unfaire Firma geht und war deshalb auf der Suche nach einem Stück von Vaude und wurde im Schuster in München fündig. Vaude ist ein nachhaltiges Outdoor-Label, das ihre Produkte möglichst umweltfreundlich produziert, außerdem ist es ein deutsches Unternehmen, dass sich für eine faire Herstellung einsetzt.

Bis jetzt nur einmal im Ernstfall eingesetzt, bin ich sehr zufrieden. Andere Jacken die ich zuvor von anderen Labels probiert hatte, waren immer sehr unförmig. Mein schönes Teil sitzt super und bietet genug Platz für einen dicken Pullover darunter. Ich bin sehr glücklich über meinen Fund^^.

Random Stuff #7 | About the last Weeks; New In Regenjacke von Vaude

Fashion Wishlist

Die tollen Sachen des Labels Jan ’n June haben es mir angetan. Sie haben moderne Schnitte, minimalistische Formen und Farben und Basics die immer passen. Diese Hose zum Beispiel ist ein Traum. Sie sieht so bequem aus und trotzdem kann man sie businesstauglich kombinieren (Psst gerade im Sale ;)). Auch dieses Kleid ist so toll mit dem Cut-out im Rücken und das genau an der richtigen Stelle.
Das Allerbeste ist, Jan ’n June ist ein nachhaltiges grünes Modelabel aus Hamburg und ziemlich transparent und zertifiziert und alles zu fairen Preisen – unbedingt rein schauen!

Und als drittes auf meine Fashion Wishlist stehen diese veganen Schuhe, hergestellt aus Ananas-Leder. Normalerweise keine Form, die mich ansprechen würde, aber irgendwas haben diese Schuhe an sich, dass ich sie schön finde. Leider ist der Sommer in den letzten Zügen und diese tollen Treter würden in diesem Jahr wohl nicht mehr viel Anwendung finden…

Liebstes Video

Brooke Shaden verfolge ich schon eine ganze Weile. Sie ist eine Fotografin, mit einem ganz eigenen, ganz besonderen Stil. Sie zaubert auf dem engen Raum eines Quadrats fantastische Geschichten. Mit jedem neuen Werk facht sie meine Inspiration an. In ihren Videos sieht immer alles so einfach aus, dass man denkt, das könnte ich auch irgendwie hinbekommen. In der neuen Reihe „White Wall Wednesday“ zeigt sie, was man mit einer einfachen Wand in einem Zimmer schönes zustande bekommt. Wenn ihr auf Fotografie steht, dann schaut euch doch mal ihre Fotos an.

 

Persönliches

Ich bin sowas von urlaubsreif! So gerne würde ich irgendwohin in die Sonne und entspannen. Leider lässt es mein Terminkalender zur Zeit nicht zu… Im September geht es für ein paar Tage nach Wien, worauf ich mich schon sehr freue. Das wird aber eher ein Entdeckungsurlaub durch die Stadt und weniger ein Faulenzerurlaub, trotzdem ist Wien immer wieder schön.

Was war bei euch los in den letzten Wochen?

Advertisements
In welcher Welt willst du leben? | Über grüne und faire Mode

In welcher Welt willst du leben? | Über grüne und faire Mode

Heute ist das erste mal, dass ich bei einer Blogparade mitmache 😀 Matthias von matthias-wilke.de hatte eine wundervolle Idee: Er stellt die Frage „In welcher Welt willst Du leben?“ Er ruft dazu auf von deiner eigenen Wunschwelt zu träumen und zu schreiben. Dieser Wunsch den man sich ausmalt muss dabei gar nicht realistisch oder umsetzbar sein, er kann so utopisch sein wie man möchte! Das hat mich sehr inspiriert dort mitzumachen und euch von meinen Träumen zu berichten.

In welcher Welt willst du leben? | Über grüne und faire Mode

Auf meinem Blog habe ich schon viel zu dem Thema geschrieben: grüne Mode. Mode, die nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch fair in der Produktion und letztlich im Preis. Ich selbst befinde mich auf dem Weg zu einem grüneren Kleiderschrank und denke, dass ich auf dem richtigen Weg bin, auch wenn es noch eine lange Reise sein wird.

Wenn ich von der Welt träume, in der ich leben möchte, dann ist faire Kleidung das erste was mir in den Sinn kommt. Mode mag auf dem ersten Blick das Oberflächlichste sein, das in einer Welt ohne Grenzen gar nicht reinzupassen scheint, erst wenn man über die gesamte Kette nachdenkt, die hinter der Industrie steckt, dann wird deutlich, da kann sich einiges verbessern.

Also sieht mein Traum von meiner Welt in etwa so aus:

Kleidung wird nur noch aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, wie Baumwolle, Hanf oder Leinen. Die Felder werden biologisch und umweltfreundlich für Mensch und Natur bebaut und bewirtschaftet. Die Arbeiter auf den Feldern werden gerecht entlohnt, sodass es für ein gutes Leben reicht und sie sich und ihre Familien gut und gesund ernähren können.

