Creative Corner | Black on Black - Fotografie auf House of Wolf

Creative Corner | Black on Black

Ich habe schon viel geschrieben über die Farbe Schwarz, welche eigentlich keine Farbe ist. Schwarz ist eine unbunte Farbe. Schwarz ist elegant und zeitlos. Schwarz macht schlank und geht immer.

„Black is such a happy color darling“ -Morticia Addams

Meist finde ich Kontraste sehr spannend, diese können nicht nur durch Farben, wie Schwarz und weiß, sonder auch durch unterschiedliche Strukturen und Oberflächen erzielt werden. In dieser Fotoreihe habe ich versucht durch den Einsatz von unruhigen und glatten Materialien und durch matte und glänzende Stoffe, den geliebten Kontrast zu erhalten.

Wenn ihr noch mehr Inspirationen dazu sucht, dann schaut euch doch mal meine Pinterest Boards an: hier zu Schwarz und hier zum Thema Struktur.
Ist Schwarz für euch eine Trauerfarbe oder auch Alltagsfarbe?

Creative Corner | Black on Black - Fotografie auf House of Wolf

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Best of House of Wolf der letzten zwei Jahre

Best of House of Wolf

Diese Woche lege ich eine kreative Pause ein und deswegen gibt es für euch ein Liste meiner bisher besten und beliebtesten Post der letzten zwei Jahre:

Musik:

Reisen:

Slow Fashion vs. Fast Fashion:

Capsule Wardrobe Reihe:

Kleiderschrank erfolgreich aussortieren und was du mit der Kleidung danach anstellst | House of Wolf

Kleiderschrank erfolgreich aussortieren und was du mit der Kleidung danach anstellst

Wenn man vor seinem Schrank steht und den Berg an Kleidung sieht, der einem da entgegen kommt, verliert man leicht die Lust am aussortieren, deswegen bekommt ihr hier meinen Fahrplan: Schritt für Schritt den Kleiderschrank erfolgreich aussortieren! Und als Plus, was du mit der ausgemisteten Kleidung anschließend anstellst.

Kleiderschrank erfolgreich aussortieren und was du mit der Kleidung danach anstellst | House of Wolf

Aussortieren – Los gehts:

1. Alles aus dem Kleiderschrank holen – wirklich alles! (Bei der Gelegenheit den Schrank einmal durchwischen)

2. Kleidung nach Kategorien sortieren: Pullover zu Pullover, T-Shirt zu T-Shirt, etc. So sieht man besser, ob man Teile doppelt besitzt

3. Jedes einzelne Teil in die Hand nehmen:

  • Mache drei Stapel: Behalten, Weg, Vielleicht
  • Überprüfe ob deine Sachen noch gut in Schuss sind, haben sie Löcher oder sind sie schon sehr ausgewaschen, dann am besten gleich weg
  • Ehemalige Lieblingsstücke, die nicht mehr tragbar sind, kannst du fotografieren und anschließend weggeben, so nehmen sie keinen Platz mehr weg und du hast trotzdem eine Erinnerung an sie
  • Ist deine emotionale Bindung zu dem Teil zu groß, um es einfach wegzugeben, dann lege es in eine Kiste und lagere diese Teile ein, so kannst du sie immer wieder ansehen, ohne dass sie dir Raum im Kleiderschrank nehmen
  • Bei Sachen, die du schon lange nicht mehr getragen hast und/oder sehr unsicher bist, unbedingt anprobieren
  • Versuche mit den Teilen auf dem „Vielleicht-Stapel“ Kombinationen, die dir gefallen könnten

4. Alles was du behalten möchtest sortierst du wieder ordentlich zurück in deinen Schrank Tipp: um es optisch schöner und ruhiger zu halten, kaufe dir einheitliche Kleiderbügel

5. Überlege dir was mit den Sachen passiert, die weg können

Nach dem Ausmisten:

Du kannst die aussortierten Sachen erst einmal für eine Weile, zum Beispiel für eine Saison, einlagern und später darüber nachdenken, ob du sie behältst oder weggibst.
Wenn du dich gleich von ihnen trennen möchtest, dann hier ein paar Ideen:

Verschenken, spenden oder ein zweites Leben:

  • An Freunde oder Bekannte verschenken
  • Tauschparty mit Freunden
  • Spenden an gemeinnützige Organisationen (z.B. Oxfam)
  • In einem Kleidercontainer von FairWertung werfen
  • Kaputte und dreckige Sachen wegwerfen oder in Kleidercontainer werfen
  • Upcycling

Verkaufen:

Nützliche Links:

Informationen zum Thema sinnvoll spenden, findest du auf „Utopia
Wenn du deine Sachen in einen Kleiderkontainer werfen möchtest, dann in einen von „FairWertung„. Standortsuche der Kontainer findest du hier (klick).
Was Upcycling ist und tolle Ideen dazu findest du auf „Grünemode„.

