Neues Jahr neues Glück - wie es mit dem Blog weitergeht | House of Wolf

Neues Jahr neues Glück – wie es mit dem Blog weitergeht

2017 hat vor gut zwei Wochen los gelegt und ein neues Jahr heißt auch ein neuer Start.

Vor ein paar Monaten wurde mir bewusst, dass ich so, wie die Situation war, nicht weiter komme und etwas verändern muss. Ich habe mir lange Gedanken gemacht, auf was ich mich fokussieren möchte und welche Projekte ich streichen sollte, um voran zu kommen. So habe ich meinen Blog zurückgestellt.

Ich hatte oft viel Spaß am Schreiben und Fotos schießen und all dem was dahinter steckt, aber letztlich wurde es mehr und mehr eine Belastung als reine Freude. Lange habe ich über Ideen gebrütet, bis ich sie umgesetzt habe oder ich habe einfach ein Thema genommen, dass nur so lala war, um irgendetwas auf dem Blog stellen zu können. Das ist bestimmt nicht der Sinn der Sache.

Meine Ursprüngliche Intention war über Themen zu schreiben, die mich persönlich beschäftigen, aber vor allem rund um mein Modelabel zu berichten. Irgendwann gab es weder zu mir noch zu „House of Wolf“ etwas zu sagen, da sich meine meiste Zeit um Themenfindung für den Blog gedreht hat. Das war so eine Art Spirale, die sich nicht gut angefühlt hat. Natürlich ist das jetzt etwas übertrieben ;), aber das Ergebnis ist das Selbe: Der Blog wird erst mal kurz gehalten. Wenn ich Lust habe zu schreiben und es mir leicht fällt, dann kommt etwas online und wenn ich meine Zeit lieber für ganz andere Dinge nutzen will, so wird es nichts neues zu lesen geben – ABER ganz aufgeben möchte ich ihn noch nicht!

Die Leser die ich hatte mögen es mir verzeihen, ich hoffe sehr ihr seit nicht enttäuscht. Für mich heißt es: Neues Jahr neues Glück!

Wenn ihr ein Best of meiner Beiträge, aus den letzten zwei Jahren lesen wollt, dann habe ich hier eine Liste für euch (klick).

Danke an all diejenigen, die meine Posts gelesen und vor allem kommentiert haben! Ich wünsche euch ein tolles Jahr 2017. Diese Blümchen sind für euch 😀

Neues Jahr neues Glück - wie es mit dem Blog weitergeht | House of Wolf

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Ich denke in Schubläden und lerne daraus | House of Wolf

Ich denke in Schubläden und lerne daraus

Ich denke in Schubläden und lerne daraus | House of Wolf

Wenn ich neue Leute treffe, erwische ich mich dabei, wie ich sie sofort in eine Schublade stecke. Sei es nun wegen ihrem Aussehen, ihrem Auftreten oder ihrem Benehmen. Sie kommen mehr oder weniger unterbewusst in einen Kasten mit Label.

Manchmal kommt es vor dass ich diese Leute dann näher kennenlerne. In den meisten Fällen zeigt sich mir dann, dass ich sie in die falsche Kategorie gesteckt habe und vor allem, dass es nicht nur eine Schublade gibt, in die sie rein passen, sondern eher hunderte!

Ich bin wirklich nicht gut Menschen schnell einschätzen zu können. Sind sie nur am Anfang nett? Sind sie gut erzogen? Haben sie etwas für mich übrig? Nutzen sie mich nur aus?
Im Kopf speichere ich sie wegen Oberflächlichkeiten im ersten Moment ab, was dahinter liegt, erkenne ich erst viel später.

Aber ich finde es richtig spannend zu sehen, wie der erste Eindruck meist gar nicht stimmt. Die die wie ein Hippie aussieht, erweist sich als Spießer und der mit Anzug hat eine viel liberalere Einstellung als man zuerst dachte.
Ich versuche mich immer frei vom Schubladendenken zu machen, leider funktioniert das nicht gänzlich. Es ist ein Schutzmechanismus, der in unserer Natur liegt, den kann man nicht so einfach ablegen.