Die Rohstoffe werden nach der Ernte umweltschonend verarbeitet, zu Stoffen gewebt und gefärbt und veredelt. Die Menschen die das machen werden fair bezahlt, sodass sie sich und ihre Familien gut und gesund ernähren können und so dass es für ein gutes Leben reicht.

Näher und Näherinnen die aus den Stoffen Kleidung herstellen, gehen gerne zur Arbeit, haben spaß daran etwas neues zu schaffen und bekommen hierfür genug Zeit ihre Aufgaben sorgfältig zu erledigen. Sie werden fair entlohnt für ihre Arbeit. Sie können sich und ihren Familien ein gutes Leben ermöglichen.

Der Kunde, der im Anschluss die neue Kleidung kauft, weiß um die ganze Arbeit, die in dem schönen Stück steckt und weiß das auch zu würdigen. Er bezahlt einen fairen Preis für das neue Lieblingsteil und trägt es so lange, bis es auseinanderfällt.

Das Unternehmen, dass dieses Kleidungsstück designed und in Auftrag gegeben hat, bekommt einen guten Gewinn aus dem Verkauf. Durch den Gewinn können alle Mitarbeiter der Firma sich und ihre Familien gut und gesund ernähren und es ist genug für ein gutes Leben.

An der Modeindustrie sind viele Menschen beteiligt und viele Menschen leiden unter den furchtbaren Bedingungen, unter denen sie arbeiten und leben müssen. Meist sind es die Leute am Ende der Kette die den größten Gewinn am Verkauf haben und wollen diesen nicht gerecht verteilen.

Ich würde mir eine Welt wünschen, in der Jeder seinen Konsum reflektiert und einschränkt. Ich würde mir eine Welt wünschen in der keine „Produktion für die Müllhalde“ stattfindet. Ich würde mir eine Welt wünschen, in der Jeder von seiner Arbeit leben kann!

Ich würde mich freuen, wenn ihr auch mitträumt und bei der Blogparade dabei seit (läuft noch bis zum 14.08.16). Auf Matthias Seite erfahrt ihr mehr dazu – Blogparade: in welcher Welt willst Du leben?

Classic Books I love and could read all over again | Lest den ganzen Beitrag auf House of Wolf

Classic Books I love and could read all over again

Ich glaube bisher habe ich noch nicht über Bücher auf dem Blog geschrieben, über Filme und Serien ja, aber Bücher sind bisher zu kurz gekommen. Das kommt vielleicht auch daher, dass ich nicht der große Leser bin und keine dutzenden von Bücher im Monat verschlinge. Im Gegenteil, ich lese vielleicht fünf Bücher im Jahr oder weniger. Wenn ich mir mal wieder die Zeit nehme zu lesen, dann habe ich wieder Blut geleckt und merke, wie viel mir die Auszeit dabei gibt. In gute Bücher kann man richtig eintauchen und vergisst die Welt drumherum, daher gibt es heute meine Vorschläge für ein paar Klassiker, die wohl schon viele von euch gelesen haben, wenn nicht dann unbedingt noch nachholen:

Classic Books I love and could read all over again | Lest mehr auf House of Wolf

Dracula von Bram Stoker

Ich glaube „Dracula“ ist jedem ein Begriff. Er ist quasi der Urvater der Vampire!
Das Buch ist großartig geschrieben und ich liebe jeden einzelnen Charakter darin. Da ich das Buch auf englisch gelesen habe und es nun einmal vor über hundert Jahren erschienen ist, ist auch die Sprache darin eine andere wie heute und daher nicht sehr einfach zu lesen. Die Ansichten und Handlungen der Figuren habe ich als sehr naiv empfunden und sehr blind der „Wahrheit“ gegenüber. Ich fand das sehr unterhaltsam und auch passend, angesichts dessen, dass man nicht unbedingt davon ausgeht, dass Vampire tatsächlich existieren.

Erst nach dem Buch habe ich mir die wohl bekannteste Verfilmung dazu angesehen. Der Film ist wahrlich das Gegenteil zu dem, was ich beim lesen des Buches empfunden habe. Er strotzt nur so von offensichtlicher Sexualität und die Naivität wurde dabei komplett außer acht gelassen. Es mag an der Sprachbarriere (Buch) liegen, aber der Film hat für mich ganz und gar nicht das gezeigt, was ich im Buch herausgelesen habe, eine etwas subtilere Darstellung hätte ich als passender empfunden. Aber der Roman ist eine absolute Empfehlung für alle, die auf Blutsauger und die Jagd auf sie, stehen.

