Was passiert wenn Wünsche nicht in Erfüllung gehen? | House of Wolf

Was passiert, wenn Wünsche nicht in Erfüllung gehen?

Heute habe ich dieses Zitat gelesen:

Was passiert wenn Wünsche nicht in Erfüllung gehen? | House of Wolf

Im ersten Moment denkt man, das wäre ziemlicher Blödsinn, denn man wünscht sich Dinge ja nicht ohne Grund, es steht immer mehr hinter einem Wunsch, als einfach nur „ich möchte diesen Pullover haben, weil ich ihn so schön finde“. Nein! Meistens wünscht man sich den Pulli, weil man sich darin gut fühlt, weil man sich darin schön findet, weil man sich Situationen vorstellen kann, in denen das Kleidungsstück einen in einem guten Licht dastehen lässt. Es geht also nicht nur darum, etwas schönes neues zu besitzen, sondern eben auch, was damit im Anschluss passiert.

Aber genau dass ist es, was der Dalai Lama sagen wollte. Auch wenn es nicht dieser eine Pullover ist, den man bekommt, vielleicht ist es einer der noch besser und toller ist. Manchmal muss man darauf länger warten, manchmal hängt der nächste Pulli aber schon im nächsten Geschäft.

Ihr merkt schon, dass das Oberteil hier nur eine Metapher ist. Um euch ein besseres Bild zu zeichnen, erzähle ich euch eine Geschichte aus meinem Leben:

Nach dem Abschluss der Realschule, hatte ich keine Lust mehr noch länger die Schulbank zu drücken, also habe ich mich für Ausbildungsplätze beworben. Ein paar Bewerbungsgespräche hatte ich erreicht, aber insgeheim wusste ich, dass es für mich sinnvoller wäre mein Abitur zu machen. Da ich schon immer gerne kreativ tätig war, wollte ich also mein Fachabitur auf der Fachoberschule im Gestaltungszweig absolvieren. Das Problem hierbei war, es gab nur eine Schule, mit einer einzigen Klasse pro Jahrgang, die Plätze waren also stark begrenzt. Um eine Auswahl zu treffen, veranstaltet diese Schule einen Bewerbungstag, an dem man zu einem vorgegebenen Thema ein Bild anfertigen soll.

Ich kann mich nicht mehr an das Thema erinnern, welches ich damals bekam, aber ich weiß, dass ich es ziemlich verhauen habe und mit keinem guten Gefühl nach Hause fuhr. Da mir die Alternativen Zweige (Wirtschaft, Technik und Sozialwesen) absolut nicht zusagten, war es mein Wunsch unbedingt auf die Kunstschule zu gehen. So gerne wollte ich den Weg gehen, der mir am passendsten erschien und der für mich als der einzig Gute.

Wie ihr euch denken könnt, habe ich keinen Platz auf dieser Schule bekommen und habe mich dann letztlich für das kleinere Übel entschieden und den Wirtschaftszweig, auf einer anderen Schule gewählt.
Schnell hat sich herausgestellt, Wirtschaft liegt mir nicht, irgendwie fehlt mir da das tiefergehende Interesse. Glücklicherweise hat bereits ein Jahr später eine zweite unbekanntere Schule den Gestaltungszweig angeboten und dort habe ich dann auch mein Fachabi gemacht.

Und dieser Weg hat mich am Ende zu guten Freundschaften und zu meinem Studium und zu meinem Beruf geführt, auch wenn meine ursprünglichen Wünsche einmal ganz anders aussahen. Wie gesagt manchmal dauert es etwas länger, aber am Ende habe ich viel gelernt und erlebt und wäre vielleicht jetzt nicht hier wo ich bin, würde vielleicht irgendwo festhängen, wo ich nicht besonders glücklich wäre.

Dazu noch ein Zitat:

„Misserfolg gibt es nicht. Fehler geschehen, damit du dich selbst erkennst.“
– Oprah Winfrey

Hattet ihr schon solche Situationen, in denen ihr eure Wünsche nicht erfüllt bekommen habt und daraus letztlich etwas noch viel tolleres resultierte?

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21 Date Ideen für wenig Geld | House of Wolf

21 Date Ideen für wenig Geld

Wenn man kaum Geld zum Ausgeben hat, überlegt man es sich zweimal, ob man im Restaurant isst oder doch lieber zu Hause. Vor die Tür gehen kann richtig teuer sein, aber nur auf dem Sofa zu sitzen ist auch langweilig und auf Dauer nicht gut für die Beziehung. Deswegen habe ich ein paar Date Ideen zusammen gesammelt, die man drinnen und draußen gemeinsam unternehmen kann, die nichts oder nur wenig kosten.

