A Tourist Guide for San Diego in 2012

TBT: A Tourist Guide for San Diego in 2012

Wahnsinn wie die Zeit vergeht! Vor fast vier Jahren, war ich im Sommer in Kalifornien und habe San Diego, Los Angeles und San Francisco besucht. Vier Wochen von meinem sechswöchigen Urlaub, habe ich in der Küstenstadt San Diego verbracht. Heute berichte ich von den vielen Eindrücken, die ich in der Zeit gewinnen konnte.

A Tourist Guide for San Diego in 2012

Aber von Anfang an: Mein Start in den Urlaub war alles andere als toll. Ich hatte mir Monate vorab eine Ferienwohnung über Craig’s List herausgesucht und bereits den vollen Preis dafür an den Besitzer überwiesen. Die Wohnung sollte genau am Meer liegen – die Vorstellung war ziemlich traumhaft, vier Wochen lang am Meer zu liegen.

Dann bin ich in die USA geflogen. In Kalifornien angekommen, stand ich am Laufband, um mein Koffer abzuholen. Ich wartete und wartete und irgendwann kamen keine Koffer mehr und es standen immernoch einige Leute ohne rum. Bis wir aufgeklärt wurden, dass einige Gepäckstücke die Reise nicht bis in die USA geschafft hatten. Naja… Ich habe dann natürlich zum Nachsenden, die Adresse meiner gebuchten Ferienwohnung angegeben.

Anschließend habe ich mich ohne Gepäck in ein Taxi gesetzt und das hat mich bis zu meiner angegebenen Adresse gefahren. Dort angekommen, musste ich feststellen, die Wohnung ist bereits besetzt! Auf der Veranda saß ein Pärchen, die mir die Situation erklärten und meinten, sie würden den Besitzer persönlich kennen und der würde so etwas öfter machen, also Leute abzocken! Naja… Dann wollte ich mir also wieder ein Taxi rufen, damit mich dieses in das nächste Hotel fahren kann. Als ich meinen Rucksack komplett durchsucht hatte, musste ich feststellen, ich habe mein Handy im anderen Taxi liegen gelassen. Super! Zum Glück haben mir die Leute dort in der Ferienwohnung geholfen und ein Hotel für die erste Woche, sowie ein Taxi organisiert, welches mich dorthin bringt.

Im Hotel angekommen, habe ich der Fluggesellschaft erst einmal meine neue Adresse mitgeteilt und meine Eltern angerufen und gebeten, dass sie mir für die nächsten Wochen ein Hotel buchen sollen.

Nach einer unruhigen Nacht, bin ich zur Rezeption und habe diese um Hilfe gebeten, damit ich mein Handy wieder bekomme. Der nette Herr, hat dann direkt mein Handy angerufen und von der Frau des Taxifahrers erfahren, wo ich es abholen kann. So bin ich also an meinem ersten Tag in San Diego schon einmal quer durch die Stadt gefahren, um in einen Wohnviertel mein Eigentum wieder zu bekommen. Ich war sehr froh, als ich es wieder in der Hand hatte.

Drei Tage später ist dann auch mein Koffer gekommen und ich hatte endlich wieder frische Kleidung zum anziehen 😉 Meine Eltern haben mir von Deutschland aus zwei weitere günstige Hotels organisiert und ich war beruhigt genug, um endlich in den Urlaub zu starten.

Ich hatte in den vier Wochen Zeit, um so ziemlich alles touristische in der Stadt zu erleben. Daher jetzt meine besten Tipps:

Zu beginn würde ich die „Old Town Trolley Tour“ machen. Diese Trolley Tour, fängt in Old Town an und führt dann durch die ganze Stadt und vorbei an den wichtigsten Punkten San Diegos. Im Fahrzeug erzählt der Fahrer bei der Vorbeifahrt, viele interessante Dinge über die Stadt.
Die Tour habe ich erst in der vorletzten Woche gemacht, auch da war sie noch sehr schön, obwohl man all die Orte bereits erkundet hatte.

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San Diego Skyline

Wenn man in Old Town schon mal ist, kann man dort auch das kleine historische Dorf besichtigen. Es gibt Allerlei geschichtliches zu entdecken und zu erleben. Da kann ich euch den „Cousin’s Candy Shop“ empfehlen, unbedingt dort Süßes kaufen 😉 Auch sonst gibt es in Old Town sehr gutes mexikanisches Essen.

Am Rande von Old Town findet man „America’s most haunted house – The Whaley House“. Dort hört man ein paar Schauergeschichten und geht auf Geisterjagd durch ein altes Wohnhaus – ich habe dort leider keine Gespenster gesehen 😉

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America’s most haunted – The Whaley House

Meine Entdeckungstour hatte ich gleich in der Innenstadt begonnen, im sogenannten „Gaslamp Quarter“. Dort kann man shoppen gehen, unglaublich gut essen und das Meer an der Küste genießen.

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Gaslamp Quarter – Innenstadt von San Diego

An der Küste gibt es wahnsinnig viel zu entdecken:
Als erstes sticht wohl das „Convention Center“ ins Auge. Es ist das Messezentrum San Diegos. Das Gebäude allein ist schon einen Blick wert.

An der Küste liegt ein alter Flugzeugträger, die „USS Midway“, der viele Jahrzehnte für die US Armee gedient hat. Es ist ein riesiges Schiff, dass man von Außen und von Innen erkunden kann. Diese Tour kann ich auch Allen empfehlen, die sich nicht fürs Militär interessieren.

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Flugzeugträger USS Midway

Neben dem Kriegsschiff aus dem vergangenen Jahrhundert, liegen auch ein paar noch ältere Schiffe vor der Küsten, die man ebenfalls besichtigen kann.

Ein besonders touristischer Ort ist „Seaport Village“. Ein Dorf, mit kleinen Häusern, direkt am Meer. Wenn man weiß, dass es Disney gehört, dann erklärt sich auch die Optik der Häuschen. Man kommt sich dort mehr wie in einem Vergnügungspark vor, als wie in einem richtigen Dorf. Für alle Brezen-Fans, kann ich euch da nur die süßen „Pretzels“ ans Herz legen, denen man sonst auch öfter mal in Amerika über den Weg läuft – kleine Brezenstücke, in Zimt und Zucker!

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Seaport Village

Wer gerne im Meer schwimmen gehen möchte, den kann ich „La Jola“ empfehlen. Der Strand ist etwas weiter die Küste rauf und quasi fast schon ein Ort weiter. Dort gibt es auch ein schönes kleines Kunstmuseum.

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Lifeguard in La Jola^^

Mein persönliches Highlight von San Diego, war der „Balboa Park“. Ein riesiger Park, der sich über mehrere Hektar erstreckt. Dort findet man alles, was das Freizeitherz begehrt. Im schönsten Teil findet man eine Ansammlung an Museen und einen botanischen Garten, sowie nebendran, der berühmte „San Diego Zoo“. Aber der Park ist so groß, ich konnte mir ihn gar nicht komplett ansehen. Man kann dort wandern, joggen, in der Sonne, auf der Wiese liegen, einfach die Seele baumeln lassen. Dort habe ich immer gern eine Zitronenlimonade getrunken – für heiße Tage ist es einfach das Beste!

Wenn die Leute an Kalifornien denken, kommen wohl eher Städte wie Los Angeles oder San Francisco in den Sinn, aber am besten von den Dreien hat mir San Diego gefallen. Wart ihr schon einmal dort?

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5 Gedanken zu “TBT: A Tourist Guide for San Diego in 2012

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