Da ich aber weiß, dass mein erster Gedanke über die Person, in der Regel nicht stimmt, bin ich jederzeit offen eines besseren belehrt zu werden 🙂 Ich weiß, dass Aussehen nur das erste ist was man sieht und nicht das ist was man ist!

Wie gut seit ihr bei ersten Begegnungen? Wie schnell ordnet ihr andere Menschen in Kisten? Könnt ihr schnell erkennen, wer es gut mit euch meint und wer nicht?

Ich denke in Schubläden und lerne daraus | House of Wolf

"Nichts ist wahrem Glück so sehr im Wege wie die Gewohnheit, etwas von der Zukunft zu erwarten." Leo Tolstoi | House of Wolf

Gedanken über die Zukunft des Blogs

"Nichts ist wahrem Glück so sehr im Wege wie die Gewohnheit, etwas von der Zukunft zu erwarten." Leo Tolstoi | House of Wolf

„Nichts ist wahrem Glück so sehr im Wege wie die Gewohnheit, etwas von der Zukunft zu erwarten.“ Leo Tolstoi

Was erwartet ihr von der Zukunft? In letzter Zeit mache ich mir viele Gedanken, über meinem Blog. Wohin es für ihn gehen soll. Was ich in Zukunft mit ihm tun werde. Und was nicht.

Auf die Frage, warum ich meinen Blog angefangen habe, habe ich gar keine richtige Antwort. Ich bin tatsächlich nicht wirklich gemacht für einen Modeblog. Meiner Meinung nach, kann ich nicht besonders gut oder interessant schreiben, ich habe mich noch nie in Worte ausdrücken können. Und vor die Kamera trete ich auch nur selten. Ich bin nicht fotogen, auf Fotos denke ich immer „warum verziehe ich das Gesicht schon wieder so komisch“.

Natürlich sollte dieser Blog als Werbeplattform, für mein Modelabel dienen, aber nicht nur. Schon seit vielen Jahren lese ich Blogs, vor allem aus dem Ausland und wünsche mir auch Teil von dieser Welt zu sein. Natürlich weiß ich, dass man nicht alles glauben soll, was auf den Blogs steht, vor allem seinen Augen darf man nicht trauen. Auch wenn die Frau glücklich und selbstbewusst wirkt, heißt das nicht, dass sie es ist.

Aber das meine ich auch gar nicht, sondern vielmehr die Welt, in der du mit wenigen Mitteln etwas eigenes erschaffen kannst. Schon im Studium habe ich gemerkt, um so mehr Medien am Projekt beteiligt sind, um so mehr habe ich Spaß daran. Leider habe ich das Potenzial, das ein Blog bietet noch nicht einmal annähernd ausgenutzt. So gerne, würde ich kreativer werden und mal ein bisschen was ausprobieren. Mal wieder ein Video drehen, ein schön inszeniertes Flatlay oder eine aufwendige Fotostrecke.

Doch dann kommt immer das Leben dazwischen, Arbeit oder einfach nur die Bequemlichkeit und man bewegt sich weiter in seinen bekannten Mustern.

Ich könnte mir vornehmen, in Zukunft alles besser zu machen, aber wie Tolstoi sagt, man soll nicht erwarten, dass man in der Zukunft etwas anders macht, sondern man soll jetzt handeln und ändern, was man ändern kann, um glücklicher und zufriedener zu sein.