21 Date Ideen für wenig Geld | House of Wolf

Klassiker:
1. DVD Abend: Auf einem Blog habe ich letztens die Idee gelesen einen Themen Abend zu machen – man kocht zum Beispiel chinesisches Essen und schaut anschließend/zum Essen einen Film aus China.

2. Zusammen kochen: Man kann das mit einer DVD verbinden oder nur das Kochen als abendfüllende Beschäftigung zelebrieren. Da bietet sich ein Drei-Gänge-Menü (oder mehr?) an, bei dem man zwischendrin immer wieder naschen kann 😉

3. Picknick im Park: Das gekochte Essen kann auch nach draußen, in den Park mit genommen werden. Wenn das Wetter mitspielt gibt es nichts schöneres, als in der Natur zu liegen und gutes Essen zu genießen. Ich habe aber auch von der Idee gelesen, in der Wohnung eine Decke auszulegen und dort ein Indoor Picknick zu veranstalten.

4. Sonnenuntergang und Sterne gucken: Und wenn man sich dann zu Zweit auf der Decke eingekuschelt hat, kann man auch gleich noch den Sonnenuntergang genießen und anschließend Sternbilder entdecken.

5. Spa zu Hause: Nach dem guten Essen und dem Sterne gucken, rein in ein warmes Blubbel-Bad, zusammen in der engen Badewanne plantschen und danach gegenseitiges Massieren und es sich so richtig gut gehen lassen.

Sportliche und abenteuerliche Aktivitäten:
6. Spaziergang: Ein Spaziergang im Grünen gehört auch zu den Klassikern, man sieht viel Neues und es ist eigentlich immer ein Erlebnis.

7. Fotos schießen in der Natur: Gezielte Fotomotivsuche kann auch spannend sein, zu zweit sieht man oft mehr.

8. Wandern: Wanderungen in der näheren Umgebung bieten eine kleine Herausforderung und machen fit. Man könnte es auch mit einer Geocaching Tour verbinden, als kleines Abenteuer.

9. Zelten unter freiem Himmel: Sachen packen und zum nächsten Zeltplatz fahren und dort eine Nacht zusammen gekuschelt verbringen.

10. Workout: Zusammen Sport machen verbindet – gemeinsam schwitzen und leiden 😉 Vielleicht lasst ihr euch auf die Sportart ein, die der Partner gerne macht (Fußball, Klettern, Gerätetraining…).

Kunst und Kultur:
11. Museum:
Museen bieten oft an einem Tag in der Woche (meist Sonntags) einen vergünstigten Eintrittspreis an. An dem Tag kann man für wenig Geld tolle Ausstellungen besichtigen.

12. Galerien besuchen: Alle Kunstgalerien, die ich bisher gefunden habe, konnte man ohne Eintritt besichtigen. Am besten einige im engen Umkreis heraussuchen und eine Galerie Tour unternehmen.

13. Tourist spielen: Selbst wenn man schon viele Jahre im selben Ort wohnt, die klassischen Touristenattraktionen kennt man oft nur vom Hörensagen. Stadtplan besorgen und wie als Besucher die Stadt oder sogar das nächst gelegene Dorf erkunden.

14. Geister jagen: In fast jeder Stadt oder Dorf gibt es Geschichten über Geister welche an bestimmten Orten spuken sollen. Begebt euch auf die Suche nach diesen Geschichten und Plätzen und lasst euch schön gruseln.

15. Botanischer Garten besichtigen: Der Botanische Garten in meiner Stadt, hat sehr niedrige Eintrittspreise, da kann man gut und gerne zu jeder Jahreszeit jeweils die Blumen und Pflanzen bewundern.

16. Karaoke: Für alle mutigen Paare, sucht euch eine Karaoke-Bar oder macht das zu zweit zu Hause. Singen tut der Seele gut und darüber lachen, wie schräg man singt, auch 😉

17. Open Air Konzert belauschen: Zur Open Air Veranstaltungszeit, bekommt man meist rund um das Konzertgelände, die Musik trotz Absperrungen mit. Vielleicht findet sich ein gemütliches Plätzchen, bei dem man ihr lauschen kann!?

18. Auf dem Flohmarkt shoppen: Man muss ja nichts kaufen, aber schauen kostet meist nichts und es macht spaß sich durch die alten Sachen zu wühlen.

Einfach zu Hause bleiben
19. Hörbücher hören: Im warmen Bett liegen oder auf dem Sofa und Hörbücher anhören, mit Tee und Kekse.

