Die unterschiedliche Wirkung von Licht auf Fotos

Die Wirkung von Licht und neues Blog Design

Endlich habe ich mich daran gewagt das Design des Blogs zu überarbeiten. Zufrieden bin ich nicht, aber ich werde es erst mal für ein paar Tage ausprobieren. Mal sehen, ob ich mich damit anfreunden kann oder nicht.

Ich war auf der Suche nach einem schlichten Layout, das eher Schwarz Weiß gehalten ist, minimalistischer als ich es zuvor hatte. Hier stört mich das Türkis und ein paar andere Sachen, die ich nicht beeinflussen kann. Zum austesten war es mir wichtig, dass es ein Theme ist, das mich erstmal nichts kostet. Noch habe ich keine vollständige Vorstellung, vom Endergebnis, wie es einmal tatsächlich aussehen soll. Ich weiß, dass das aktuelle nicht hundertprozentig zum Label House of Wolf passt und zu dem, was es darstellt.

Habt ihr einen Tipp für mich, wo ich noch nach Themes für WordPress schauen kann?

Vor ein paar Wochen hatte ich meinen Freund gebeten, Fotos von mir zu schießen, um neue Profilbilder zu bekommen. Wir haben ein bisschen mit Licht und Hintergründen gespielt, alles zu Hause (in meinem Büro^^). Es sind meiner Meinung nach sehr spannende Fotos dabei rausgekommen. Was unterschiedliches Licht auch gleich für eine andere Wirkung erzeugt!

Teilweise hat mich das Licht und der schwarze Hintergrund an den Barock-Maler Caravaggio erinnert. Der hat eine Gestaltungstechnik namens Chiaroscuro angewandt, dabei hat er seine Figuren in ein warmes Licht getaucht und den Hintergrund sehr dunkel gehalten. Das Licht hatte er stets so gesetzt, dass das was er im Mittelpunkt des Geschehens haben wollte, angeleuchtet wurde. So ähnlich eben, wie auf meinen Fotos.

Die unterschiedliche Wirkung von Licht auf Fotos

Die unterschiedliche Wirkung von Licht auf Fotos

Die unterschiedliche Wirkung von Licht auf Fotos

Die unterschiedliche Wirkung von Licht auf Fotos

Die unterschiedliche Wirkung von Licht auf Fotos

Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende und lasst gerne Feedback zum Layout und zu den Fotos da 🙂

Advertisements
Meine Inspirationsquellen bei einer kreativen Blockade

Meine Inspirationsquellen bei einer kreativen Blockade

Oft tue ich mir schwer damit Ideen zu finden, das funktioniert schon gar nicht auf Knopfdruck. Wenn man sich aber Zeit nimmt und ein bisschen Hilfe hat, dann kommen die Ideen wieder.

Meine Inspirationsquellen bei einer kreativen Blockade

Wenn ich eine kreative Blockade habe, hilft es mir meistens gezielt in dem Bereich zu suchen, bei dem ich nicht weiter komme. Wenn es also um Inneneinrichtung gehen würde, dann würde ich in ein Möbelhaus fahren und mir dort Ideen holen oder einfach nur Fotos von Wohnungen im Internet raussuchen. Manchmal reicht das aber nicht aus, dann habe ich noch andere Ideen für euch. Aber was ich konkret meine, lest ihr jetzt:

Auf der Suche nach Blog Post Ideen

Wenn ich keine Ideen für Posts habe, hilft es mir immer bei anderen Blogs vorbei zu schauen. Ich gehe auf mein Bloglovin‘ Feed und scrolle mich durch die Artikel meiner Lieblingsblogger. Oft kommt mir dabei schon eine eigene Idee oder ich greife das Thema eines der Blogs auf und schreibe meine Gedanken dazu.

Manchmal ist es auch ganz nützlich einfach alle Wörter und Sätze die im Kopf rumspuken zu Papier zu bringen. Ich persönlich komme dann besser mit Stift und Papier klar, als es in den Computer zu tippen. Durch das handschriftliche Schreiben, werden meist kreative Flüsse in Gang gesetzt.

Man kann auch diese Wörter einfach mal in die Suchmaschine eingeben und sehen, was bei der Suche dabei rumkommt. Als Gedankenspiel kann man dann versuchen die Ergebnisse in einer Geschichte zu verbinden und somit neue Zusammenhänge zu schaffen. Vielleicht ist diese kuriose Geschichte ja schon einen Blogpost wert.