In diesem Sinne wünsche ich euch positive Veränderungen, jetzt, und ein schönes Wochenende 🙂

5 things I can't live without

5 things I can’t live without

5 things I can't live without

Erinnert ihr euch an diesen Post? Dort habe ich euch fünf Dinge vorgestellt, die mir mehr Selbstvertrauen geben. Heute gibt es eine Liste die als Ergänzung gesehen werden kann, Sachen, ohne die ich keinen Tag überleben könnte 😉

1. Frühstück

Ohne etwas im Bauch zu haben, funktioniert morgens bei mir gar nichts. Ich bin ein Morgenmuffel, am besten man spricht mich nicht an, bevor ich nicht mindestens die Hälfte von meinem Frühstück gegessen habe. Am liebsten frühstücke ich lange und ausgiebig und meistens eher süß. Semmeln oder Brot mit Marmelade sind wichtig für mich, um einen gelungenen Morgen zu haben^^. Und selbstgemachte Marmelade ist immer noch die Beste. Da freue ich mich wieder auf die Erdbeer- und Himbeerfelder, auf denen wir kiloweise pflücken und eigene Konfitüre einmachen.

5 things I can't live without

2. Stilles Wasser

Für viele mag es komisch klingen, aber für mich gibt es nichts besseres und leckereres zu trinken als stilles Wasser. Wenn ich Durst habe, kann ich ihn nur stillen mit Wasser.

Oh und ich werde auch nicht wach, ohne dass ich mir das Gesicht mit kaltem Wasser gewaschen habe.

5 things I can't live without

3. Lippenbalsam 

Das ist eines dieser gehypten Produkte, die man immer wieder bei Beauty-Bloggern findet: der „Reve de Miel“ von NUXE. Einige lieben den Lippenbalsam, andere können nichts damit anfangen – ich für meinen Teil, kann gar nicht mehr ohne. Da ich mit sehr trockenen Lippen zu kämpfen habe, habe ich schon vieles durchprobiert: Labello, Vaseline, Bepanthen, etc. Nicht ein einziges anderes Produkt, hatte auch nur annähernd so einen positiven Effekt für meine Lippen wie der. Während ich sonst, wenn das Produkt durch essen und trinken abgetragen wurde, die Pflege erneut auftragen musste, pflegt das NUXE Produkt nachhaltig. Die Haut ist den ganzen Tag weich und geschmeidig!

5 things I can't live without

4. Schokolade

Ok, ohne Schokolade würde es vielleicht einen Tag funktionieren, aber länger nicht! Ich esse nicht viel, so um die zwei bis drei Stücke, aber die brauche ich zwischendrin, um das Denken wieder anzukurbeln. Und dann am besten Zartbitter-Schokolade, mit mindestens 70 Prozent Kakao.

5 things I can't live without

5. Ringe

Wenn ich ohne Ring an den Händen rausgehe und versuche diesen am Finger zu drehen und merke da ist gar nichts zum drehen, dann bekomme ich jedes mal Panik, ich hätte meinen Ring verloren. Irgendwie gehört das Gefühl zu meinem Alltag, ein Schmuckstück an der linken Hand zu tragen. Ich habe einige Lieblinge, die ich abwechselnd ausführe und das in der Regel phasenweise, so sieht man mich diese Tage meist mit dem silbernen Ring, mit weißem Glasstein.

5 things I can't live without

Ohne Was könnt ihr keinen Tag überstehen?

Was sind deine größten Schwächen? | House of Wolf

Was sind Ihre größten Schwächen?

„Ich habe mich entschieden und sage vielleicht.“

Wenn ich in etwas wirklich schlecht bin, dann ist es Entscheidungen treffen. Und das ist schon so lange so, wie ich denken kann. Ich überlege hin und her und nur ganz schwer gehe ich dann den einen oder anderen Weg. Manchmal überlege ich auch so lange, bis es nicht mehr wichtig ist, sich zu entscheiden.

Wenn du eine Entscheidung getroffen hast, vergiss die Alternativen. Peter Schumacher | House of Wolf

Ich weiß auch, warum es mir so schwer fällt, mich zu entscheiden, da es noch etwas gibt, in dem ich noch schlechter bin: Verantwortung übernehmen. Egal ob für mich selbst oder andere, ich will nicht für etwas verantwortlich sein, folglich also auch nicht für die Entscheidungen die ich treffe.

Habe ich angst Fehler zu machen? Jemanden weh zu tun? Oder einfach nur mich zu blamieren?