20. Buch vorlesen: Das ist ein Tipp für alle Romantiker –  aus einem Buch vorlesen oder sogar ein selbstgeschriebenes Gedicht vortragen!?

21. Karten- oder Gesellschaftsspiele: Sucht euch im Internet ein interessantes Spiel, dass man mit einem normalen Kartendeck spielen kann und probiert es aus. Oder spielt das Brettspiel, welches ihr gerade zur Hand habt.

Was macht ihr an Tagen, an denen der Haushaltsplan keine großen Ausgaben zulässt? Habt ihr noch Date Ideen?

Liebster Award von Basi's Blog für House of Wolf

Nominierung zum Liebster Award

Die liebe Babsi alias pinktightsrock von Babsi’s Blog, hat mir den Liebster Award verliehen! Vielen Dank dafür 🙂 Ich habe mich sehr gefreut.

Liebster Award von Basi's Blog für House of Wolf

Der Liebster Award ist dafür gedacht, kleinere Blogs mit bis zu 400 Followern, bekannter zu machen und sie näher kennen zu lernen.
Das sind die Regeln: Bedanke dich bei der Person, die dir den Award verliehen hat und verlinke sie/ihn. Beantworte die 11 Fragen, die sie/er dir gestellt hat und denke dir anschließend selbst 11 Fragen aus. Nominiere 5 bis 11 andere Blogger für den Award und informiere sie darüber, zum Beispiel in einem Kommentar. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award Post.

Hier meine Antworten auf Babsis Fragen:

1. Welchem Blog folgst du zur Zeit am Liebsten?
„Chapter Friday“ und „The Private Life of a Girl“. Beides Blogs, die Tipps schreiben zum Bloggen oder einfach nur zum erfolgreichen Arbeiten und Hilfestellungen in den vielen Bereichen, des täglichen (Blogger-) Lebens. Ich finde sehr motivierende und inspirierende Blogs, von sympathischen Frauen.

2. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?
Schon lange habe ich kein Buch mehr fertig gelesen, mein letztes war: „Missing Link“ von Walt Becker. Sehr spannend und für Alle die auf leichte Kost stehen, geeignet.

3. Da ich Schwierigkeiten damit hatte meinen Zweitblog (http://jedentageindingweniger.wordpress.com)zu promoten, bekommst du jetzt die Chance dazu: Hast du einen Zweitblog? Erzähl mir was darüber! Oder könntest du dir vorstellen noch einen zweiten Blog anzulegen? Wenn ja, über welches Thema?
Grundsätzlich könnte ich mir schon vorstellen, einen zweiten Blog anzulegen, dann über all die Themen, über die ich auf House of Wolf nicht blogge (Interior, Essen, etc.). Da aber meine Zeit schon kaum für meinen Ersten Blog reicht, wird daraus eher nichts 😦

4. Warst du schon einmal bei einem Bloggertreffen oder ähnlichem?
Bisher war ich noch bei Keinem, aber generell würde es mich schon interessieren und gerne würde ich mal Eines besuchen.

5. Wie helfen dir Social Media Kanäle dabei deinen Blog bekannt zu machen?
Ich versuche über Facebook und Pinterest meinen Blog zu promoten. Leider bin ich ziemlich unkreativ auf Facebook und poste dort viel zu selten. Pinterest liebe ich dagegen sehr. Das ist eher eine passive Werbung und ich bewerbe nicht direkt Posts sondern Fotos und Bilder von meinem Blog. Ich denke um seine Reichweite zu erhöhen, sollte man andere soziale Medien nutzen – demnächst werde ich mir einen Instagram-Account zulegen (sobald ich weiß, was ich da alles online stellen möchte ;)).

6. Wie bist du auf das Thema deines Blogs gekommen?
Ursprünglich wollte ich über Mode und Themen aus der alternativen (schwarzen) Ecke schreiben. Meine Themen haben sich entwickelt und ich schreibe jetzt viel über nachhaltigen und bewussteren Konsum. Und natürlich ist mein Blog auch Platform für mein eigenes Modelabel „House of Wolf“.

7. Was war dein Berufswunsch als Kind und warum?
Ich wollte Mathelehrerin oder Malerin werden. Mathe war in der (Grund-) Schule mein liebstes Fach, deswegen wollte ich das gerne unterrichten. Malerin, da ich immer gezeichnet und gemalt habe und mich immer schon gerne kreativ ausleben wollte. Aus beidem ist nichts geworden^^.

