Über das Normalsein - ein kurzer Artikel über normale Menschen!?

Über das Normalsein

Habt ihr euch schon einmal gefragt ob ihr normal seid? Ich für meinen Teil weiß, dass ich nicht dem deutschen Durchschnitt entspreche und nicht die gleichen Meinungen und Vorlieben habe wie eben dieser. Ist man dann nicht normal? Oder gibt es dieses Normal eigentlich gar nicht?

Schon immer fand ich Leute die so sein wollten wie andere oder die das tragen, was gerade alle so toll finden, langweilig. Und andere die offensichtlich anders waren, die unbeliebt oder einfach nur optisch aus der Reihe getanzt sind, habe ich immer als cool und anziehend empfunden.

Ich liebe Mode und auch Trends. Mit manchen kann ich mich mehr oder eben auch weniger identifizieren, aber schon lange habe ich nicht mehr das Bedürfnis, mich anzupassen, um hineinzupassen. Gerade in der Bloggerwelt stechen eben diese heraus, die ihren eigenen Stil haben, die nicht aussehen wie all die Mädchen, denen man auf der Straße begegnet.

„Why fit in when you were born to stand out?“ – Dr. Seuss

Zweimal hatte ich auf der Schule in meiner Klasse einen „Punk“ – es liegt mir fern diese in eine Schublade zu stecken, aber um euch ein Bild zu zeichnen, nennen wir sie mal so. Ihre Individualität habe ich sehr bewundert. Vor allem, dass sie einen klaren Stil hatten, der nicht nur anders war, sondern auch zu ihren Persönlichkeiten gepasst hat. Ich dagegen bin auch heute noch auf der Suche nach meinem eigenen Stil.

Aber nicht nur Mode macht aus einen Menschen einen „normalen Bürger“, sondern wohl auch die Tatsache, einen sicheren Job zu haben, den man nicht mag und den man Montag bis Freitag absitzt. Abends sitzt man vor dem Fernseher und schaut DSDS oder das Dschungelcamp und am Wochenende liest man die Bild am Sonntag.

Keine Ahnung, ob es diese normalen Menschen wirklich gibt – getroffen habe ich noch keinen. Irgendwie sind wir doch alle nicht ganz normal und sei es nur in einem Punkt, dass man überhaupt keinen Fernseher zu Hause hat oder vielleicht kein Auto in der Garage.

Einerseits will ich anders sein und herausstechen aus der Masse, andererseits wäre es so viel leichter, einfacher, nicht anzuecken und aufzufallen. Nicht normal sein ist anstrengend, aber das Gegenteil ist langweilig. Wie findet man die passende Mitte, um mit sich im Reinen zu sein?

„Am besten bist du, wenn du mit der Person zufrieden bist, die du bist.“ – Paul Wilson

Was findet ihr besser, sich anpassen oder herausstechen? Tut ihr was ihr wollt oder das was allgemein Akzeptanz findet? Seid ihr normal?

Advertisements

Ein Gedanke zu “Über das Normalsein

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s