Texte die inspirieren, findet man natürlich auch in Zeitschriften oder Bücher. Dort stößt man auch hin und wieder auf Zitate, die zum Nachdenken anregen und ein Thema behandeln, über das man gerne schreiben möchte. Auch gezieltes Suchen nach Zitaten kann zum Ergebnis führen.

Bei einer Schreibblockade, ist das Beste was ich tun kann meist, dass ich den Schreibtisch und die Wohnung verlasse und nach draußen in die Natur gehe. Dort lasse ich die Umgebung, die Gerüche und die Geräusche auf mich wirken. Mein Kopf kreiert daraus recht schnell etwas, dass ich weiterentwickeln kann. So ist auch dieser Post entstanden 🙂

Auf der Suche nach Inspiration für meine Designs

Wenn ich mich hinsetze und ein neues Stück oder Outfit entwerfen möchte und ich so gar keine Ideen habe, dann nehme ich mir erst einmal meine Sammlung alter Modezeitschriften vor. Es hilft mir mich dabei auf Details zu konzentrieren, die ich in anderer Mode sehe. Daraus lässt sich schnell ein neues Teil designen. Eine Falte kann zu einem neuen Oberteil werden, aus einer Bluse kann ein Rock werden und so weiter. Und das wird dann zu etwas ganz anderem wieder weiter entwickelt.

Was mir auch immer hilft, ist direkt mit dem Stoff an die Schneiderbüste zu gehen. Falten und Formen an die Puppe pinnen und drapieren, bringt meist die spannendsten Teile hervor.
Oft habe ich auch schon direkt, wenn ich das Material in der Hand halte eine Idee, was daraus einmal gefertigt werden soll.

Eine weitere kreative Lösung der Blockade ist, sich mit Papier und Stift bewaffnet hinsetzten und mit geschlossenen Augen drauflos kritzeln. Entweder man versucht etwas bestimmtes dabei hin zu bekommen oder man bewegt den Stift intuitiv hin und her und schaut anschließend, welche Formen sich ergeben haben.

Gerne verlasse ich auch bei einer Designblockade den Schreibtisch und setzte mich in ein Kaffee oder an einen belebten Platz in der Stadt. Dort beobachte ich die Menschen die vorbei laufen und schaue mir ihre Bewegungen an oder welche Kleidung sie tragen. Ein Ort mit viel Chaos und Unruhe, kann hin und wieder beruhigend und vor allem inspirierend wirken.

Auf der Suche nach Impulsen für meine Shootings

Auf der Suche nach Ideen für die Umsetzung von Shootings oder die Bildbearbeitung, wenn die Fotos bereits fertig sind, ist Pinterest meine Anlaufstelle Nummer Eins. Dort suche ich gezielt nach meinen Liebsten Fotografen (wie zum Beispiel Agnieszka Lorek) oder generell nach Fotografie. Es ist eine schier endlose Inspirationsquelle, für jedes Thema.

Für das Finden von Shooting Ideen, ist für mich Musik eine der besten Lösungen. Lieblingsmusik anschalten, Augen schließen und in Traumwelten abtauchen. Stell dir einfach die passende Szenerie zur Musik vor: Wo könnte die Szene stattfinden, mit Wem, Was befindet sich im Hintergrund, Was im Vordergrund, Wie ist das Wetter und so weiter und so fort.

Wahnsinnig inspirierend kann auch das Video zur Musik sein. Besonders Videos von Björk, Röyksopp oder Fever Ray sind immer sehr kreativ. Die Welten die dort erschaffen wurden, trotzen der Physik oder sind ungewöhnlichen zusammen geschnitten. Manchmal bestehen sie auch nur aus einer Szene, die sich langsam aufbaut.

Im Grunde kann man Inspiration überall finden, leider ist das an manchen Tagen nicht so einfach. Da kann es auch helfen, wenn man die Arbeit einen Tag liegen lässt und eine Nacht darüber schläft.

Vielleicht helfen euch meine Tipps, auch wenn ihr keine Shootings plant oder Mode entwerft. Die Inspirationsquellen können für die meisten kreativen Blockaden in abgewandelter Form, angewendet werden. Wenn ihr noch mehr Tipps lesen möchtet, dann empfehle ich euch meinen Post von letzter Woche, „13 Tips um den Winter Blues zu besiegen„.

Wie lasst ihr euch inspirieren? Und an welchen Orte sucht ihr nach Ideen?