8. Was machst du morgens als erstes?
Neben mich anziehen und kurz ins Bad verschwinden, definitiv frühstücken! Ohne was im Bauch geht bei mir morgens gar nix. Ich bin eben einfach ein Morgenmuffel…

9. Welches Lied soll einmal auf einem Begräbnis gespielt werden?
Das ist eine wirklich schwere Frage… Puh… vielleicht Jimi Hendrix mit „Along the Watchtower“

10. Was ist dein Lieblingszitat?
So richtig habe ich da Keines, aber das mag ich sehr:
„I always find beauty in things that are odd and imperfect – they are much more interesting.“ Marc Jacobs

11. Hat das Bloggen etwas in deinem Leben verändert? Was hast du durchs Bloggen gelernt?
Ich bin nicht besonders gut darin, meine Meinung offen zu sagen, vor allem vor Fremden. Durch meinen Blog werde ich besser darin, auch durch das Kommentieren auf anderen Blogs.
Und ich versuche meine fotografischen Fähigkeiten weiter zu entwickeln. Ganz langsam werde ich auch besser darin.

 

Und hier meine Nominierten:

Tugce von lifeloverswelcome
Liesa von thfashionplaybook
Nina von NINACONINACO
Leya von my little treasury 
Anja von Anja macht
Viviane von .thisvividthing
Frenchka

Und meine Fragen an euch:

  1. Stell deinen Blog kurz vor, über welche Themen schreibst du?
  2. Gibt es einen Blog, den du bewunderst und dir sogar als Vorbild nimmst?
  3. Welches Unternehmen/Label würdest du uns gerne vorstellen (online und/oder offline)
  4. Bei welchem Label kaufst du regelmäßig ein? Lieber online oder offline?
  5. Hast du schon einmal Kleidung bei einem Bio-Fair-Trade-Label gekauft? Wenn Ja, was? Wenn Nein, warum nicht?
  6. Hast du Stilvorbilder?
  7. Wo ist dein Lieblingsort und wie sieht er aus?
  8. Glaubst du an das Schicksal?
  9. Was bedeutet Glück für dich?
  10. Lebensmotto oder Lieblingszitat?
  11. Lieber Abenteuer-Urlaub, Städte-Trip oder faulenzen am Strand?

Ich freue mich, wenn ihr mitmachen wollt, genauso verstehe ich es auch, wenn ihr keine Lust darauf habt. Meine Fragen könnt ihr auch gerne in den Kommentaren beantworten. Auch die, die ich nicht nominiert habe, können mir gerne ein paar der Fragen beantworten 🙂

Random Stuff #2 | Neue Capsule Wardrobe und Fernweh

Random Stuff #2 | Neue Capsule Wardrobe und Fernweh

Neue Capsule Wardrobe Frühling 2016
Wenn ihr meinen Post diese Woche gelesen habt, dann wisst ihr ich habe meine Garderobe wieder „umgestellt“. Ich habe mir eine neue Capsule Wardrobe für die nächsten drei Monaten zusammengestellt. Das war diesmal echt schwierig, ich kann einfach nicht sagen, wie das Wetter wird. Pfingsten könnte uns wieder ein erster Hochsommer erwarten und jetzt ist es noch eiskalt und ich trage noch Wollpullis… Ich werde euch wieder berichten, wie es läuft 🙂

Random Stuff #2 | Neue Capsule Wardrobe und Fernweh

Ausgemistete Kleidung weggeben – verkaufen, spenden, recyceln?
Mit den aussortierten Klamotten muss ich mich jetzt auch mal beschäftigen. Die Sachen die noch wirklich gut sind, würde ich gerne verkaufen, zum Beispiel auf Kleiderkreisel. Hat da jemand von euch schon Erfahrungen gemacht? Mögt ihr die Seite oder könnt ihr mir da etwas anderes empfehlen?

Alles andere kommt wahrscheinlich in Kleidercontainer. Da habe ich mir auf der Seite von Fair Wertung, Adressen von Standorten von Abgabestellen geben lassen, die seriös sind. Wenn ihr auch nicht wisst wohin, dann kann ich euch das nur empfehlen, dort eine Anfrage zu starten, da man dort sicher sein kann, dass die das nicht des Profits wegen machen.

