Zero Waste - die Welte in bisschen besser machen Teil 2. Lest mehr dazu auf House of Wolf

Zero Waste: Die Welt ein bisschen besser machen Teil 2

Zero Waste - die Welte in bisschen besser machen Teil 2. Lest mehr dazu auf House of Wolf

Ich bin heute auf etwas interessantes gestoßen: In Baden-Württemberg gibt es 12 Edeka-Filialen, bei denen man an den Frischetheken, ohne Verpackung einkaufen kann. Einfach die eigene Aufbewahrungsbox/Tüte mitnehmen und den Käse oder die Wurst direkt dort hinein verpacken lassen. Das ist eine riesige Müll-Einsparung.

Schon lange mache ich mir Gedanken über das Thema „Zero Waste“. In meinem Post über das kleine Schwarze, hatte ich euch bereits von einem Seidenkleid von hessnatur berichtet, bei dem bei der Produktion keine Stoffreste anfallen. Die Idee ist super, aber leider nicht immer umsetzbar, bei der Modeherstellung. Wenn man versucht ohne Stoffmüll auszukommen, sind die Designs ziemlich limitiert.

In meiner eigenen Kollektion habe ich das auch umgesetzt und diese Weste (hier klicken), ist mit wenig Verschnitt ausgekommen, ebenso dieses weite Kleid (hier klicken).

Vielleicht haben auch schon einige von euch, von der Familie in den USA gehört, die das Prinzip Zero Waste im ganzen Haushalt umsetzen. Bea Johnson, die Mutter, hat dazu auch ein Buch mit hilfreichen Tipps veröffentlicht, „Zero Waste Home“. Ich finde gerade beim Thema Lebensmittel ist viel zu viel in Plastik verpackt. Der Faulheit wegen kaufen wir nahezu alles bei ein dem selben Supermarkt ein. Und jedes mal rege ich mich in der Obst- und Gemüseabteilung darüber auf, dass gerade Bio-Produkte extra eingepackt sind. Warum Bananen in Plastik verschweißen? Wie gesagt der Bequemlichkeit halber, nehme ich es dann doch so mit.

Der Mülleimer für Plastik und Alu ist bei uns immer als erstes voll. Da sammeln sich Tetrapacks (ich mag diese Dinger eigentlich gar nicht…), Quarkverpackungen, gebrauchte Gefrierbeutel und Anderes. Wie gesagt, vieles könnte man vermeiden, wenn man sich mehr Mühe gibt. Wir kaufen Orangensaft in Tetrapack, da diese leichter zu tragen sind und eingeschweißte Gurken, da wir die Zeit nicht aufwenden wollen, in den nächsten Supermarkt zu laufen, für unverpacktes Gemüse. Da ärgere ich mich immer sehr über mich selbst…

In Berlin gibt es schon länger einen Verpackungsfreien Laden Namens „Original unverpackt“. Ich habe mich sehr gefreut, als in München auch so einer eröffnet hat: „Ohne“. Die Idee ist doch super, mit eigener Dose ankommen und nicht mehr mitnehmen, als man eigentlich wollte. Das Problem bei vielen Lebensmittel sind dann leider die deutschen Hygiene-Vorschriften. Diese sind sehr streng und das natürlich nicht ohne Grund – Niemand möchte verunreinigtes Essen kaufen. Genau aufgrund diesen Punktes, ist es so schwierig für konventionelle Märkte, frischen Käse ohne Drumherum, verkaufen zu können (siehe auch der Artikel, über die Edekas in BW).

Zero Waste betrifft natürlich nicht nur Kleidung und Lebensmittel, sondern auch Kosmetik und Pflegeartikel. Erbse von „Blanc et Noir – Vegan Beauty Blog“ hat darüber einen tollen hilfreichen Post geschrieben, wo ihr plastikfreie Kosmetik einkaufen könnt. Das ist ein Bereich, bei dem ich für mich persönlich, am wenigsten Bedenken habe. Ich benutze nicht viel und die Schampoos und co die ich habe, sind meist sehr ergiebig, aber natürlich lässt sich auch da einiges einsparen. Man könnte zum Beispiel vieles selbst herstellen, da muss man dann nur darauf achten, dass die Zutaten nicht übermäßig eingepackt sind.

Sehr gerne möchte ich in Zukunft bei meinem Lebensmitteleinkauf soweit es geht, auf Plastik verzichten und meiner Faulheit einen Strich durch die Rechnung machen! Ich versuche mich zu bessern 😉

Habt ihr euch schon ein mal mit der Zero-Waste-Bewegung auseinandergesetzt? Trennt ihr eueren Müll? Und wie reflektiert ihr euren eigenen Konsum, in Hinsicht auf Müll?

Die Welt ein bisschen besser machen Teil 1

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