Waren ein paar nützliche Tipps dabei :)?

Kleiderschrank aussortiert! Und jetzt? | House of Wolf bei Mädchenflohmarkt

Kleiderschrank aussortiert! Und Jetzt?

Nachdem ich vor sechs Monaten meinen Kleiderschrank ausgemistet habe, liegen die aussortierten Sachen immer noch in Kisten verstaut im Schrank. Jetzt ist es an der Zeit, diese endlich in Angriff zu nehmen und zu entscheiden wohin damit.

Kleiderschrank aussortiert! Und jetzt? | House of Wolf

Jetzt, ein halbes Jahr nachdem ich die Sachen weggepackt habe, habe ich sie wieder hervorgeholt und durchgesehen. Von den meisten Sachen will ich mich immer noch trennen, bei ein paar dachte ich mir, willst du das wirklich weggeben!? Letztlich habe ich nur ein T-Shirt zurück in den Schrank gelegt und bei einem Kleid bin ich noch unschlüssig, der Rest wird jetzt aufgeteilt: Verkaufen, Kleidercontainer oder Müll. So beginnt also meine Recherche:

Fangen wir mit der Kleidung an, die Löcher hat und/oder verschmutzt ist, da dachte ich mir, die könnte man doch irgendwie wiederverwerten. Zum Thema Recycling von Kleidung ist es schwer etwas eindeutiges zu finden. Auf Fairwertung schreiben sie, dass es wirtschaftlicher ist stark verschmutze und kaputte Kleidung in den Hausmüll zu werfen oder auf den Werkstoffhof zu bringen, als sie in ihre Container zu werfen. Das aussortieren und weiterverarbeiten koste mehr Ressourcen und Zeit, als es einen Nutzen bringt.

Auf anderen Seiten reden sie eher positiv von Recycling. Man kann aus alter Kleidung Lappen herstellen oder sie für die Autoauskleidung verwenden oder auch ganz andere Sachen damit anstellen.

Was das angeht bin ich hin und her gerissen und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Es ist wirklich nicht einfach in dem Punkt es richtig zu machen, wie er damit umgeht, muss vermutlich am Ende jeder selber wissen: Müll oder Container!?

Ein paar Teile habe ich, die noch in Ordnung sind, aber durch mehrmaliges waschen nicht mehr so toll aussehen, so dass ich diese auf jeden Fall in den Container werfen werde, genauso wie ein paar Gürtel und Taschen. Auf Fairwertung habe ich angefragt, wo in meiner Nähe ihre Container zu finden sind und somit kommt die Kleidung in sichere Hände und nicht irgendwelchen ominösen Händlern zu gute.

Der Großteil meiner aussortierten Teile sind in einem guten Zustand. Viele der Sachen, die in Second Hand Läden zu finden sind, sind fast neu und nur selten getragen. Ich glaube jeder hat so Fehlkäufe, die nie wirklich funktioniert haben, zum Beispiel habe ich mir einen blauen Pullover eingebildet, den ich auch heute noch schön finde, der für mich aber einfach nicht der Richtige ist. Er ist so dünn, dass ich auf jeden Fall etwas darunter tragen möchte, da er aber einen weiten Halsausschnitt hat, sieht alles was daraus hervorschaut seltsam aus. Keine Kombination hat für mich gut ausgesehen und so kam er in den ganzen fünf Jahren nur einmal zum Einsatz.

Die Stücke sind also viel zu schön und zu schade, um sie einfach so in einen Container zu werfen, daher will ich ihnen gerne ein zweites Zuhause geben und sie verkaufen. Auch hierfür habe ich lange überlegt und recherchiert. Kleiderkreisel ist glaube ich jedem ein Begriff, allerdings habe ich davon auch schon viel negatives gehört. Bisher war mir die Seite nie so richtig sympathisch, daher habe ich weiter gesucht.

Bei Julie von „Julies Dresscode“ habe ich letztens Mädchenflohmarkt kennengelernt und bin ziemlich angetan. Das Konzept und die Aufmachung der Seite hat mich sofort angesprochen. Ich habe sogar über ihren Concierge Service nachgedacht, dabei wird deine Kleidung abgeholt und anschließend fotografiert und online gestellt. Du musst dich also um überhaupt nichts mehr kümmern und gibst die ganze Arbeit ab. Ich wollte die Sache aber gerne selbst in die Hand nehmen und habe alles am Kleiderbügel abfotografiert. Mit dem Ergebnis bin ich relativ zufrieden.