Geburtstage
Treten immer Gruppenweise auf, zumindest kommt mir das immer so vor. Am 7. Februar zum Beispiel hatten vier Bekannte gleichzeitig Geburtstag. Zum Glück entfernte Bekannte, so war nur ein Geburtstag tatsächlich mit größerem Aufwand verbunden. Ich schenke gerne. Das ist etwas das mir spaß macht, sich in den Anderen reindenken und etwas aussuchen, dass vielleicht passen könnte, aber es erfordert eben auch Arbeit das herauszufinden und zu besorgen. Besonders Männer sind da immer eine große Herausforderung 😉

Old School Things – Videothek, Videos, DVDs?, Schallplatten, Kasetten, CDs
Manche mögen es für altmodisch halten, aber ich geh noch in Videotheken und leihe mir Filme auf DVDs aus. Wir haben da eine gut bestückte um die Ecke, die auch noch sehr günstig ist. Ich muss keine monatlichen Beiträge zahlen, sondern eben nur dann, wenn ich einen Film sehen möchte. Da ich gerne lokale Geschäfte unterstütze, habe ich es noch nicht eingesehen mir bei NetFlix und co, ein Abo zu holen. Vielleicht mache ich das irgendwann mal, sollte ich keine Möglichkeit in der Nähe mehr haben.

Musik Wiederentdeckungen und auf der Suche nach neuer Musik
In meinen Neujahrsvorsätzen hatte ich bereits geschrieben, dass ich gerne neue Musik entdecken würde. Hin und wieder finde ich einen Schatz auf YouTube und bin total begeistert, aber so richtig ist mir noch nicht viel Neues über den Weg gelaufen. Irgendwelche Vorschläge von euch?

Fernweh
Mein Post letzte Woche über meine Reise nach San Diego, hat großes Fernweh ausgelöst. So gerne würde ich dem deutschen Wetter entfliehen und irgendwo für ein paar Tage hinfliegen, wo es warm ist. Neue Sachen sehen und erleben und aus den eigenen vier Wände ausbrechen und ein anderes Land oder Stadt erforschen. Hach wäre das toll! Aber der Urlaub muss noch ein bisschen warten…

Onlineshop
In meinem Shop läuft gerade eine Frühlings-Rabatt-Aktion. Auf die gesamte Kollektion bekommt ihr 12% Rabatt. Noch bis zum 21. März. Schaut doch einfach mal rein 🙂

Was hat euch diese Woche über beschäftigt?

Capsule Wardrobe: Meine Erfahrungen und mein Fazit

Capsule Wardrobe: Meine Erfahrungen und mein Fazit

Ursprünglich wollte ich euch noch einen Zwischenbericht zu meiner Capsule Wardrobe geben und über meine ersten Erfahrungen, sowie Fehler erzählen, aber jetzt habe ich doch bis zum Ende gewartet. Das bedeutet auch, dass euch zum Schluss des Posts mein Fazit erwartet.

Capsule Wardrobe: Meine Erfahrungen und mein Fazit

Diese Woche endet also meine erste Capsule Wardrobe. Ich habe sehr viel über mich, meine Kleidung und meinen Stil gelernt, auch einige Fehler habe ich gemacht.
Die erste Woche war echt vielversprechend. Ich habe ein Oberteil getragen, das lange Zeit ungenutzt im Schrank lag und welches ich jetzt echt gerne trage. Die Wochen danach haben mir aber schon die Schwachstellen meiner Auswahl aufgezeigt.

Bevor ich gestartet hatte, habe ich eine Hose getragen, bei der ich wusste, die möchte ich gerne dabei haben, bei meiner Wahl, also war diese auch nicht vorher gewaschen worden. Sobald ich mein Kleiderschrank fertig eingeräumt hatte, hatte ich mich umgezogen und wir sind zu Freunden zum Abendessen gefahren. Besagte Freunde haben einen Hund und „intelligent“ wie ich war hatte ich meine schwarze Hose angezogen – nach dem Abend ging diese erstmal, voll mit Hundehaaren, in die Wäsche. Von drei Hosen in meinem Projekt, waren Zwei also schon in der Wäsche.

Tja, tollpatschig wie ich nun einmal bin, hatte ich mir tatsächlich, die dritte Hose einen Tag danach, mit Schokolade beschmiert. So schnell ging das und ohne meine zwei Backups wäre ich ohne Hose dagestanden. Meine Backups sind zwei Teile, die schon so dünn sind, dass es nur noch Tage dauert, bis sie durchgelaufen sind. Eine davon ist jetzt schon im Müll gelandet, da sie (nach 10 Jahren Benutzung) nun endgültig aufgetragen war.

Dann war mein großes Problem, eine ganze Waschladung zusammen zu bekommen, bevor ich nichts mehr anzuziehen hatte. Der Kleiderschrank wurde immer leerer, aber die Waschmaschine war immer noch nicht ausgelastet. Ich schalte die Maschine ungern an, so halb leer. Irgendwie habe ich das dann schon hinbekommen, nur mit ein paar Teilen blieb es schwierig, zum Beispiel die mintfarbene Strickjacke. Sie besteht zu einem großen Anteil aus Wolle, sie durfte also nicht zu heiß gewaschen werden und auch nicht zu sehr geschleudert werden. Da ich sonst nur dunkle Wollpullis im Schrank hatte, konnte ich den Cardigan nur einmal waschen, in den drei Monaten.

