Fair Fashionlabel House of Wolf - eine Vorstellung

Fair Fashionlabel House of Wolf – eine Vorstellung

Hallo du, schön dass du zu House of Wolf gefunden hast :). Diesen Blog habe ich 2014 gestartet, um eine Plattform zu haben, auf der ich über mein Modelabel schreiben kann. Ich wollte dich auf dem Laufenden halten, was da alles passiert und dir vor allem auch meine Mode zeigen.

Mit der Zeit haben sich viele andere Themen eingeschlichen, die mich persönlich beschäftigt haben. Erst jetzt nach zwei Jahren ist mir aufgefallen, dass ich dir nie wirklich das Label genauer vorgestellt habe (upsi…). Und das hole ich jetzt nach:

Fair Fashionlabel House of Wolf - eine Vorstellung

Vor zwei Jahren entstand mein Wunsch einen neuen Wind in die faire Modelandschaft Deutschlands zu bringen. Ich wollte fernab von den immer gleichen Basics, die es schon in großer Stückzahl fair produziert am Markt gibt, ein neues Label erschaffen, das ganz anders ist. Und so habe ich meine Ideen in die Tat umgesetzt und das faire Modelabel House of Wolf gegründet.

Das House of Wolf Design ist einzigartig schön

Der Stil meiner Kunden ist außergewöhnlich, individuell und erwachsen und genau das versuche ich in den Stücken von House of Wolf auszudrücken. Jedes einzelne Teil hat das Potenzial dein neues Lieblingsstück zu werden. Ich möchte, dass du dich wohl fühlst in meiner Mode und deinen ganz eigenen Stil ausleben kannst. Ich will die Individualität jeder einzelnen Frau unterstützen und ein Gefühl der Einzigartigkeit schaffen.

Fair Fashionlabel House of Wolf - eine Vorstellung

Mit meinem Label will ich Teil des neuen Slow Fashion Bewusstseins sein und dieses weiter voran bringen

Mir ist eine faire Produktion wichtig, dass meine Kleidung zu fairen Löhnen und unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wird und habe mich deshalb für eine Fertigung in Deutschland entschieden. Für die aktuelle Kollektion habe ich eine kleine Schneiderei in Sachsen gefunden und mit dem Nähen der Kleidung und Taschen beauftragt.

Die Stücke von House of Wolf sind hervorragend verarbeitet und aus qualitativ hochwertigen Stoffen hergestellt. Die verwendeten Bio-Baumwollstoffe sind alle GOTS zertifiziert. Der Anbau der Baumwollpflanzen, Garnherstellung, Weben und Veredeln dieser Stoffe, hat alles in der Türkei stattgefunden.

Fair Fashionlabel House of Wolf - eine Vorstellung

House of Wolf will zu einer besseren Welt beitragen

Als Inhaberin eines Modelabels, bin ich mir bewusst um die Verantwortung die ich gegenüber Mensch und Natur habe und will es daher besser machen, als die konventionellen Modeunternehmen. Ich lege Wert auf eine lokale Produktion, außerdem gibt es von jedem Design nur eine Handvoll Stücke und distanziere mich somit von der Massenherstellungen.

Neben kurzen Lieferketten und Bio-Baumwollstoffen will ich noch mehr an der Nachhaltigkeit von House of Wolf arbeiten. Bei der nächsten Kollektion werde ich meine dazu gewonnen Erfahrungen einfließen lassen und es noch besser machen.

Die Werte von House of Wolf:

Fairness
Die Fertigung der Kollektion wurde komplett in Deutschland verwirklicht, unsere Bio-Baumwollstoffe sind alle GOTS zertifiziert und mir ist eine faire Endpreisgestaltung für dich wichtig.

Qualität
Bei mir geht Qualität vor Quantität: Ich lasse in kleinen Stückzahlen und mit hochwertigen Materialien produzieren. Slow Fashion ist mein Mantra.

Individualität
So ein einzigartiges Design bekommst du sonst nirgends. Kleine Details geben jedem Teil Persönlichkeit und hohen Wiedererkennungswert. Es soll zu deinem neuen Lieblingsstück werden.

Fair Fashionlabel House of Wolf - eine Vorstellung

Und noch ein paar Worte über mich

Hey 🙂 mein Name ist Stephanie,
ich bin Gründerin von House of Wolf und studierte Modedesignerin.
Kaum etwas macht mich glücklicher als, in riesigen Stofflagern zu stöbern und tolle Schätze zu finden. Dabei fühle ich mich wie ein Kind im Süßwarenladen. Nach Hause fahre ich dabei immer mit Materialien aus natürlichen Fasern. Nichts fühlt sich besser an als Naturstoffe!