Wenn man eine gute Vorarbeit leistet, Fotos bereit hält und die Beschreibung der Sachen, dann geht alles recht schnell. Mädchenflohmarkt ist wirklich übersichtlich gestaltet und Produkte einstellen ist total easy. Außerdem finde ich das Bezahl- und Versandsystem super: Bezahlt wird direkt an Mädchenflohmarkt und das Geld wird anschließend nach ein paar Tagen auf das Konto von der Verkäuferin überwiesen. Die Versandkosten errechnet Mädchenflohmarkt anhand von DHL Kosten für dich, so bezahlst du bei allen Verkäufern die selben Versandkosten und wirst nicht über den Tisch gezogen.

Bei Mädchenflohmarkt sind viele große deutsche Bloggerinnen mit ihrem Kleiderschrank vertreten, zum Beispiel Masha Sedgwick oder Leonie von „Ohh Couture“, wenn du also ein Lieblingsteil auf deren Blogs entdeckst, dann findet man es vielleicht mit Glück zum Kauf auf der Flohmarktseite wieder 😉

Ich bin also bisher ziemlich begeistert von Mädchenflohmarkt und kann euch die Seite nur empfehlen, zum Kaufen sowie zum Verkaufen von Kleidung und Accessoires. Wer gerne meinen Kleiderschrank durchstöbern möchte findet ihn hier (Klick)! Morgen kommen noch ein paar Sachen dazu und der Rest dann nächste Woche, also ein paar mal reinschauen – es lohnt sich! 😀

Wenn ihr noch mehr Informationen zum Aussortieren braucht, dann wartet meinen Post nächste Woche ab, dann gebe ich euch einen Fahrplan zum Ausmisten und einen Haufen nützlicher Tipps und Links für danach. Wer jetzt schon mehr Wissen möchte, wohin mit der ungewünschten Kleidung, kann bei Utopia nachlesen, welcher Weg der Beste wäre.

Habt ihr schon Erfahrung mit Kleiderkreisel, Mädchenflohmarkt oder etwas ähnlichem gesammelt?

13 gute Gründe für eine Capsule Wardrobe | House of Wolf

13 gute Gründe für eine Capsule Wardobe

Ich kann euch nur sagen, eine kleinere Garderobe für einen begrenzten Zeitraum ist super! Ich hatte sehr viel Spaß mit meiner Capsule Wardrobe und habe eine Menge daraus gelernt.

Hier eine kurze Definition: Eine „Capsule Wardrobe“ beinhaltet eine kleine festgelegte Menge an Bekleidung im Schrank, die auf die Saison abgestimmt wurde. Alle übrigen Teile werden ausgemistet oder eingelagert. Die Menge sollte so gewählt sein, dass man damit gut durch die Saison kommt, außerdem sollten die Teile vielseitig einsetzbar und kombinierbar sein.

Alle, die ich mit meinen vorherigen Posts zum Thema noch nicht überzeugen konnte oder sogar abgeschreckt habe nach meinem letzten Fazit, bekommt ihr hier ein Liste mit guten Gründen für eine Capsule Wardrobe:

13 gute Gründe für eine Capsule Wardrobe | House of Wolf

 

  1. Du trägst deine Lieblingsstücke jeden Tag
  2. Zeit Ersparnis – du greifst in den Schrank und hast etwas passendes zum anziehen
  3. Dadurch bist du auch besser angezogen, da Zeitdruck gar nicht erst entsteht und du dich letztlich nicht für irgendwas entscheiden musst, dass nicht gut zusammen passt
  4. Finde deinen Stil – durch die Reduktion merkst du schnell was du magst und was nicht
  5. So findest du Lücken in deiner Garderobe und kannst sie durch langlebige und faire Kleidung füllen
  6. Du reflektierst deinen eigenen Konsum und lernst dich selbst besser kennen
  7. Hast du diese Herausforderung geschafft (und das wirst du!), wirst du unheimlich stolz auf dich sein
  8. Du tust etwas für die Umwelt –  du kaufst nicht mehr „blind“ ein neues Stück, sonders bist sensibilisiert dafür, was zu deinem Stil passt und was nicht, somit werden Fehlkäufer seltener
  9. Deine Lieblingssachen werden oft getragen und somit so lange genutzt, bis sie wirklich nicht mehr tragbar sind – sie werden also bis zuletzt sehr geliebt
  10. Du sparst Geld, da du den Ehrgeiz entwickelst, bei deiner festen Stückzahl im Schrank zu bleiben
  11. Dadurch dass du weniger kaufst, unterstützt du die Slow Fashion Industrie und zeigst, man kann auch gut angezogen sein, wenn man nicht jeden Trend hinterher läuft
  12. Dein Schrank ist aufgeräumt und somit fühlst du dich leichter und besser
  13. Es macht spaß mit den Sachen die du hast neue Kombinationen zu entdecken

 

Und wann minimalisierst du deinen Kleiderschrank und versuchst eine Capsule Wardrobe?