Leider muss man täglich Entscheidungen treffen und für diese Verantwortung übernehmen, zum Bespiel beim Mittagessen: Esse ich jetzt die fettige Pizza oder den vitaminreichen Salat? Die Folgen kennt wohl Jeder. Das ist ein Beispiel, bei dem man die Vernunft befragen kann, aber andere kann man nicht mit gutem Menschenverstand lösen.

Ich finde für große Entschlüsse braucht es ungeheuer viel Mut und ich fürchte Mut habe ich zu wenig. Selten gehe ich aus meiner Komfort Zone heraus und springe ins kalte Wasser, tue Dinge, die ungewöhnlich erscheinen. Fehlt mir der Mut oder bin ich nur zu bequem?

Wer viel prokrastiniert, ist meist einfach überfordert und nicht faul. Auch hier nützt der Mut, weiter zu machen und Schritt für Schritt zum Ziel zu gelangen.
Schwierig ist es wenn man das Ziel gar nicht kennt, dann weiß man auch die kleinen Schritte nicht und dann kann auch eine Entscheidung nicht klar getroffen werden.

Wie findet man also sein Ziel wenn einem Entscheidungen überfordern, Verantwortung übernehmen nicht drin ist und der Mut einen im Stich lässt?

Es ist schon oft vorgekommen, dass ich an genau so einem Punkt stehe und nicht weiß wie es weiter geht. Der Witz ist, es geht immer weiter! Auch wenn nicht immer wie gedacht, manchmal wird es sogar noch schlimmer, doch die Erfahrung zeigt, danach wird es immer besser als vorher!

Ich glaube die Zeit bringt Erkenntnis und auch den Mut wieder. Und ist erst der Mut da, dann sind auch die anderen Probleme nicht mehr so groß.

„Es gibt nur einen richtigen Weg: Deinen Eigenen!“

Gibt es auch etwas in das ihr nicht gut seit, dass aber zum täglichen Leben dazu gehört?

Über das Normalsein - ein kurzer Artikel über normale Menschen!?

Über das Normalsein

Habt ihr euch schon einmal gefragt ob ihr normal seid? Ich für meinen Teil weiß, dass ich nicht dem deutschen Durchschnitt entspreche und nicht die gleichen Meinungen und Vorlieben habe wie eben dieser. Ist man dann nicht normal? Oder gibt es dieses Normal eigentlich gar nicht?

Schon immer fand ich Leute die so sein wollten wie andere oder die das tragen, was gerade alle so toll finden, langweilig. Und andere die offensichtlich anders waren, die unbeliebt oder einfach nur optisch aus der Reihe getanzt sind, habe ich immer als cool und anziehend empfunden.

Ich liebe Mode und auch Trends. Mit manchen kann ich mich mehr oder eben auch weniger identifizieren, aber schon lange habe ich nicht mehr das Bedürfnis, mich anzupassen, um hineinzupassen. Gerade in der Bloggerwelt stechen eben diese heraus, die ihren eigenen Stil haben, die nicht aussehen wie all die Mädchen, denen man auf der Straße begegnet.

„Why fit in when you were born to stand out?“ – Dr. Seuss

Zweimal hatte ich auf der Schule in meiner Klasse einen „Punk“ – es liegt mir fern diese in eine Schublade zu stecken, aber um euch ein Bild zu zeichnen, nennen wir sie mal so. Ihre Individualität habe ich sehr bewundert. Vor allem, dass sie einen klaren Stil hatten, der nicht nur anders war, sondern auch zu ihren Persönlichkeiten gepasst hat. Ich dagegen bin auch heute noch auf der Suche nach meinem eigenen Stil.

Aber nicht nur Mode macht aus einen Menschen einen „normalen Bürger“, sondern wohl auch die Tatsache, einen sicheren Job zu haben, den man nicht mag und den man Montag bis Freitag absitzt. Abends sitzt man vor dem Fernseher und schaut DSDS oder das Dschungelcamp und am Wochenende liest man die Bild am Sonntag.