Nachhaltigkeit und faire Kleidung ist für mich in den letzten Jahren ein großes Thema geworden. Umso mehr ich mich damit auseinandersetze, desto mehr möchte ich selbst Teil der Slow Fashion Welt sein. Meinen eigenen Kleiderschrank versuche ich daher so fair und nachhaltig zu füllen, wie es mir nur möglich ist.

Fair Fashionlabel House of Wolf - eine Vorstellung

Noch mehr Infos?

Wenn ihr noch mehr über mich oder House of Wolf wissen möchtet oder tolle Inspirationen sucht, dann folge House of Wolf doch auf Facebook, Instagram oder Pinterest.
Den Shop findet ihr auf DaWanda hier und die Homepage für noch mehr Fotos findet ihr hier.
Hast du noch brennende Fragen? Dann schreibe mir gerne eine E-Mail an info@houseofwolf.de.

 

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In welcher Welt willst du leben? | Über grüne und faire Mode

In welcher Welt willst du leben? | Über grüne und faire Mode

Heute ist das erste mal, dass ich bei einer Blogparade mitmache 😀 Matthias von matthias-wilke.de hatte eine wundervolle Idee: Er stellt die Frage „In welcher Welt willst Du leben?“ Er ruft dazu auf von deiner eigenen Wunschwelt zu träumen und zu schreiben. Dieser Wunsch den man sich ausmalt muss dabei gar nicht realistisch oder umsetzbar sein, er kann so utopisch sein wie man möchte! Das hat mich sehr inspiriert dort mitzumachen und euch von meinen Träumen zu berichten.

In welcher Welt willst du leben? | Über grüne und faire Mode

Auf meinem Blog habe ich schon viel zu dem Thema geschrieben: grüne Mode. Mode, die nicht nur gut für die Umwelt ist, sondern auch fair in der Produktion und letztlich im Preis. Ich selbst befinde mich auf dem Weg zu einem grüneren Kleiderschrank und denke, dass ich auf dem richtigen Weg bin, auch wenn es noch eine lange Reise sein wird.

Wenn ich von der Welt träume, in der ich leben möchte, dann ist faire Kleidung das erste was mir in den Sinn kommt. Mode mag auf dem ersten Blick das Oberflächlichste sein, das in einer Welt ohne Grenzen gar nicht reinzupassen scheint, erst wenn man über die gesamte Kette nachdenkt, die hinter der Industrie steckt, dann wird deutlich, da kann sich einiges verbessern.

Also sieht mein Traum von meiner Welt in etwa so aus:

Kleidung wird nur noch aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, wie Baumwolle, Hanf oder Leinen. Die Felder werden biologisch und umweltfreundlich für Mensch und Natur bebaut und bewirtschaftet. Die Arbeiter auf den Feldern werden gerecht entlohnt, sodass es für ein gutes Leben reicht und sie sich und ihre Familien gut und gesund ernähren können.

Die Rohstoffe werden nach der Ernte umweltschonend verarbeitet, zu Stoffen gewebt und gefärbt und veredelt. Die Menschen die das machen werden fair bezahlt, sodass sie sich und ihre Familien gut und gesund ernähren können und so dass es für ein gutes Leben reicht.

Näher und Näherinnen die aus den Stoffen Kleidung herstellen, gehen gerne zur Arbeit, haben spaß daran etwas neues zu schaffen und bekommen hierfür genug Zeit ihre Aufgaben sorgfältig zu erledigen. Sie werden fair entlohnt für ihre Arbeit. Sie können sich und ihren Familien ein gutes Leben ermöglichen.

Der Kunde, der im Anschluss die neue Kleidung kauft, weiß um die ganze Arbeit, die in dem schönen Stück steckt und weiß das auch zu würdigen. Er bezahlt einen fairen Preis für das neue Lieblingsteil und trägt es so lange, bis es auseinanderfällt.

Das Unternehmen, dass dieses Kleidungsstück designed und in Auftrag gegeben hat, bekommt einen guten Gewinn aus dem Verkauf. Durch den Gewinn können alle Mitarbeiter der Firma sich und ihre Familien gut und gesund ernähren und es ist genug für ein gutes Leben.

An der Modeindustrie sind viele Menschen beteiligt und viele Menschen leiden unter den furchtbaren Bedingungen, unter denen sie arbeiten und leben müssen. Meist sind es die Leute am Ende der Kette die den größten Gewinn am Verkauf haben und wollen diesen nicht gerecht verteilen.