Classic Books I love and could read all over again | Lest mehr auf House of Wolf

Traumnovelle von Arthur Schnitzler

Eine sehr kurzweilige Geschichte, an die ich aber trotzdem gerne zurückdenke. Es geht um ein Ehepaar, dass sich auseinandergelebt hat und auf unterschiedliche Wege versucht mit der Situation klar zu kommen. Die Frau hat schlechte Gedanken und der Mann ist auf der Suche nach sexuellen Abenteuern. Man begleitet hauptsächlich den Mann bei seinen Erlebnissen, durch die Nacht.
Es hat sich sehr gut und leicht gelesen. Die Figuren waren großartig und haben teilweise unvorhersehbar gehandelt, was ich immer spannend finde.

Wie ihr vom Coverbild erkennen könnt, wurde auch dieses Buch verfilmt, von Stanley Kubrick. Hier ist die Umsetzung recht gut gelungen und er hat es geschafft, die Story in die Moderne zu bringen, wobei die Geschichte im Grunde zeitlos ist.

Das Buch habe ich übrigens vor dem Müll bewahrt und aus einer Kiste am Straßenrand gefischt. Ich bin sehr froh, dass ich es mitgenommen hatte und jetzt zu meinen Klassik-Büchern gehört.

Classic Books I love and could read all over again | Lest mehr auf House of Wolf

The Picture of Dorian Gray von Oscar Wilde

Bei „The Picture of Dorian Gray“ bin ich etwas zwiegespalten. Es war für mich etwas schwierig zu lesen, der Stil hat mir nicht so zugesagt. Und Dorian Gray selbst fand ich sehr anstrengend und ich konnte den Kerl nicht sehr gut leiden. Das allerdings ist denke ich auch Ziel der Geschichte. Dorian ist ein Arsch und Casanova und ziemlich selbstverliebt. Durch einen Pakt schafft er es jung zu bleiben und stattdessen altert sein Porträt.

Die Geschichte selbst finde ich grandios und auch die Darstellung der Londoner Gesellschaft in der Zeit damals (ebenfalls vor über hundert Jahren geschrieben). Oscar Wilde zeigt deutlich, wie er zu der High Society stand und das hat vielen sauer aufgestoßen, weshalb das Buch große Empörung hervorrief.

Warum der Roman trotzdem hier auftaucht, obwohl mir Teile davon nicht so gut gefallen haben? Ich glaube er hatte genau die Wirkung auf mich, die Wilde erreichen wollte und genau deshalb finde ich den Klassiker wieder gut 😉 Irgendwie kann ich das nicht gut beschreiben, aber lest selbst!

Classic Books I love and could read all over again | Lest mehr auf House of Wolf

To Kill a Mockingbird von Harper Lee

Zugegeben, „to Kill a Mockingbird“ habe ich noch nicht zu Ende gelesen, das letzte Drittel fehlt mir noch. Doch schon jetzt kann ich sagen, es ist ein außergewöhnliches Buch.

Es spielt in den dreißiger Jahren in den Südstaaten der USA, in einer Zeit als Rassismus noch offensichtlicher war, als Heute. Es ist aus der Sicht von zwei Kindern geschrieben und man erlebt die Welt der Erwachsenen durch ihre Augen. Die zwei sind sehr clever und vor allem das Mädchen, Scout, lässt sich so leicht nichts sagen.

Bisher ein gelungenes Bild einer Kleinstadt, dessen Bewohner allesamt voreingenommen und scheinbar unbelehrbar sind. Viel mehr kann ich noch nicht über den Roman schreiben, ich bin gespannt wie es weitergeht.

Classic Books I love and could read all over again | Lest mehr auf House of Wolf

Frühstück bei Tiffany von Truman Capote

Hier haben bestimmt mehr Leute den Film gesehen, als das Buch gelesen. Ich mag den Film, man darf ihn aber nicht mit dem Buch vergleichen, da der Film in meinen Augen letztlich nur wenig von dem wiedergibt, von dem was das Buch erzählen möchte.

Das Buch ist für mich ein Meisterwerk und zählt zu meinen liebsten Bücher, wenn es nicht sogar mein Liebstes ist. Es hat mich auch auf seinen Autor Truman Capote gebracht und habe seitdem fast sein komplettes Werk verschlungen. Sein Schreibstil ist einzigartig und sehr leicht zu lesen und trotzdem anspruchsvoll (ist das zu widersprüchlich?^^).

Zum Inhalt will ich gar nicht viel erzählen, kurz gesagt geht es um einen Schriftsteller, der seine Nachbarin Holly Golightly kennenlernt und sich mit ihr anfreundet. Holly ist eine ganz ungewöhnliche Persönlichkeit, die man irgendwie kennenlernt, im laufe der Geschichte und irgendwie hat man die ganze Zeit das Gefühl, man kratzt lediglich an der Oberfläche und am Ende weiß man nichts von der Person Holly Golightly. Geschrieben ist es aus der Sicht des Schriftstellers.

In all den Büchern von Truman Capote erscheint es mir so, als ob er selbst seine Hauptfigur sei und sich so in jeder seiner Geschichten einbaut. Ob das wirklich stimmt weiß ich nicht, aber allein deswegen, passen Film und Buch in meinen Augen nicht zusammen. Wie gesagt für mich eine grandiose Geschichte, die ich nur allen ans Herz legen kann.