Keine Ahnung, ob es diese normalen Menschen wirklich gibt – getroffen habe ich noch keinen. Irgendwie sind wir doch alle nicht ganz normal und sei es nur in einem Punkt, dass man überhaupt keinen Fernseher zu Hause hat oder vielleicht kein Auto in der Garage.

Einerseits will ich anders sein und herausstechen aus der Masse, andererseits wäre es so viel leichter, einfacher, nicht anzuecken und aufzufallen. Nicht normal sein ist anstrengend, aber das Gegenteil ist langweilig. Wie findet man die passende Mitte, um mit sich im Reinen zu sein?

„Am besten bist du, wenn du mit der Person zufrieden bist, die du bist.“ – Paul Wilson

Was findet ihr besser, sich anpassen oder herausstechen? Tut ihr was ihr wollt oder das was allgemein Akzeptanz findet? Seid ihr normal?

How to Procrastinate like a Pro

How to Procrastinate like a Pro

Im Netz findet man viele Videos oder Blogposts, voll mit Tipps und Tricks um produktiver zu sein und weniger zu prokrastinieren. Warum nicht einmal das Nichtstun zelebrieren und die Füße hochlegen und an nichts sinnvolles denken!?

How to Procrastinate like a Pro

Meine liebste Tätigkeit beim Aufschieben wichtiger Dinge: Luftlöcher gucken! Ich bin eine Träumerin und habe spaß daran, einfach nur dazusitzen nichts zu tun und meine Gedanken schweifen zu lassen. An Tagen, an denen richtig viel ansteht, geht dies besonders gut^^.

Nummer zwei auf der Liste sind YouTube Videos. Fange ich damit einmal an, fällt es mir schwer wieder aufzuhören. Man kommt von einem Video zu Anderen und von diesem, zum Nächsten. Dieses „Autoplay“ dass es seit einiger Zeit gibt, macht das noch einfacher.

Soziale Medien im Allgemeinen sind wahre Zeitfresser. „Ich wollte nur kurz auf Facebook schauen“ sagte sie vor einer Stunde… Oder auf anderen Blogs stöbern und sich dort durch das Archiv klicken, mache ich für mein Leben gern und ist bestimmt von Erfolg gekrönt!

Mittags ein gutes Essen kochen und dieses ausgiebig genießen! Man sagt doch immer, das langsam essen gesünder ist, warum also nicht auch langsam kochen und das Mittagessen zelebrieren, schön anrichten und (mit einem guten Glas Wein ;)) in die Länge ziehen.

Auch gut, gerade nach dem Kochen: Küche wischen. Wohnung aufräumen. Wäsche waschen. Staub saugen. Ausmisten. Wäsche aufhängen. Kühlschrank putzen. Müll rausbringen. Lebensmittel einkaufen. Schränke abwischen. Haushalt eben…

Apropos Einkaufen – wer liebt es nicht – Onlineshopping! Kaufen tue ich eigentlich nie etwas, aber durch die Neuheiten zu browsen finde ich super inspirierend und entspannend. Na gut manchmal wird es dann auch zu viel, wenn man über hundert Pullis inspiziert hat, 200 Kleider und einhundert Blusen, dann reicht es doch irgendwann.

Danach könnte man sich eine Pause vom Nichtstun gönnen und sich die Nägel lackieren. Der neue Nagellack steht schon viel zu lange unbenutzt im Schrank und möchte ausgetragen werden, deshalb kann das jetzt auch nicht mehr warten!

Während dem Nägel anmalen sind Serien gucken das Beste. Dort ist es ähnlich, wie mit YouTube: „Eine Folge schaue ich mir noch an und dann arbeite ich wieder!“ Mh.. Wieso nicht gleich die ganze Staffel gucken!?

Oh, es gibt so viele schöne Sachen, die man machen kann, um sich vor anderen nicht so schönen Sachen zu drücken.

Was ist eure liebste Beschäftigung, um Arbeiten aufzuschieben?