Ich würde mir eine Welt wünschen, in der Jeder seinen Konsum reflektiert und einschränkt. Ich würde mir eine Welt wünschen in der keine „Produktion für die Müllhalde“ stattfindet. Ich würde mir eine Welt wünschen, in der Jeder von seiner Arbeit leben kann!

Ich würde mich freuen, wenn ihr auch mitträumt und bei der Blogparade dabei seit (läuft noch bis zum 14.08.16). Auf Matthias Seite erfahrt ihr mehr dazu – Blogparade: in welcher Welt willst Du leben?

Kleiderschrank erfolgreich aussortieren und was du mit der Kleidung danach anstellst | House of Wolf

Kleiderschrank erfolgreich aussortieren und was du mit der Kleidung danach anstellst

Wenn man vor seinem Schrank steht und den Berg an Kleidung sieht, der einem da entgegen kommt, verliert man leicht die Lust am aussortieren, deswegen bekommt ihr hier meinen Fahrplan: Schritt für Schritt den Kleiderschrank erfolgreich aussortieren! Und als Plus, was du mit der ausgemisteten Kleidung anschließend anstellst.

Kleiderschrank erfolgreich aussortieren und was du mit der Kleidung danach anstellst | House of Wolf

Aussortieren – Los gehts:

1. Alles aus dem Kleiderschrank holen – wirklich alles! (Bei der Gelegenheit den Schrank einmal durchwischen)

2. Kleidung nach Kategorien sortieren: Pullover zu Pullover, T-Shirt zu T-Shirt, etc. So sieht man besser, ob man Teile doppelt besitzt

3. Jedes einzelne Teil in die Hand nehmen:

  • Mache drei Stapel: Behalten, Weg, Vielleicht
  • Überprüfe ob deine Sachen noch gut in Schuss sind, haben sie Löcher oder sind sie schon sehr ausgewaschen, dann am besten gleich weg
  • Ehemalige Lieblingsstücke, die nicht mehr tragbar sind, kannst du fotografieren und anschließend weggeben, so nehmen sie keinen Platz mehr weg und du hast trotzdem eine Erinnerung an sie
  • Ist deine emotionale Bindung zu dem Teil zu groß, um es einfach wegzugeben, dann lege es in eine Kiste und lagere diese Teile ein, so kannst du sie immer wieder ansehen, ohne dass sie dir Raum im Kleiderschrank nehmen
  • Bei Sachen, die du schon lange nicht mehr getragen hast und/oder sehr unsicher bist, unbedingt anprobieren
  • Versuche mit den Teilen auf dem „Vielleicht-Stapel“ Kombinationen, die dir gefallen könnten

4. Alles was du behalten möchtest sortierst du wieder ordentlich zurück in deinen Schrank Tipp: um es optisch schöner und ruhiger zu halten, kaufe dir einheitliche Kleiderbügel

5. Überlege dir was mit den Sachen passiert, die weg können

Nach dem Ausmisten:

Du kannst die aussortierten Sachen erst einmal für eine Weile, zum Beispiel für eine Saison, einlagern und später darüber nachdenken, ob du sie behältst oder weggibst.
Wenn du dich gleich von ihnen trennen möchtest, dann hier ein paar Ideen:

Verschenken, spenden oder ein zweites Leben:

  • An Freunde oder Bekannte verschenken
  • Tauschparty mit Freunden
  • Spenden an gemeinnützige Organisationen (z.B. Oxfam)
  • In einem Kleidercontainer von FairWertung werfen
  • Kaputte und dreckige Sachen wegwerfen oder in Kleidercontainer werfen
  • Upcycling

Verkaufen:

Nützliche Links:

Informationen zum Thema sinnvoll spenden, findest du auf „Utopia
Wenn du deine Sachen in einen Kleiderkontainer werfen möchtest, dann in einen von „FairWertung„. Standortsuche der Kontainer findest du hier (klick).
Was Upcycling ist und tolle Ideen dazu findest du auf „Grünemode„.

Waren ein paar nützliche Tipps dabei :)?

Kleiderschrank aussortiert! Und jetzt? | House of Wolf bei Mädchenflohmarkt

Kleiderschrank aussortiert! Und Jetzt?

Nachdem ich vor sechs Monaten meinen Kleiderschrank ausgemistet habe, liegen die aussortierten Sachen immer noch in Kisten verstaut im Schrank. Jetzt ist es an der Zeit, diese endlich in Angriff zu nehmen und zu entscheiden wohin damit.

