Classic Books I love and could read all over again | Lest den ganzen Beitrag auf House of Wolf

Classic Books I love and could read all over again

Ich glaube bisher habe ich noch nicht über Bücher auf dem Blog geschrieben, über Filme und Serien ja, aber Bücher sind bisher zu kurz gekommen. Das kommt vielleicht auch daher, dass ich nicht der große Leser bin und keine dutzenden von Bücher im Monat verschlinge. Im Gegenteil, ich lese vielleicht fünf Bücher im Jahr oder weniger. Wenn ich mir mal wieder die Zeit nehme zu lesen, dann habe ich wieder Blut geleckt und merke, wie viel mir die Auszeit dabei gibt. In gute Bücher kann man richtig eintauchen und vergisst die Welt drumherum, daher gibt es heute meine Vorschläge für ein paar Klassiker, die wohl schon viele von euch gelesen haben, wenn nicht dann unbedingt noch nachholen:

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Dracula von Bram Stoker

Ich glaube „Dracula“ ist jedem ein Begriff. Er ist quasi der Urvater der Vampire!
Das Buch ist großartig geschrieben und ich liebe jeden einzelnen Charakter darin. Da ich das Buch auf englisch gelesen habe und es nun einmal vor über hundert Jahren erschienen ist, ist auch die Sprache darin eine andere wie heute und daher nicht sehr einfach zu lesen. Die Ansichten und Handlungen der Figuren habe ich als sehr naiv empfunden und sehr blind der „Wahrheit“ gegenüber. Ich fand das sehr unterhaltsam und auch passend, angesichts dessen, dass man nicht unbedingt davon ausgeht, dass Vampire tatsächlich existieren.

Erst nach dem Buch habe ich mir die wohl bekannteste Verfilmung dazu angesehen. Der Film ist wahrlich das Gegenteil zu dem, was ich beim lesen des Buches empfunden habe. Er strotzt nur so von offensichtlicher Sexualität und die Naivität wurde dabei komplett außer acht gelassen. Es mag an der Sprachbarriere (Buch) liegen, aber der Film hat für mich ganz und gar nicht das gezeigt, was ich im Buch herausgelesen habe, eine etwas subtilere Darstellung hätte ich als passender empfunden. Aber der Roman ist eine absolute Empfehlung für alle, die auf Blutsauger und die Jagd auf sie, stehen.

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Traumnovelle von Arthur Schnitzler

Eine sehr kurzweilige Geschichte, an die ich aber trotzdem gerne zurückdenke. Es geht um ein Ehepaar, dass sich auseinandergelebt hat und auf unterschiedliche Wege versucht mit der Situation klar zu kommen. Die Frau hat schlechte Gedanken und der Mann ist auf der Suche nach sexuellen Abenteuern. Man begleitet hauptsächlich den Mann bei seinen Erlebnissen, durch die Nacht.
Es hat sich sehr gut und leicht gelesen. Die Figuren waren großartig und haben teilweise unvorhersehbar gehandelt, was ich immer spannend finde.

Wie ihr vom Coverbild erkennen könnt, wurde auch dieses Buch verfilmt, von Stanley Kubrick. Hier ist die Umsetzung recht gut gelungen und er hat es geschafft, die Story in die Moderne zu bringen, wobei die Geschichte im Grunde zeitlos ist.

Das Buch habe ich übrigens vor dem Müll bewahrt und aus einer Kiste am Straßenrand gefischt. Ich bin sehr froh, dass ich es mitgenommen hatte und jetzt zu meinen Klassik-Büchern gehört.

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The Picture of Dorian Gray von Oscar Wilde

Bei „The Picture of Dorian Gray“ bin ich etwas zwiegespalten. Es war für mich etwas schwierig zu lesen, der Stil hat mir nicht so zugesagt. Und Dorian Gray selbst fand ich sehr anstrengend und ich konnte den Kerl nicht sehr gut leiden. Das allerdings ist denke ich auch Ziel der Geschichte. Dorian ist ein Arsch und Casanova und ziemlich selbstverliebt. Durch einen Pakt schafft er es jung zu bleiben und stattdessen altert sein Porträt.