#FashionRevolutionDay: Die Welt ein bisschen besser machen

#FashionRevolutionDay: Die Welt ein bisschen besser machen

Heute vor drei Jahren ist das Unglück in der Textilfabrik in Bangladesh passiert. Das Gebäude Rana Plaza ist eingestürzt und hat über 1100 Menschen das Leben gekostet. Der „Fashion Revolution Day“ wurde daraufhin ins Leben gerufen, um darüber bewusst zu machen, wo die Kleidung gefertigt wurde, die wir kaufen und vor allem auf die grausamen Arbeits- und Lebensumstände der Näherinnen und Näher aufmerksam zu machen. Und schon zum dritten mal rufen sie uns alle auf, Modefirmen ihre Labels zu zeigen und zu fragen: #whomademyclothes?

#FashionRevolutionDay: Die Welt ein bisschen besser machen

Einige Bloggerinnen haben sich dazu in diesem Jahr zu einem ganz tollen Projekt zusammen geschlossen und gleich einen ganzen „Fashion Revolution Month“ gemacht. Jeden Tag konnte man ein Outfit bewundern, welches aus Teilen zusammen gestellt wurde, die so wenig wie möglich Mensch und Umwelt belasten. Die Stücke konnten entweder fair und biologisch produziert, von lokalen Unternehmen hergestellt oder Second Hand erworben worden sein. Auf Kunstkider Mag könnt ihr alles nachlesen und dort findet ihr die Links zu den Bloggern, die mitgemacht haben. Schaut unbedingt bei jeder Einzelnen vorbei, sie zeigen alle ganz tolle Inspirationen, zu dem Weg einen grüneren Kleiderschrank zu bekommen.

Sogar H&M hat sich dieses Jahr etwas ausgedacht: „World Recycle Week“ Ausgemistete Kleidung kann in den Filialen abgegeben werden und man bekommt einen Einkaufsgutschein als Dankeschön. Die Idee dahinter ist die, dass sie alte Kleidung recyceln und somit neues Leben einhauchen wollen.

Wenn man sich das Kampagnenvideo dazu ansieht, findet man den Gedanken von H&M zwar sehr löblich, gleichzeitig denkt man sich auch, dass gerade solche Textilriesen wie H&M doch genau der Grund sind, warum so unglaublich viel weggeworfen wird. Alles ist so günstig und billig geworden, dass man keine scheu mehr hat, das kaputte T-Shirt in den Müll zuwerfen und ein neues für 5€ zu kaufen. Ich finde es schön, dass sie ihre Reichweite, für etwas positives nutzen, trotzdem stößt es mir ein bisschen sauer auf. Es kommt für mich nicht allzu Glaubwürdig rüber…

Ich gebe mir selbst mühe, meinen Konsum zu reflektieren und kritisch zu betrachten. Die Kleidung die ich habe, trage ich so lange bis sie kaputt ist oder ich versuche ein neues Heim für sie zu finden. Ich weiß aber auch, dass ich zu viel Kleidung habe, so viel, dass es ewig dauern wird, bis ich sie aufgetragen habe. Trotzdem kaufe ich mir hin und wieder Neues und ja leider auch bei H&M und Co. Leider tappe ich immer wieder in die Fast-Fashion-Falle – schöne Mode für wenig Geld – obwohl ich es eigentlich besser weiß. Es ist nicht so einfach und für mich noch ein langer Weg bis zu einem vollkommen grünen Kleiderschrank. Ich kann es kaum erwarten sagen zu können, für meine Kleidung musste Niemand für einen Hungerlohn schuften!

Stolz kann ich aber sagen, dass mein eigenes Modelabel fair produziert. Die erste Kollektion wurde komplett in Deutschland gefertigt und einige der Stoffe sind sogar aus Bio-Baumwolle. Wer mehr wissen möchte kann gerne bei meinem Shop reinschauen.

Macht ihr euch Gedanken, wer eure Kleidung näht? Und warum manches so billig ist? Wie weit seit ihr auf dem Weg zu einem grünen Kleiderschrank?