Kleiderschrank aussortiert! Und jetzt? | House of Wolf

Jetzt, ein halbes Jahr nachdem ich die Sachen weggepackt habe, habe ich sie wieder hervorgeholt und durchgesehen. Von den meisten Sachen will ich mich immer noch trennen, bei ein paar dachte ich mir, willst du das wirklich weggeben!? Letztlich habe ich nur ein T-Shirt zurück in den Schrank gelegt und bei einem Kleid bin ich noch unschlüssig, der Rest wird jetzt aufgeteilt: Verkaufen, Kleidercontainer oder Müll. So beginnt also meine Recherche:

Fangen wir mit der Kleidung an, die Löcher hat und/oder verschmutzt ist, da dachte ich mir, die könnte man doch irgendwie wiederverwerten. Zum Thema Recycling von Kleidung ist es schwer etwas eindeutiges zu finden. Auf Fairwertung schreiben sie, dass es wirtschaftlicher ist stark verschmutze und kaputte Kleidung in den Hausmüll zu werfen oder auf den Werkstoffhof zu bringen, als sie in ihre Container zu werfen. Das aussortieren und weiterverarbeiten koste mehr Ressourcen und Zeit, als es einen Nutzen bringt.

Auf anderen Seiten reden sie eher positiv von Recycling. Man kann aus alter Kleidung Lappen herstellen oder sie für die Autoauskleidung verwenden oder auch ganz andere Sachen damit anstellen.

Was das angeht bin ich hin und her gerissen und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Es ist wirklich nicht einfach in dem Punkt es richtig zu machen, wie er damit umgeht, muss vermutlich am Ende jeder selber wissen: Müll oder Container!?

Ein paar Teile habe ich, die noch in Ordnung sind, aber durch mehrmaliges waschen nicht mehr so toll aussehen, so dass ich diese auf jeden Fall in den Container werfen werde, genauso wie ein paar Gürtel und Taschen. Auf Fairwertung habe ich angefragt, wo in meiner Nähe ihre Container zu finden sind und somit kommt die Kleidung in sichere Hände und nicht irgendwelchen ominösen Händlern zu gute.

Der Großteil meiner aussortierten Teile sind in einem guten Zustand. Viele der Sachen, die in Second Hand Läden zu finden sind, sind fast neu und nur selten getragen. Ich glaube jeder hat so Fehlkäufe, die nie wirklich funktioniert haben, zum Beispiel habe ich mir einen blauen Pullover eingebildet, den ich auch heute noch schön finde, der für mich aber einfach nicht der Richtige ist. Er ist so dünn, dass ich auf jeden Fall etwas darunter tragen möchte, da er aber einen weiten Halsausschnitt hat, sieht alles was daraus hervorschaut seltsam aus. Keine Kombination hat für mich gut ausgesehen und so kam er in den ganzen fünf Jahren nur einmal zum Einsatz.

Die Stücke sind also viel zu schön und zu schade, um sie einfach so in einen Container zu werfen, daher will ich ihnen gerne ein zweites Zuhause geben und sie verkaufen. Auch hierfür habe ich lange überlegt und recherchiert. Kleiderkreisel ist glaube ich jedem ein Begriff, allerdings habe ich davon auch schon viel negatives gehört. Bisher war mir die Seite nie so richtig sympathisch, daher habe ich weiter gesucht.

Bei Julie von „Julies Dresscode“ habe ich letztens Mädchenflohmarkt kennengelernt und bin ziemlich angetan. Das Konzept und die Aufmachung der Seite hat mich sofort angesprochen. Ich habe sogar über ihren Concierge Service nachgedacht, dabei wird deine Kleidung abgeholt und anschließend fotografiert und online gestellt. Du musst dich also um überhaupt nichts mehr kümmern und gibst die ganze Arbeit ab. Ich wollte die Sache aber gerne selbst in die Hand nehmen und habe alles am Kleiderbügel abfotografiert. Mit dem Ergebnis bin ich relativ zufrieden.

Wenn man eine gute Vorarbeit leistet, Fotos bereit hält und die Beschreibung der Sachen, dann geht alles recht schnell. Mädchenflohmarkt ist wirklich übersichtlich gestaltet und Produkte einstellen ist total easy. Außerdem finde ich das Bezahl- und Versandsystem super: Bezahlt wird direkt an Mädchenflohmarkt und das Geld wird anschließend nach ein paar Tagen auf das Konto von der Verkäuferin überwiesen. Die Versandkosten errechnet Mädchenflohmarkt anhand von DHL Kosten für dich, so bezahlst du bei allen Verkäufern die selben Versandkosten und wirst nicht über den Tisch gezogen.