Was sind eure Klassiker, die ihr gerne auch öfter lest? Habt ihr schon eines der erwähnten Bücher gelesen und wie ist eure Meinung dazu?

Lest etwas zum „Litlle Black Dress“, dass quasi untrennbar mit „Frühstück bei Tiffany“ verbunden ist, hier in diesem Beitrag (Klick)!

Creative Corner | Black on Black - Fotografie auf House of Wolf

Creative Corner | Black on Black

Ich habe schon viel geschrieben über die Farbe Schwarz, welche eigentlich keine Farbe ist. Schwarz ist eine unbunte Farbe. Schwarz ist elegant und zeitlos. Schwarz macht schlank und geht immer.

„Black is such a happy color darling“ -Morticia Addams

Meist finde ich Kontraste sehr spannend, diese können nicht nur durch Farben, wie Schwarz und weiß, sonder auch durch unterschiedliche Strukturen und Oberflächen erzielt werden. In dieser Fotoreihe habe ich versucht durch den Einsatz von unruhigen und glatten Materialien und durch matte und glänzende Stoffe, den geliebten Kontrast zu erhalten.

Wenn ihr noch mehr Inspirationen dazu sucht, dann schaut euch doch mal meine Pinterest Boards an: hier zu Schwarz und hier zum Thema Struktur.
Ist Schwarz für euch eine Trauerfarbe oder auch Alltagsfarbe?

Creative Corner | Black on Black - Fotografie auf House of Wolf

Creative Corner | Black on Black - Fotografie auf House of Wolf

Creative Corner | Black on Black - Fotografie auf House of Wolf

Creative Corner | Black on Black - Fotografie auf House of Wolf

Creative Corner | Black on Black - Fotografie auf House of Wolf

Musik #11 | Elsiane Live in Mexico City | House of Wolf

Musik #12 | Elsiane Live Auftritt in Mexico City

Es ist schon eine Weile her, da habe ich euch einen Song vorgestellt, der es mir damals angetan hatte. Vor ein paar Wochen ist mir das Künstler Duo Elsiane wieder eingefallen und ich habe mir ihre Songs auf YouTube angehört. So bin ich auf ein Video von einem Live-Auftritt in Mexico City gestoßen. Es ist ein schöner Zusammenschnitt der Songs, die sie dort performed haben.

Ich finde die Stimmung großartig, die das Licht, kombiniert mit der Erscheinung der zwei Künstler und ihren Liedern, zaubert. Es ist dunkel und intensiv

Die Sängerin trägt einen coolen düsteren Look. Lederjacke kombiniert zu einem Pailletten besetztem Kleid. Mit den feinen Linien, die sie sich um die Augen gezeichnet hat und mit der Frisur, wirkt sie wie eine dunkle Elfe. Von ihrer Stimme hatte ich bereits geschrieben: sie ist etwas ganz besonderes, trotzdem erinnert sie mich an eine andere Sängerin und bis heute bin ich nicht darauf gekommen, an wen…

Da ich von Musik keine Ahnung habe 😉 kann ich den Stil auch nur schwer beschreiben. Auf der Website beschreiben sie es als ein Schwanken zwischen sensiblen Pop und orchestralen Trip-Hop.
Das Duo hat sich in Montreal Kanada gefunden, wer noch mehr wissen möchte klickt sich durch deren Homepage hier und hört sich den Auftritt an.

Was haltet ihr von der Musik?

5 things I can't live without

5 things I can’t live without

5 things I can't live without

Erinnert ihr euch an diesen Post? Dort habe ich euch fünf Dinge vorgestellt, die mir mehr Selbstvertrauen geben. Heute gibt es eine Liste die als Ergänzung gesehen werden kann, Sachen, ohne die ich keinen Tag überleben könnte 😉

1. Frühstück

Ohne etwas im Bauch zu haben, funktioniert morgens bei mir gar nichts. Ich bin ein Morgenmuffel, am besten man spricht mich nicht an, bevor ich nicht mindestens die Hälfte von meinem Frühstück gegessen habe. Am liebsten frühstücke ich lange und ausgiebig und meistens eher süß. Semmeln oder Brot mit Marmelade sind wichtig für mich, um einen gelungenen Morgen zu haben^^. Und selbstgemachte Marmelade ist immer noch die Beste. Da freue ich mich wieder auf die Erdbeer- und Himbeerfelder, auf denen wir kiloweise pflücken und eigene Konfitüre einmachen.

5 things I can't live without

2. Stilles Wasser

Für viele mag es komisch klingen, aber für mich gibt es nichts besseres und leckereres zu trinken als stilles Wasser. Wenn ich Durst habe, kann ich ihn nur stillen mit Wasser.