Ähnlich ging es mir mit der cremefarbenen Seidenbluse. Ich hatte nicht gesehen, dass sie am Saum einen Fleck hat. In der ganzen Zeit des Projekts habe ich sie nicht einmal getragen, da ich sie vorher hätte waschen müssen und ebenfalls keine ganze Waschladung für das Seidenteil zusammen bekam (und für Handwäsche, bin ich eindeutig zu faul ;)).

Nicht nur die Bluse habe ich gar nicht getragen, auch die zwei Röcke und die Shorts haben nicht einmal einen Einsatz gehabt. Das hatte ich mir am Anfang schon fast gedacht, ich bin einfach nicht so ein Rock- und Kleider-Mensch und im Winter ist mir das auch schlicht zu kalt. In Strumpfhosen fühle ich mich eigentlich immer unwohl und so ist das auch an milden Tagen nichts geworden, mit dem Tragen. Aber ich wollte mir trotzdem die Möglichkeit geben, deshalb hatte ich die drei Teile in meinen Kleiderschrank aufgenommen.

Auch ein Blazer anstatt von zweien hätte es getan. Den schwarzen Blazer aus Samt habe ich an Silvester getragen, der andere hing einfach ungenutzt im Schrank.
Natürlich hat das auch was damit zu tun, dass ich im Grunde die ganze Woche nur zu Hause bin und am Schreibtisch sitze und arbeite, selten komme ich nach draußen, vor die Tür. Es ist mir einfach zu unpraktisch in einem Blazer oder mit einengender Strumpfhose am Computer zu sitzen. Natürlich trage ich keine Jogginghosen und ausgebeulte Sweatshirts, aber eine gewisse Bewegungsfreiheit muss schon sein und deswegen lieber Jeans und Strickpulli.

Noch einen wirklich großen Fehler hatte ich bei der Zusammenstellung gemacht: Ich hatte mir nicht genug Zeit genommen, um Kombinationen mit meinen ausgesuchten Teilen auszuprobieren. Ich hatte mich auf Sachen geeinigt, die ich gerne im Winter tragen wollte, die aber teilweise sehr schwer in Kombination mit dem Rest waren. Da habe ich einen Pulli, der so einen großen Ausschnitt hat, dass ich kaum Longsleeves oder Blusen hatte, die darunter gut aussahen. Oder ein Longsleeve mit Kragen, den ich kaum unter Pullis tragen konnte. Oder die Weste die auf Allem, irgendwie falsch aussah. Da hätte ich mir definitiv mehr Gedanken machen sollen.

Ich glaube das ist auch der Grund, warum mich meine Sachen hin und wieder gelangweilt haben. Irgendwie habe ich dann doch die große Auswahl vermisst, da das was ich zum anziehen hatte, nicht richtig gut aussah.

Eine große Positive Sache hatte das aber allemal: Ich habe früher oft jeden Tag etwas neues aus dem Schrank gezogen und dann nach dem Tragen, auf den Stuhl gelegt – ich meine Hosen und Strickjacken braucht man nicht nach einmal tragen waschen. Bei dem Projekt hat mir eben die Masse gefehlt, um alles irgendwo rumliegen zu haben, daher habe ich die Outfits getragen, bis sie in die Wäsche mussten. Der Stapel auf dem Stuhl ist also kleiner geworden, ich war aber auch jedes Mal froh, wenn ich wieder frische Sachen aus dem Schrank nehmen konnte.

In diesem Post hatte ich über den besonderen Stapel im Schrank berichtet, der aus Teilen besteht, die repariert oder verändert werden müssen. Leider habe ich nichts davon bearbeitet, er ist sogar noch größer geworden…

Fazit:

Auch wenn ich nicht alles richtig gemacht habe oder bedacht hatte, ich hatte viel Spaß mit meinem Minimalismus-Kleiderschrank. Ich werde noch einen zweiten Versuch starten. Wettertechnisch wird das wieder eine Herausforderung werden. Die neue Capsule Wardrobe (oder dieses mal vielleicht wirklich Project 333?) soll also den halben März, den April, den Mai und den hallen Juni umfassen. Da kann also jede Temperatur vertreten sein, von Winter bis Hochsommer alles! Puh, mal sehen, wie ich das dieses Mal hinbekomme 🙂

Erreichen möchte ich eine „No-Brainer-Wardrobe“, also eine Garderobe, bei der man alles zusammen tragen kann und egal was man aus dem Schrank zieht – es passt! Daher nehme ich mir diesmal auf jeden Fall mehr Zeit für das Kombinieren – alles anprobieren und mindestens zwei brauchbare Outfits mit den Teilen gestalten.