Bei Mädchenflohmarkt sind viele große deutsche Bloggerinnen mit ihrem Kleiderschrank vertreten, zum Beispiel Masha Sedgwick oder Leonie von „Ohh Couture“, wenn du also ein Lieblingsteil auf deren Blogs entdeckst, dann findet man es vielleicht mit Glück zum Kauf auf der Flohmarktseite wieder 😉

Ich bin also bisher ziemlich begeistert von Mädchenflohmarkt und kann euch die Seite nur empfehlen, zum Kaufen sowie zum Verkaufen von Kleidung und Accessoires. Wer gerne meinen Kleiderschrank durchstöbern möchte findet ihn hier (Klick)! Morgen kommen noch ein paar Sachen dazu und der Rest dann nächste Woche, also ein paar mal reinschauen – es lohnt sich! 😀

Wenn ihr noch mehr Informationen zum Aussortieren braucht, dann wartet meinen Post nächste Woche ab, dann gebe ich euch einen Fahrplan zum Ausmisten und einen Haufen nützlicher Tipps und Links für danach. Wer jetzt schon mehr Wissen möchte, wohin mit der ungewünschten Kleidung, kann bei Utopia nachlesen, welcher Weg der Beste wäre.

Habt ihr schon Erfahrung mit Kleiderkreisel, Mädchenflohmarkt oder etwas ähnlichem gesammelt?

Zero Waste - die Welte in bisschen besser machen Teil 2. Lest mehr dazu auf House of Wolf

Zero Waste: Die Welt ein bisschen besser machen Teil 2

Zero Waste - die Welte in bisschen besser machen Teil 2. Lest mehr dazu auf House of Wolf

Ich bin heute auf etwas interessantes gestoßen: In Baden-Württemberg gibt es 12 Edeka-Filialen, bei denen man an den Frischetheken, ohne Verpackung einkaufen kann. Einfach die eigene Aufbewahrungsbox/Tüte mitnehmen und den Käse oder die Wurst direkt dort hinein verpacken lassen. Das ist eine riesige Müll-Einsparung.

Schon lange mache ich mir Gedanken über das Thema „Zero Waste“. In meinem Post über das kleine Schwarze, hatte ich euch bereits von einem Seidenkleid von hessnatur berichtet, bei dem bei der Produktion keine Stoffreste anfallen. Die Idee ist super, aber leider nicht immer umsetzbar, bei der Modeherstellung. Wenn man versucht ohne Stoffmüll auszukommen, sind die Designs ziemlich limitiert.

In meiner eigenen Kollektion habe ich das auch umgesetzt und diese Weste (hier klicken), ist mit wenig Verschnitt ausgekommen, ebenso dieses weite Kleid (hier klicken).

Vielleicht haben auch schon einige von euch, von der Familie in den USA gehört, die das Prinzip Zero Waste im ganzen Haushalt umsetzen. Bea Johnson, die Mutter, hat dazu auch ein Buch mit hilfreichen Tipps veröffentlicht, „Zero Waste Home“. Ich finde gerade beim Thema Lebensmittel ist viel zu viel in Plastik verpackt. Der Faulheit wegen kaufen wir nahezu alles bei ein dem selben Supermarkt ein. Und jedes mal rege ich mich in der Obst- und Gemüseabteilung darüber auf, dass gerade Bio-Produkte extra eingepackt sind. Warum Bananen in Plastik verschweißen? Wie gesagt der Bequemlichkeit halber, nehme ich es dann doch so mit.

Der Mülleimer für Plastik und Alu ist bei uns immer als erstes voll. Da sammeln sich Tetrapacks (ich mag diese Dinger eigentlich gar nicht…), Quarkverpackungen, gebrauchte Gefrierbeutel und Anderes. Wie gesagt, vieles könnte man vermeiden, wenn man sich mehr Mühe gibt. Wir kaufen Orangensaft in Tetrapack, da diese leichter zu tragen sind und eingeschweißte Gurken, da wir die Zeit nicht aufwenden wollen, in den nächsten Supermarkt zu laufen, für unverpacktes Gemüse. Da ärgere ich mich immer sehr über mich selbst…

In Berlin gibt es schon länger einen Verpackungsfreien Laden Namens „Original unverpackt“. Ich habe mich sehr gefreut, als in München auch so einer eröffnet hat: „Ohne“. Die Idee ist doch super, mit eigener Dose ankommen und nicht mehr mitnehmen, als man eigentlich wollte. Das Problem bei vielen Lebensmittel sind dann leider die deutschen Hygiene-Vorschriften. Diese sind sehr streng und das natürlich nicht ohne Grund – Niemand möchte verunreinigtes Essen kaufen. Genau aufgrund diesen Punktes, ist es so schwierig für konventionelle Märkte, frischen Käse ohne Drumherum, verkaufen zu können (siehe auch der Artikel, über die Edekas in BW).