Oh und ich werde auch nicht wach, ohne dass ich mir das Gesicht mit kaltem Wasser gewaschen habe.

5 things I can't live without

3. Lippenbalsam 

Das ist eines dieser gehypten Produkte, die man immer wieder bei Beauty-Bloggern findet: der „Reve de Miel“ von NUXE. Einige lieben den Lippenbalsam, andere können nichts damit anfangen – ich für meinen Teil, kann gar nicht mehr ohne. Da ich mit sehr trockenen Lippen zu kämpfen habe, habe ich schon vieles durchprobiert: Labello, Vaseline, Bepanthen, etc. Nicht ein einziges anderes Produkt, hatte auch nur annähernd so einen positiven Effekt für meine Lippen wie der. Während ich sonst, wenn das Produkt durch essen und trinken abgetragen wurde, die Pflege erneut auftragen musste, pflegt das NUXE Produkt nachhaltig. Die Haut ist den ganzen Tag weich und geschmeidig!

5 things I can't live without

4. Schokolade

Ok, ohne Schokolade würde es vielleicht einen Tag funktionieren, aber länger nicht! Ich esse nicht viel, so um die zwei bis drei Stücke, aber die brauche ich zwischendrin, um das Denken wieder anzukurbeln. Und dann am besten Zartbitter-Schokolade, mit mindestens 70 Prozent Kakao.

5 things I can't live without

5. Ringe

Wenn ich ohne Ring an den Händen rausgehe und versuche diesen am Finger zu drehen und merke da ist gar nichts zum drehen, dann bekomme ich jedes mal Panik, ich hätte meinen Ring verloren. Irgendwie gehört das Gefühl zu meinem Alltag, ein Schmuckstück an der linken Hand zu tragen. Ich habe einige Lieblinge, die ich abwechselnd ausführe und das in der Regel phasenweise, so sieht man mich diese Tage meist mit dem silbernen Ring, mit weißem Glasstein.

5 things I can't live without

Ohne Was könnt ihr keinen Tag überstehen?

3 Filme, die mich in letzter Zeit positiv überrascht haben | House of Wolf

3 Filme, die mich in letzter Zeit positiv überrascht haben

Neue Filme sehen ist immer eine Überraschung, manchmal positiv manchmal negativ. Von einigen Filmen ist man sogar so begeistert, dass man sich wünscht man könnte ihn ein zweites Mal zum ersten Mal sehen (wenn ihr versteht was ich meine) – aber das ist wieder ein anderes Thema. In der letzten Zeit gab es nicht viel, dass mich so richtig überzeugt hat, eben nur ein paar wenige Ausnahmen, die ich hier gerne mit euch teilen möchte:

1. Ex_Machina:

In dem Film geht es um Caleb, der in der Firmenlotterie einen ein-wöchigen Aufenthalt in den Bergen, beim CEO der Firma, gewonnen hat. Dort angekommen, erzählt Nathan (der CEO), Caleb, er soll bei einem Experiment mitmachen, bei dem er mit einer künstlichen Intelligenz reden soll, welche im Körper einer attraktiven Frau steckt.

Der Film wirft viele Fragen auf und regt stark zum Nachdenken an. Man soll über die eigene Existenz genauso grübeln, wie darüber was die Zukunft für uns bereit hält. Es ist ziemlich klar, dass es irgendwann Roboter geben wird, die dem Menschen otipsch sehr ähneln werden, doch werden sie auch sonst wie Menschen sein? Haben sie eine Seele und einen eigenen Charakter?

So spannend fand ich, dass der Film dir keine Antworten bietet, sondern nur Anregungen liefert. Es ist ein Thema, dass uns in der nahen Zukunft begegnen wird und bei dem es kaum ein falsch und richtig gibt. Für Jeden sehenswert, der es mag, über den Tellerrand hinauszusehen.

 

2. Gravity:

Gravity ist bereit 2013 erschienen und hat eine Menge Preise abgestaubt. Der Trailer hat mich kein bisschen neugierig auf den Film gemacht, ich hatte eher das Gefühl, dieser Film wird todlangweilig sein. Ich wurde eines bessere belehrt^^.

Es geht um ein Team, dass im Weltraum an der Außenhülle der Raumstation einige Veränderungen vornehmen muss, als ein Meteoriten-Schauer auf sie zukommt. Sie schaffen es nicht mehr rechtzeitig in die Station zurück und Ryan (gespielt von Sandra Bullock) wird raus ins Alls geschleudert.

Die Kameraführung ist sehr gewöhnungsbedürftig, sie zeigt die meiste Zeit, die Gesichter der wenigen Protagonisten, doch genau dieser Blick macht das ganze so anders und neu. Man fiebert wirklich durchgehend mit den Leuten im All mit, ob sie es zurück in Sicherheit schaffen oder nicht. Die Story ist sehr knapp und Dialoge gibt es auch nicht viele, aber mit nur 91 Minuten Länge ist es völlig ausreichend. Empfehlen kann ich Gravity Allen, die auf der Suche nach kurzweiliger Unterhaltung sind und keine Probleme mit klaustrophobischen Szenen haben.