Ich werde mich jetzt, drei Monate später, noch einmal den zwei Kisten mit den ausgemisteten Sachen widmen und sie dann weggeben.

Zum ausmisten noch einen Tipp: Fotos machen von ehemaligen Lieblingsdingen, die einfach nicht mehr gut sind und weg müssen. So habe ich zum Beispiel meine Lieblingspumps fotografiert und anschließend weggeworfen. Die Sohle war abgetragen und sie hatten sich verfärbt, also mussten sie gehen.
Wenn ihr Kleidung spenden wollt, dann lest diesen Artikel und ihr wisst wo ihr diese am besten hinbringt.

Hier noch meine liebsten Inspirationsquellen für Capsule Wardrobes, Project 333 und/oder Minimalismus:

YouTube:
Simply Newtral
My Green Closet
Lavendaire
Minimal Mimi
mademoiselle
Bookish & Belle
ViviannaDoesMakeup
Rachel Aust

Blogs:
Simply Newtral
jenny mustard
FashionqueensDiary

Wenn ihr meine vorangegangenen Posts zu Minimalismus und Project 333 lesen wollt, dann findet ihr hier meine Einführung, hier meine Vorgehensweise bis zur Capsule Wardrobe und hier den Überblick über meine Winter Garderobe 2015/16.

A Tourist Guide for San Diego in 2012

TBT: A Tourist Guide for San Diego in 2012

Wahnsinn wie die Zeit vergeht! Vor fast vier Jahren, war ich im Sommer in Kalifornien und habe San Diego, Los Angeles und San Francisco besucht. Vier Wochen von meinem sechswöchigen Urlaub, habe ich in der Küstenstadt San Diego verbracht. Heute berichte ich von den vielen Eindrücken, die ich in der Zeit gewinnen konnte.

A Tourist Guide for San Diego in 2012

Aber von Anfang an: Mein Start in den Urlaub war alles andere als toll. Ich hatte mir Monate vorab eine Ferienwohnung über Craig’s List herausgesucht und bereits den vollen Preis dafür an den Besitzer überwiesen. Die Wohnung sollte genau am Meer liegen – die Vorstellung war ziemlich traumhaft, vier Wochen lang am Meer zu liegen.

Dann bin ich in die USA geflogen. In Kalifornien angekommen, stand ich am Laufband, um mein Koffer abzuholen. Ich wartete und wartete und irgendwann kamen keine Koffer mehr und es standen immernoch einige Leute ohne rum. Bis wir aufgeklärt wurden, dass einige Gepäckstücke die Reise nicht bis in die USA geschafft hatten. Naja… Ich habe dann natürlich zum Nachsenden, die Adresse meiner gebuchten Ferienwohnung angegeben.

Anschließend habe ich mich ohne Gepäck in ein Taxi gesetzt und das hat mich bis zu meiner angegebenen Adresse gefahren. Dort angekommen, musste ich feststellen, die Wohnung ist bereits besetzt! Auf der Veranda saß ein Pärchen, die mir die Situation erklärten und meinten, sie würden den Besitzer persönlich kennen und der würde so etwas öfter machen, also Leute abzocken! Naja… Dann wollte ich mir also wieder ein Taxi rufen, damit mich dieses in das nächste Hotel fahren kann. Als ich meinen Rucksack komplett durchsucht hatte, musste ich feststellen, ich habe mein Handy im anderen Taxi liegen gelassen. Super! Zum Glück haben mir die Leute dort in der Ferienwohnung geholfen und ein Hotel für die erste Woche, sowie ein Taxi organisiert, welches mich dorthin bringt.

Im Hotel angekommen, habe ich der Fluggesellschaft erst einmal meine neue Adresse mitgeteilt und meine Eltern angerufen und gebeten, dass sie mir für die nächsten Wochen ein Hotel buchen sollen.

Nach einer unruhigen Nacht, bin ich zur Rezeption und habe diese um Hilfe gebeten, damit ich mein Handy wieder bekomme. Der nette Herr, hat dann direkt mein Handy angerufen und von der Frau des Taxifahrers erfahren, wo ich es abholen kann. So bin ich also an meinem ersten Tag in San Diego schon einmal quer durch die Stadt gefahren, um in einen Wohnviertel mein Eigentum wieder zu bekommen. Ich war sehr froh, als ich es wieder in der Hand hatte.