Zero Waste betrifft natürlich nicht nur Kleidung und Lebensmittel, sondern auch Kosmetik und Pflegeartikel. Erbse von „Blanc et Noir – Vegan Beauty Blog“ hat darüber einen tollen hilfreichen Post geschrieben, wo ihr plastikfreie Kosmetik einkaufen könnt. Das ist ein Bereich, bei dem ich für mich persönlich, am wenigsten Bedenken habe. Ich benutze nicht viel und die Schampoos und co die ich habe, sind meist sehr ergiebig, aber natürlich lässt sich auch da einiges einsparen. Man könnte zum Beispiel vieles selbst herstellen, da muss man dann nur darauf achten, dass die Zutaten nicht übermäßig eingepackt sind.

Sehr gerne möchte ich in Zukunft bei meinem Lebensmitteleinkauf soweit es geht, auf Plastik verzichten und meiner Faulheit einen Strich durch die Rechnung machen! Ich versuche mich zu bessern 😉

Habt ihr euch schon ein mal mit der Zero-Waste-Bewegung auseinandergesetzt? Trennt ihr eueren Müll? Und wie reflektiert ihr euren eigenen Konsum, in Hinsicht auf Müll?

Die Welt ein bisschen besser machen Teil 1

#FashionRevolutionDay: Die Welt ein bisschen besser machen

#FashionRevolutionDay: Die Welt ein bisschen besser machen

Heute vor drei Jahren ist das Unglück in der Textilfabrik in Bangladesh passiert. Das Gebäude Rana Plaza ist eingestürzt und hat über 1100 Menschen das Leben gekostet. Der „Fashion Revolution Day“ wurde daraufhin ins Leben gerufen, um darüber bewusst zu machen, wo die Kleidung gefertigt wurde, die wir kaufen und vor allem auf die grausamen Arbeits- und Lebensumstände der Näherinnen und Näher aufmerksam zu machen. Und schon zum dritten mal rufen sie uns alle auf, Modefirmen ihre Labels zu zeigen und zu fragen: #whomademyclothes?

#FashionRevolutionDay: Die Welt ein bisschen besser machen

Einige Bloggerinnen haben sich dazu in diesem Jahr zu einem ganz tollen Projekt zusammen geschlossen und gleich einen ganzen „Fashion Revolution Month“ gemacht. Jeden Tag konnte man ein Outfit bewundern, welches aus Teilen zusammen gestellt wurde, die so wenig wie möglich Mensch und Umwelt belasten. Die Stücke konnten entweder fair und biologisch produziert, von lokalen Unternehmen hergestellt oder Second Hand erworben worden sein. Auf Kunstkider Mag könnt ihr alles nachlesen und dort findet ihr die Links zu den Bloggern, die mitgemacht haben. Schaut unbedingt bei jeder Einzelnen vorbei, sie zeigen alle ganz tolle Inspirationen, zu dem Weg einen grüneren Kleiderschrank zu bekommen.

Sogar H&M hat sich dieses Jahr etwas ausgedacht: „World Recycle Week“ Ausgemistete Kleidung kann in den Filialen abgegeben werden und man bekommt einen Einkaufsgutschein als Dankeschön. Die Idee dahinter ist die, dass sie alte Kleidung recyceln und somit neues Leben einhauchen wollen.