 

 

3. Wild:

Wild beruht auf einer wahren Geschichte, von einer jungen Frau, die auf der Suche nach der Zukunft ihres Lebens ist. Sie möchte durch einen sechs-monatigen Trip durch die Wildnis, zu sich selbst finden und gleichzeitig sich selbst etwas beweisen.

Hier hatte ich wieder eine Story erwartet die künstlich auf die Tränendrüse drückt. In meinen Augen haben sie das zum Glück nicht übertrieben, meine Augen sind zwar nicht trocken geblieben ;), aber es hat gut hineingepasst und keineswegs zu viel Drama. Reese Witherspoon spielt diese Frau, die sich entlang der Westküste der USA kämpft, von Mexico, bis nach Canada. Sie bringt die Emotionen so rüber, dass man sie nachvollziehen kann, auch vermeintlich komische Situationen, hinterlassen ein Lächeln und kein Fremdschämen. Der Film hat mich mit sehr schönen Gefühlen auf meinem Sofa zurückgelassen. Er ist unglaublich motivierend und man denkt, wenn sie es schafft trotz aller Hindernisse, ihren Weg zu gehen, dann kann ich das auch!

 

Habt ihr einen der Filme gesehen, wenn Ja, wie ist eure Meinung dazu? Welche Filme haben euch in letzter Zeit überrascht?

Weiterlesen: Serien die ich liebe, nicht mochte und die ich noch sehen möchte.

Musik #11 | Nine Inch Nails mit Burn, Live-Auftritt von 2009

Musik #11 | Nine Inch Nails – Burn

Ich wünsche einen fröhlichen Freitag den 13. 😀

Heute gibt es wieder einmal etwas auf die Ohren! Nine Inch Nails habe ich leider erst 2009 entdeckt, zu einem Zeitpunkt als sie mit ihrer Tour für ihr nagelneues Album schon durch waren. Ich glaube, ich habe mich mit dem ersten Ton in das Album „The Slip“ verliebt. Meiner Meinung nach ist es rundum gelungen und das Beste das Trent Reznor je gemacht hat und das obwohl er schon richtig viel tolle Sachen komponiert und produziert hat.

Und nicht nur die Tour zur neuen Platte war vorbei, sondern anschließend hat Trent Reznor verkündet NIN vorübergehend auf Eis zu legen, um sich anderen Projekten zu widmen. Also einen blöderen Moment für mich hätte es nicht geben können, denn wenn ihr folgendes Video anseht, versteht ihr vielleicht wie gerne ich NIN einmal live sehen möchte.

2013 hat er dann das nächste und bisher neueste Album herausgebracht: „Hesitation Marks“. Dort sind ein paar schöne Stücke darauf zu hören, allerdings kommt es nicht mal annähernd an das ran, was ich bei „The Slip“ für mich gefunden hatte. Da ist dann auch mein Interesse ein bisschen verloren gegangen für Nine Inch Nails, trotzdem gehören sie immer noch zu meinen liebsten Bands.

Wie gesagt ist folgendes Video ein Live-Auftritt von 2009 von dem Song „Burn“. Der Song ist 1994 erschienen, als Teil vom „Natural Born Killers“ Soundtrack. Trent Reznor hat schon bei vielen Film-Soundtracks mitgewirkt, wie zum Beispiel David Lynchs „Lost Highway“ oder zusammen mit Atticus Ross für „The Social Network„, „The Girl with the Dragon Tattoo“ und „Gone Girl„. Der Typ ist einfach ziemlich vielseitig.

Kennt ihr Nine Inch Nails? Was habt ihr schon gehört von der Band?

TV Shows: 3 to watch, 3 to break and 3 on the list

TV Shows: 3 to watch, 3 to break and 3 on the list

Ein Thema, das einen großen Platz in meinem Leben einnimmt, sind Serien und Filme. Viel habe ich bisher noch nicht über diese Leidenschaft geschrieben, an Halloween zum Beispiel, hatte ich euch Horrorfilme vorgeschlagen. Heute soll es um Serien gehen:

Drei Serien, die ich liebe:

TV Shows: 3 to watch, 3 to break and 3 on the list

All Time Favourite Friends. Dieses Jahr wieder ausgegraben und gerade die achte Staffel angefangen. Ich kenne die meisten Folgen in- und auswendig. Regelmäßig schaue ich mir alle Staffeln an und jedes einzelne mal wieder, muss ich über die Witze lachen und bei den emotionalen Momenten (Monika und Chandlers Verlobung, hach) stehen mir die Tränen in den Augen. Die Serie ist sehr gut geschrieben, die Charaktere sind toll, die Schauspieler perfekt gecastet und die Entwicklung, die jeder Einzelne der Sechs durchmacht ist sehr nachvollziehbar. Wer diesen Klassiker noch nicht kennt, kann ich euch nur ans Herz legen, mal reinzuschalten.