Drei Tage später ist dann auch mein Koffer gekommen und ich hatte endlich wieder frische Kleidung zum anziehen 😉 Meine Eltern haben mir von Deutschland aus zwei weitere günstige Hotels organisiert und ich war beruhigt genug, um endlich in den Urlaub zu starten.

Ich hatte in den vier Wochen Zeit, um so ziemlich alles touristische in der Stadt zu erleben. Daher jetzt meine besten Tipps:

Zu beginn würde ich die „Old Town Trolley Tour“ machen. Diese Trolley Tour, fängt in Old Town an und führt dann durch die ganze Stadt und vorbei an den wichtigsten Punkten San Diegos. Im Fahrzeug erzählt der Fahrer bei der Vorbeifahrt, viele interessante Dinge über die Stadt.
Die Tour habe ich erst in der vorletzten Woche gemacht, auch da war sie noch sehr schön, obwohl man all die Orte bereits erkundet hatte.

A Tourist Guide for San Diego in 2012

San Diego Skyline

Wenn man in Old Town schon mal ist, kann man dort auch das kleine historische Dorf besichtigen. Es gibt Allerlei geschichtliches zu entdecken und zu erleben. Da kann ich euch den „Cousin’s Candy Shop“ empfehlen, unbedingt dort Süßes kaufen 😉 Auch sonst gibt es in Old Town sehr gutes mexikanisches Essen.

Am Rande von Old Town findet man „America’s most haunted house – The Whaley House“. Dort hört man ein paar Schauergeschichten und geht auf Geisterjagd durch ein altes Wohnhaus – ich habe dort leider keine Gespenster gesehen 😉

A Tourist Guide for San Diego in 2012

America’s most haunted – The Whaley House

Meine Entdeckungstour hatte ich gleich in der Innenstadt begonnen, im sogenannten „Gaslamp Quarter“. Dort kann man shoppen gehen, unglaublich gut essen und das Meer an der Küste genießen.

A Tourist Guide for San Diego in 2012

Gaslamp Quarter – Innenstadt von San Diego

An der Küste gibt es wahnsinnig viel zu entdecken:
Als erstes sticht wohl das „Convention Center“ ins Auge. Es ist das Messezentrum San Diegos. Das Gebäude allein ist schon einen Blick wert.

An der Küste liegt ein alter Flugzeugträger, die „USS Midway“, der viele Jahrzehnte für die US Armee gedient hat. Es ist ein riesiges Schiff, dass man von Außen und von Innen erkunden kann. Diese Tour kann ich auch Allen empfehlen, die sich nicht fürs Militär interessieren.

A Tourist Guide for San Diego in 2012

Flugzeugträger USS Midway

Neben dem Kriegsschiff aus dem vergangenen Jahrhundert, liegen auch ein paar noch ältere Schiffe vor der Küsten, die man ebenfalls besichtigen kann.

Ein besonders touristischer Ort ist „Seaport Village“. Ein Dorf, mit kleinen Häusern, direkt am Meer. Wenn man weiß, dass es Disney gehört, dann erklärt sich auch die Optik der Häuschen. Man kommt sich dort mehr wie in einem Vergnügungspark vor, als wie in einem richtigen Dorf. Für alle Brezen-Fans, kann ich euch da nur die süßen „Pretzels“ ans Herz legen, denen man sonst auch öfter mal in Amerika über den Weg läuft – kleine Brezenstücke, in Zimt und Zucker!

A Tourist Guide for San Diego in 2012

Seaport Village

Wer gerne im Meer schwimmen gehen möchte, den kann ich „La Jola“ empfehlen. Der Strand ist etwas weiter die Küste rauf und quasi fast schon ein Ort weiter. Dort gibt es auch ein schönes kleines Kunstmuseum.

A Tourist Guide for San Diego in 2012

Lifeguard in La Jola^^

Mein persönliches Highlight von San Diego, war der „Balboa Park“. Ein riesiger Park, der sich über mehrere Hektar erstreckt. Dort findet man alles, was das Freizeitherz begehrt. Im schönsten Teil findet man eine Ansammlung an Museen und einen botanischen Garten, sowie nebendran, der berühmte „San Diego Zoo“. Aber der Park ist so groß, ich konnte mir ihn gar nicht komplett ansehen. Man kann dort wandern, joggen, in der Sonne, auf der Wiese liegen, einfach die Seele baumeln lassen. Dort habe ich immer gern eine Zitronenlimonade getrunken – für heiße Tage ist es einfach das Beste!

Wenn die Leute an Kalifornien denken, kommen wohl eher Städte wie Los Angeles oder San Francisco in den Sinn, aber am besten von den Dreien hat mir San Diego gefallen. Wart ihr schon einmal dort?