Wenn man sich das Kampagnenvideo dazu ansieht, findet man den Gedanken von H&M zwar sehr löblich, gleichzeitig denkt man sich auch, dass gerade solche Textilriesen wie H&M doch genau der Grund sind, warum so unglaublich viel weggeworfen wird. Alles ist so günstig und billig geworden, dass man keine scheu mehr hat, das kaputte T-Shirt in den Müll zuwerfen und ein neues für 5€ zu kaufen. Ich finde es schön, dass sie ihre Reichweite, für etwas positives nutzen, trotzdem stößt es mir ein bisschen sauer auf. Es kommt für mich nicht allzu Glaubwürdig rüber…

Ich gebe mir selbst mühe, meinen Konsum zu reflektieren und kritisch zu betrachten. Die Kleidung die ich habe, trage ich so lange bis sie kaputt ist oder ich versuche ein neues Heim für sie zu finden. Ich weiß aber auch, dass ich zu viel Kleidung habe, so viel, dass es ewig dauern wird, bis ich sie aufgetragen habe. Trotzdem kaufe ich mir hin und wieder Neues und ja leider auch bei H&M und Co. Leider tappe ich immer wieder in die Fast-Fashion-Falle – schöne Mode für wenig Geld – obwohl ich es eigentlich besser weiß. Es ist nicht so einfach und für mich noch ein langer Weg bis zu einem vollkommen grünen Kleiderschrank. Ich kann es kaum erwarten sagen zu können, für meine Kleidung musste Niemand für einen Hungerlohn schuften!

Stolz kann ich aber sagen, dass mein eigenes Modelabel fair produziert. Die erste Kollektion wurde komplett in Deutschland gefertigt und einige der Stoffe sind sogar aus Bio-Baumwolle. Wer mehr wissen möchte kann gerne bei meinem Shop reinschauen.

Macht ihr euch Gedanken, wer eure Kleidung näht? Und warum manches so billig ist? Wie weit seit ihr auf dem Weg zu einem grünen Kleiderschrank?

Meine Fashion Wishlist auf House of Wolf

Meine Fashion Wishlist

Ich glaube jeder hat sie: eine Fashion Wishlist, eine Wunschliste mit Kleidung die man gerne im Schrank hängen hätte. Mal sehen, ob meine Wünsche vielleicht auch was für euch wären (ich will ja niemanden anfixen ;))

Meine Fashion Wishlist auf House of Wolf

Jeans von SEY

Schon lange auf der Liste: Eine Jeans von SEY Organic Jeans. Das Unternehmen produziert ihre Jeans ethisch korrekt und mit Bio-Baumwolle. Bei den Produkten steht dabei, wo der Rohstoff herkommt und auch in welchem Land die Jeans produziert wurde. Alle Produktionsstätten sind in Europa zu finden. Sie haben eine GOTS-Zertifizierung und versuchen ihren ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten.

Außerdem ist ein großer Pluspunkt für mich, dass Knöpfe und Nieten nickelfrei sind, da hatte ich mit anderen Hosen schon Probleme. Angetan hat es mir das Modell NENA in Schwarz oder Moon Blue. Total spannend finde ich auch die Jeans mit Schlag wie AMANDA in Pacific Blue oder CELINE in Night Blue, ich denke aber Schlaghosen würde ich wohl nicht oft tragen und dafür sind sie dann zu schade.

Schwarze Seidenbluse von Everlane

Auch sofort verliebt habe ich mich in diese Seidenbluse von Everlane. Schwarz, schlicht, minimalistisch, Kastenform – einfach total mein Ding. Der Kragen ist auch so wunderbar, klein und schmal, fast unsichtbar und doch ist da ein Kragen! 100% Prozent Seide, natürlich kein einfaches Material, aber so angenehm auf der Haut.

Für alle die Everlane noch nicht kennen, es ist ein Unternehmen, ansässig in San Fransicso, welches offen darlegt, wo ihre Produktionsstätten liegen. Sie produzieren in China genauso, wie in den USA und nehmen großen Abstand von „Sweatshops“. Außerdem legen sie offen dar, wie sich ihre Kosten und die Kosten der Produkte errechnen und bieten dadurch faire Preise, für Produzenten bis zum Konsumenten. Auch wenn sie keine Zertifizierungen haben, ich habe bisher nur gutes von der Firma gehört.

Der große Haken ist leider, dass Everlane nicht direkt nach Deutschland verschicken, sondern nur über einen Drittanbieter. Dadurch wird der Versand recht teuer und zurückgeben kann man die Sachen auch nicht, wenn sie nicht passen. Daher mein Plan, ich nähe mir die Bluse nach und versuche sie ähnlich hin zu bekommen (mal sehen, ob ich das je in die Tat umsetzte, haha ;)).

Eine alternative Bluse, (leider nicht in schwarz) gibt es bei LUXAA.

Schwarzer Cardigan von Armedangels

Auch auf der Liste steht dieser lange Cardigan, aus Bio-Baumwolle, von Armedangels. Der Schnitt ist so richtig schön lässig und Basic, aber der Strickt hat ein Rippmuster, welches ich besonders schön finde. Ein Teil, das zu allem passt.

