Kleiderschrank aussortiert! Und jetzt? | House of Wolf bei Mädchenflohmarkt

Kleiderschrank aussortiert! Und Jetzt?

Nachdem ich vor sechs Monaten meinen Kleiderschrank ausgemistet habe, liegen die aussortierten Sachen immer noch in Kisten verstaut im Schrank. Jetzt ist es an der Zeit, diese endlich in Angriff zu nehmen und zu entscheiden wohin damit.

Kleiderschrank aussortiert! Und jetzt? | House of Wolf

Jetzt, ein halbes Jahr nachdem ich die Sachen weggepackt habe, habe ich sie wieder hervorgeholt und durchgesehen. Von den meisten Sachen will ich mich immer noch trennen, bei ein paar dachte ich mir, willst du das wirklich weggeben!? Letztlich habe ich nur ein T-Shirt zurück in den Schrank gelegt und bei einem Kleid bin ich noch unschlüssig, der Rest wird jetzt aufgeteilt: Verkaufen, Kleidercontainer oder Müll. So beginnt also meine Recherche:

Fangen wir mit der Kleidung an, die Löcher hat und/oder verschmutzt ist, da dachte ich mir, die könnte man doch irgendwie wiederverwerten. Zum Thema Recycling von Kleidung ist es schwer etwas eindeutiges zu finden. Auf Fairwertung schreiben sie, dass es wirtschaftlicher ist stark verschmutze und kaputte Kleidung in den Hausmüll zu werfen oder auf den Werkstoffhof zu bringen, als sie in ihre Container zu werfen. Das aussortieren und weiterverarbeiten koste mehr Ressourcen und Zeit, als es einen Nutzen bringt.

Auf anderen Seiten reden sie eher positiv von Recycling. Man kann aus alter Kleidung Lappen herstellen oder sie für die Autoauskleidung verwenden oder auch ganz andere Sachen damit anstellen.

Was das angeht bin ich hin und her gerissen und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Es ist wirklich nicht einfach in dem Punkt es richtig zu machen, wie er damit umgeht, muss vermutlich am Ende jeder selber wissen: Müll oder Container!?

Ein paar Teile habe ich, die noch in Ordnung sind, aber durch mehrmaliges waschen nicht mehr so toll aussehen, so dass ich diese auf jeden Fall in den Container werfen werde, genauso wie ein paar Gürtel und Taschen. Auf Fairwertung habe ich angefragt, wo in meiner Nähe ihre Container zu finden sind und somit kommt die Kleidung in sichere Hände und nicht irgendwelchen ominösen Händlern zu gute.

Der Großteil meiner aussortierten Teile sind in einem guten Zustand. Viele der Sachen, die in Second Hand Läden zu finden sind, sind fast neu und nur selten getragen. Ich glaube jeder hat so Fehlkäufe, die nie wirklich funktioniert haben, zum Beispiel habe ich mir einen blauen Pullover eingebildet, den ich auch heute noch schön finde, der für mich aber einfach nicht der Richtige ist. Er ist so dünn, dass ich auf jeden Fall etwas darunter tragen möchte, da er aber einen weiten Halsausschnitt hat, sieht alles was daraus hervorschaut seltsam aus. Keine Kombination hat für mich gut ausgesehen und so kam er in den ganzen fünf Jahren nur einmal zum Einsatz.

Die Stücke sind also viel zu schön und zu schade, um sie einfach so in einen Container zu werfen, daher will ich ihnen gerne ein zweites Zuhause geben und sie verkaufen. Auch hierfür habe ich lange überlegt und recherchiert. Kleiderkreisel ist glaube ich jedem ein Begriff, allerdings habe ich davon auch schon viel negatives gehört. Bisher war mir die Seite nie so richtig sympathisch, daher habe ich weiter gesucht.

Bei Julie von „Julies Dresscode“ habe ich letztens Mädchenflohmarkt kennengelernt und bin ziemlich angetan. Das Konzept und die Aufmachung der Seite hat mich sofort angesprochen. Ich habe sogar über ihren Concierge Service nachgedacht, dabei wird deine Kleidung abgeholt und anschließend fotografiert und online gestellt. Du musst dich also um überhaupt nichts mehr kümmern und gibst die ganze Arbeit ab. Ich wollte die Sache aber gerne selbst in die Hand nehmen und habe alles am Kleiderbügel abfotografiert. Mit dem Ergebnis bin ich relativ zufrieden.

Wenn man eine gute Vorarbeit leistet, Fotos bereit hält und die Beschreibung der Sachen, dann geht alles recht schnell. Mädchenflohmarkt ist wirklich übersichtlich gestaltet und Produkte einstellen ist total easy. Außerdem finde ich das Bezahl- und Versandsystem super: Bezahlt wird direkt an Mädchenflohmarkt und das Geld wird anschließend nach ein paar Tagen auf das Konto von der Verkäuferin überwiesen. Die Versandkosten errechnet Mädchenflohmarkt anhand von DHL Kosten für dich, so bezahlst du bei allen Verkäufern die selben Versandkosten und wirst nicht über den Tisch gezogen.

Bei Mädchenflohmarkt sind viele große deutsche Bloggerinnen mit ihrem Kleiderschrank vertreten, zum Beispiel Masha Sedgwick oder Leonie von „Ohh Couture“, wenn du also ein Lieblingsteil auf deren Blogs entdeckst, dann findet man es vielleicht mit Glück zum Kauf auf der Flohmarktseite wieder 😉

Ich bin also bisher ziemlich begeistert von Mädchenflohmarkt und kann euch die Seite nur empfehlen, zum Kaufen sowie zum Verkaufen von Kleidung und Accessoires. Wer gerne meinen Kleiderschrank durchstöbern möchte findet ihn hier (Klick)! Morgen kommen noch ein paar Sachen dazu und der Rest dann nächste Woche, also ein paar mal reinschauen – es lohnt sich! 😀

Wenn ihr noch mehr Informationen zum Aussortieren braucht, dann wartet meinen Post nächste Woche ab, dann gebe ich euch einen Fahrplan zum Ausmisten und einen Haufen nützlicher Tipps und Links für danach. Wer jetzt schon mehr Wissen möchte, wohin mit der ungewünschten Kleidung, kann bei Utopia nachlesen, welcher Weg der Beste wäre.

Habt ihr schon Erfahrung mit Kleiderkreisel, Mädchenflohmarkt oder etwas ähnlichem gesammelt?

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5 Gedanken zu “Kleiderschrank aussortiert! Und Jetzt?

  1. Katharina schreibt:

    Ich würde am liebsten alles an Kleidung im Großpack an irgendwen verkaufen 😦 So einfach ist das aber leider nicht … Ein Kompromiss dafür wäre eine Tauschzentrale (so heißt das zumindest bei uns). Dort kann man Second Hand-Ware abgeben und auch kaufen. Einen Teil des Erlöses für die abgegebenen Sachen bekommt man dann überwiesen. Verstehst du was ich meine ?

    Gefällt 1 Person

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