TV Shows: 3 to watch, 3 to break and 3 on the list

Jetzt oute ich mich wahrscheinlich als riesen Nerd, aber Star Trek: The Original Series, hat es mir sehr angetan. Nicht jede Folge ist gut, tatsächlich sind die Meisten sogar ziemlich doof, aber alles Andere drum herum, lohnt sich durchzuhalten. Die Charaktere sind einzigartig, die Schauspieler passen wie Faust aufs Auge und das Beste sind die Kostüme und die Settings. Man sieht dass sie kein großes Budget hatten und aus allem, was sie finden konnten, haben sie Hintergründe und Räume gestaltet (Fußbälle aufgeschnitten, angemalt und dann an eine Tonne geklebt). Ich finde genau diese Kreativität gibt der Serie seinen unverwechselbaren Charme. Meine Lieblingsfolge ist wohl „Planeten-Killer“ aus der zweiten Staffel. Dort geht es unterschwellig um ein Thema, welches damals in den Sechzigerjahren brandaktuell war.

TV Shows: 3 to watch, 3 to break and 3 on the list

Von Downton Abbey habe ich bisher leider erst zwei Staffeln gesehen, kann mir aber nicht vorstellen, dass ich diese Serie je nicht mögen werden. Es geht um eine wohlhabende Familie in den 1910er bis 20er Jahren. In dem Anwesen in dem sie wohnen, arbeiten viele Angestellte die man während der Serie ebenfalls begleitet. Ich finde großartig, wie sie versuchen historisch korrekt zu sein, in den Kostümen, der Einrichtung und den gesellschaftlichen Gepflogenheiten. Im Grunde auch wieder eine Serie in der es um Macht, Intrigen und Liebe geht. Kein neues Konzept, aber der zeitgeschichtliche Hintergrund, macht es sehr spannend. Und wie in allen Serien die ich liebe, sind die Charaktere einfach großartig geschrieben und gespielt.

Drei Serien, die ich abgebrochen habe:

Als The 100 im deutschen Fernsehen anfing, war ich sehr gespannt, da mich die Geschichte der Serie angesprochen hat: Fast 100 Jahre nach einem nuklearen Krieg, schicken die letzten Überlebenden, von ihrem Raumschiff aus, 100 Ausgewählte zurück auf die Erde. Dort müssen sie dann um ihre Sicherheit kämpfen.
Schon nach der ersten Folge hat sich für mich herausgestellt, gute Grundidee, nicht gut umgesetzt. Die Dialoge sind kein bisschen tiefgründig, sondern einfach nur platt und 0815. Und wenn ich mich über die Handlungen aller Charaktere aufregen muss, dann höre ich lieber früher als später auf, eine Serie weiter zu schauen.

Ja mit American Horror Story ist das so eine Sache: Vom Prinzip genau eine Serie, die meinen Namen schreit – Horror, wirre Stories und eine ansprechende Optik. Leider konnten die ersten Folgen mich so gar nicht überzeugen. Ich habe mich tierisch gelangweilt, gegruselt habe ich mich überhaupt nicht und wo das ganze hinführen sollte, hatte ich auch nicht verstanden. Leider konnte sie mich nicht lange genug fesseln, dass ich durchgehalten hätte, bis es vielleicht besser geworden wäre… Soll ich der Serie noch einmal eine Chance geben? Was meint ihr?

TV Shows: 3 to watch, 3 to break and 3 on the list

Supernatural habe ich sehr geliebt – bis zur fünften Staffel. In der Serie geht es wie der Name schon sagt, über übernatürliche Wesen und zwei Brüder, die Jagd auf diese Gestalten machen. Ich habe es geliebt den Beiden bei ihren Freuden und Leiden zuzusehen. Die Brüder haben so gut harmoniert in der Serie, mir hat es spaß gemacht ihre Witze zu hören (vor allem Deans^^), aber seit in der Serie Engel dazu gekommen sind, war sie nicht mehr die Selbe. Irgendwie habe ich dadurch das Interesse verloren und es hat sich gefühlt Alles wiederholt.

Drei Serien, die ich noch sehen möchte:

Breaking Bad: Das Thema Drogen interessiert mich in der Regel überhaupt nicht, da ich von allen Seiten aber nur Gutes höre und sogar einer meiner liebsten Fernsehsender, diese am deutschen TV ausgestrahlt hat (leider zu spät entdeckt :(), ist es wohl einen Versuch wert.

Penny Dreadful: Eine Horror Serie, die im alten England spielt und sich auch um übernatürliche Wesen dreht. Der Trailer sah gut aus (ich bin großer Eva Green Fan!) und verspricht Spannung. Mehr kann ich dazu nicht sagen – eben genau mein Thema.