Dieser Longcardigan ist auch ganz toll und aus dem besonders nachhaltigen Material Lyocell gefertigt.

Ich denke zu Armedangels muss ich nicht viel sagen, die sind wahrscheinlich den meisten schon ein Begriff. Wenn ich zurückdenke, dann ist es die erste Firma, die ich kannte, die unter fairen und ökologisch guten Bedingungen produziert hat. Das Tolle an ihnen ist, dass sie ihre Philosophie kommunizieren, dabei aber nie aufdringlich wirken. Schon immer fand ich ihre Sachen modern und ansprechend, dass kann ich leider immer noch nicht von allen „Öko-Modelabels“ sagen.

Grundsätzlich schaue ich mir gerne Kleidung im Netz an und auch in Katalogen, aber shoppen tue ich immer noch am liebsten offline. Leider ist es schwierig nachhalltige Mode, außerhalb des Internets zu finden, zumindest, wenn man in einer kleineren Stadt wie meiner wohnt.

Was steht auf eurer Fashion-Wishlist? Welches Teil werdet ihr euch als nächstes zulegen?

Gothic Dress "Velum"; Shop at DaWanda; Fashion: House of Wolf, Photographer: Gordon Nehmeyer, Model/Makeup/Hair: Sabrina Kottke, Retouch: Stephanie Wolf; House of Wolf

Das kleine Schwarze – zu jeder Gelegenheit passend

Gestern bin ich auf ein wunderschönes Seidenkleid gestoßen. Es ist von hessnatur und ist ein Zerowaste Kleid, dass heißt, dass bei der Produktion des Stückes kaum Abfälle in Form von Stoffresten entstehen. Ich habe mich sofort in das Kleid verliebt. Es ist so schlicht und klassisch und gleichzeitig auch so wandelbar. Ein Traum!

Das kleine Schwarze ist ja ein Klassiker, dass jede Frau im Schrank haben sollte. Es kann zu jeglicher Gelegenheit angezogen werden (1). Durch Accessoires kann es passend für eine Hochzeit eine Cocktailparty oder für den Alltag gestyled werden (2). Trägt man zum Beispiel eine lässige Strickjacke darüber, wie diese hier, einen gemütlichen Schal und dann noch grobe Stiefel dazu, dann ist das Kleid alltagstauglich. Tauscht man Schal und Strickjacke gegen eine schmale Kette und Blazer aus, so ist es das richtige für das Büro. Mit einer farbigen Statement-Kette und Sandaletten, ist es das Outfit für eine Gartenparty.

Es hält sich hartnäckig das Gerücht (2), dass das kleine Schwarze von Gabriele Coco Chanel erfunden wurde, vermutlich hat sie es aber nur salonfähig gemacht. Ursprünglich war Schwarz die Trauerfarbe bei Beerdigungen und für Witwen. So war auch das Kleid als Trauerkleidung angedacht. Chanel hat es geschafft, dass es nicht nur als solches gesehen wurde. Sie selbst hat es zu jeder Gelegenheit getragen. Allgemein hat sie viel für die Frauen und die Mode getan, aber das ist wohl anderes Thema 😉 (3)

In den 50er Jahren ist es dann richtig populär geworden (1) und spätestens seit Audrey Hepburn’s Etuikleid von Givenchy, in dem Film „Frühstück bei Tiffany“, ist es in der Mitte der Gesellschaft angekommen. (4) Das kleine Schwarze ist ein großer Teil der modernen Geschichte und steht bezeichnend für den schnellen Weg die die Mode geht. (5)

Heute gibt es das kleine Schwarze in jeglicher Form. In unterschiedlichen Silhouetten und Materialien ist für Jeden eines dabei. Es ist nicht genau definiert, wie es aussehen soll, dass kann man individuell entscheiden. Nur die eine Gemeinsamkeit, die Farbe Schwarz, muss es haben. (6)
Meine Interpretation des Kleides findet ihr hier. Es ist auch vielseitig, wandelbar und mega bequem.

Habt ihr euer perfektes kleines Schwarzes schon gefunden? Zu welcher Gelegenheit tragt ihr es?

PS: In meinem DaWanda Shop könnt ihr noch bis 23. Februar versandkostenfrei bestellen 😉

Quellen:
(1) Petra
(2) kissnapping
(3) Welt.de
(4) Modeopfer
(5) Gothic Beauty
(6) Wikipedia