Die Geschichte selbst finde ich grandios und auch die Darstellung der Londoner Gesellschaft in der Zeit damals (ebenfalls vor über hundert Jahren geschrieben). Oscar Wilde zeigt deutlich, wie er zu der High Society stand und das hat vielen sauer aufgestoßen, weshalb das Buch große Empörung hervorrief.

Warum der Roman trotzdem hier auftaucht, obwohl mir Teile davon nicht so gut gefallen haben? Ich glaube er hatte genau die Wirkung auf mich, die Wilde erreichen wollte und genau deshalb finde ich den Klassiker wieder gut 😉 Irgendwie kann ich das nicht gut beschreiben, aber lest selbst!

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To Kill a Mockingbird von Harper Lee

Zugegeben, „to Kill a Mockingbird“ habe ich noch nicht zu Ende gelesen, das letzte Drittel fehlt mir noch. Doch schon jetzt kann ich sagen, es ist ein außergewöhnliches Buch.

Es spielt in den dreißiger Jahren in den Südstaaten der USA, in einer Zeit als Rassismus noch offensichtlicher war, als Heute. Es ist aus der Sicht von zwei Kindern geschrieben und man erlebt die Welt der Erwachsenen durch ihre Augen. Die zwei sind sehr clever und vor allem das Mädchen, Scout, lässt sich so leicht nichts sagen.

Bisher ein gelungenes Bild einer Kleinstadt, dessen Bewohner allesamt voreingenommen und scheinbar unbelehrbar sind. Viel mehr kann ich noch nicht über den Roman schreiben, ich bin gespannt wie es weitergeht.

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Frühstück bei Tiffany von Truman Capote

Hier haben bestimmt mehr Leute den Film gesehen, als das Buch gelesen. Ich mag den Film, man darf ihn aber nicht mit dem Buch vergleichen, da der Film in meinen Augen letztlich nur wenig von dem wiedergibt, von dem was das Buch erzählen möchte.

Das Buch ist für mich ein Meisterwerk und zählt zu meinen liebsten Bücher, wenn es nicht sogar mein Liebstes ist. Es hat mich auch auf seinen Autor Truman Capote gebracht und habe seitdem fast sein komplettes Werk verschlungen. Sein Schreibstil ist einzigartig und sehr leicht zu lesen und trotzdem anspruchsvoll (ist das zu widersprüchlich?^^).

Zum Inhalt will ich gar nicht viel erzählen, kurz gesagt geht es um einen Schriftsteller, der seine Nachbarin Holly Golightly kennenlernt und sich mit ihr anfreundet. Holly ist eine ganz ungewöhnliche Persönlichkeit, die man irgendwie kennenlernt, im laufe der Geschichte und irgendwie hat man die ganze Zeit das Gefühl, man kratzt lediglich an der Oberfläche und am Ende weiß man nichts von der Person Holly Golightly. Geschrieben ist es aus der Sicht des Schriftstellers.

In all den Büchern von Truman Capote erscheint es mir so, als ob er selbst seine Hauptfigur sei und sich so in jeder seiner Geschichten einbaut. Ob das wirklich stimmt weiß ich nicht, aber allein deswegen, passen Film und Buch in meinen Augen nicht zusammen. Wie gesagt für mich eine grandiose Geschichte, die ich nur allen ans Herz legen kann.

Was sind eure Klassiker, die ihr gerne auch öfter lest? Habt ihr schon eines der erwähnten Bücher gelesen und wie ist eure Meinung dazu?

Lest etwas zum „Litlle Black Dress“, dass quasi untrennbar mit „Frühstück bei Tiffany“ verbunden ist, hier in diesem Beitrag (Klick)!

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2 Gedanken zu “Classic Books I love and could read all over again

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