 

Sense8: In dieser Serie geht es um acht Menschen die mental verbunden sind und sehen, was die anderen sehen. Mehr weiß ich nicht und mehr will ich vorab auch nicht wissen. Auch hier habe ich nur positives gehört und kann mir das Konzept sehr gut vorstellen, vor allem soll es sehr gut umgesetzt worden sein, trotz kleinem Budget.

Was sagt ihr zu den erwähnten Serien? Ist da eine dabei, die ihr gar nicht gut fandet? Welche sind eure Liebsten?

Fünf der großartigsten Modedesigner heute | House of Wolf

Fünf der großartigsten Modedesigner heute

Mode ist für mich mehr als nur Kleidung. Es ist mehr als das was man sich in der Früh anzieht, um nicht nackt zu sein, um nicht frieren zu müssen. Für mich ist es Ausdruck von Persönlichkeit und genauso Kunst. Das was auf den Laufstegen gezeigt wird, ist selten einhundert Prozent so gedacht, für den „Alltag“. Die Kollektionen zeigen Geschichten und überspitzte Darstellungen von Gegebenheiten. Einige Modedesigner können das ziemlich gut und ein paar derer möchte ich euch heute vorstellen.

Fünf der großartigsten Modedesigner heute | House of Wolf

Veronique Branquinho

Veronique Branquinho habe ich erst vor kurzem entdeckt, liebe ihren Stil aber jetzt schon. Ich war ziemlich geflasht von ihren Kampagnen, bei denen ein großer Teil aus Gruppenbildern besteht. Man sieht schöne starke Frauen, die Fabelwesen gleichen. Sie stehen da, wie Säulen, als ob sie auf etwas warten würden. Sie schauen den Betrachter der Fotos an, so dass er selbst zum Beobachteten wird. Die Stimmung, die die Fotos verbreiten ist ziemlich fantastisch. Die Szenen wirken wie aus einer Erzählung, einem Märchen oder einer Fantasysaga. Allein wegen der Ausdrucksstärke, lohnt sich ein Blick auf die Designerin. Natürlich sind auch die Kleider ein Traum 😉

Alexander McQueen

In einem Post vor einiger Zeit, hatte ich bereits von einer Kollektion von Alexander McQueen geschwärmt. Auch nach Alexanders Tod empfinde ich das Label immer noch als eines der Besten, die in der Modewelt zu finden sind. Die Liebe zum Detail spiegelt sich in jedem einzelnen Stück wieder, dass von dem Label produziert wird. Meist sind es sehr opulente Kleider, große Roben, die bestickt oder mit hundert kleinen Falten verziert sind. Die Fashionshows von McQueen sind jedesmal ein aufwendiges Schauspiel. Alexander McQueen hat durch seine Kollektionen und den Shows nicht nur Kunstwerke erschaffen, sondern hat auch Kritik an der Gesellschaft geübt.

Jean Paul Gaultier

Gaultier habe ich euch schon vorgestellt, als ich von der Modeausstellung in München berichtet habe, deswegen nur ein paar Worte zu ihm. Bei seinen Designs hat man immer den Eindruck, er hat viel spaß bei seiner Arbeit und nimmt die Mode nicht zu ernst. Gleichzeitig, verschließt er sich aber auch nicht vor der Gesellschaft und deren Problemen.

Gareth Pugh

Die erste Kollektion, die ich von Gareth Pugh gesehen habe, war komplett schwarz mit Lackelementen und vor allem haben geometrische Formen herausgestochen. Er ist quasi der Architekt der Modewelt. Er erschafft Formen in Kleidung, die sehr konstruiert und durchdacht wirken. Auch bei seinen Werken, habe ich immer das Gefühl, er möchte mit ihnen eine Geschichte erzählen. Seine Mode wirkt sehr düster, nicht nur durch das Schwarz, welches Pugh viel verwendet, sondern auch dadurch, dass es seine Models oft komplett verhüllt. Er setzt ihnen Masken auf oder baut den Kragen so hoch, dass sie kaum noch darüber hinweg sehen können.

 

Yohji Yamamoto

Der Herr weiß, wie man mit Stoff umgeht. Er zaubert auf den ersten Blick simple Teile mit viel Material. Lässt man sich von den Formen und Falten leiten, sieht man wie ausgeklügelt die Schnitte sind und wie geschickt ein Stoff zu einem Kleidungsstück drapiert wurde. Er ist ein Meister der Schnittführung. Besonders bezeichnend für den Stil von Yohji Yamamoto, ist die Asymmetrie. Auch dadurch hat man bei Yamamoto oft das Gefühl, die Sachen wären im „wahren Leben“ nicht tragbar. Er zelebriert den Dekonstruktivismus in seinen Designs und das macht ihn so innovativ und besonders, auch dass seine Damenmode sehr männlich anmutet und eher androgyn als weiblich ist.

Auf meiner Pinnwand „Fashion Designer I Love“, habe ich ein paar der schönsten Designs herausgesucht. Welcher ist euerer Meinung nach der inspirierendste Modedesigner?