MerkenMerken

Gothic Dress "Velum"; Shop at DaWanda; Fashion: House of Wolf, Photographer: Gordon Nehmeyer, Model/Makeup/Hair: Sabrina Kottke, Retouch: Stephanie Wolf; House of Wolf

Das kleine Schwarze – zu jeder Gelegenheit passend

Gestern bin ich auf ein wunderschönes Seidenkleid gestoßen. Es ist von hessnatur und ist ein Zerowaste Kleid, dass heißt, dass bei der Produktion des Stückes kaum Abfälle in Form von Stoffresten entstehen. Ich habe mich sofort in das Kleid verliebt. Es ist so schlicht und klassisch und gleichzeitig auch so wandelbar. Ein Traum!

Das kleine Schwarze ist ja ein Klassiker, dass jede Frau im Schrank haben sollte. Es kann zu jeglicher Gelegenheit angezogen werden (1). Durch Accessoires kann es passend für eine Hochzeit eine Cocktailparty oder für den Alltag gestyled werden (2). Trägt man zum Beispiel eine lässige Strickjacke darüber, wie diese hier, einen gemütlichen Schal und dann noch grobe Stiefel dazu, dann ist das Kleid alltagstauglich. Tauscht man Schal und Strickjacke gegen eine schmale Kette und Blazer aus, so ist es das richtige für das Büro. Mit einer farbigen Statement-Kette und Sandaletten, ist es das Outfit für eine Gartenparty.

Es hält sich hartnäckig das Gerücht (2), dass das kleine Schwarze von Gabriele Coco Chanel erfunden wurde, vermutlich hat sie es aber nur salonfähig gemacht. Ursprünglich war Schwarz die Trauerfarbe bei Beerdigungen und für Witwen. So war auch das Kleid als Trauerkleidung angedacht. Chanel hat es geschafft, dass es nicht nur als solches gesehen wurde. Sie selbst hat es zu jeder Gelegenheit getragen. Allgemein hat sie viel für die Frauen und die Mode getan, aber das ist wohl anderes Thema 😉 (3)

In den 50er Jahren ist es dann richtig populär geworden (1) und spätestens seit Audrey Hepburn’s Etuikleid von Givenchy, in dem Film „Frühstück bei Tiffany“, ist es in der Mitte der Gesellschaft angekommen. (4) Das kleine Schwarze ist ein großer Teil der modernen Geschichte und steht bezeichnend für den schnellen Weg die die Mode geht. (5)

Heute gibt es das kleine Schwarze in jeglicher Form. In unterschiedlichen Silhouetten und Materialien ist für Jeden eines dabei. Es ist nicht genau definiert, wie es aussehen soll, dass kann man individuell entscheiden. Nur die eine Gemeinsamkeit, die Farbe Schwarz, muss es haben. (6)
Meine Interpretation des Kleides findet ihr hier. Es ist auch vielseitig, wandelbar und mega bequem.

Habt ihr euer perfektes kleines Schwarzes schon gefunden? Zu welcher Gelegenheit tragt ihr es?

PS: In meinem DaWanda Shop könnt ihr noch bis 23. Februar versandkostenfrei bestellen 😉

Quellen:
(1) Petra
(2) kissnapping
(3) Welt.de
(4) Modeopfer
(5) Gothic Beauty
(6) Wikipedia

13 Tipps um den Winter Blues zu besiegen

13 Tips um den Winter Blues zu besiegen

Wenn ich aus dem Fenster sehe, dann sieht es so aus, als ob der Winter nie verschwinden möchte. Meine persönliche Laune ist leider sehr wetterabhängig. Wenn ich morgens aufstehe und die Sonne scheint, startet mein Tag gleich viel positiver als wenn es grau draußen ist und es gefühlt gar nicht hell werden möchte.

Um diesen Winter Blues zu vertreiben und schlechter Laune entgegen zu wirken habe ich ein paar Tipps für euch zusammen gestellt, die einen auf andere Gedanken bringen und die Stimmung heben:

Spazieren gehen oder Sport draußen betreiben – Tageslicht und Sonne hilft uns wacher, fitter und besser gelaunt zu sein. Also auch wenn man sich nicht danach fühlt raus in die Kälte zu gehen, einfach trotzdem machen, da muss man den Schweinehund überwinden. Danach fühle ich mich immer ausgeglichener.

Gute Musik hören – Auch wenn ich in letzter Zeit selten Musik höre, wenn ich es doch mal tue, merke ich wie gut es dabei geht. Ich empfehle aufbauende Musik zu hören, keine Schnulzen, die nur noch mehr negative Gedanken hervorrufen.

Aroma Therapie – Neben seinem auditiven Sinn, kann es auch entspannend sein, den Geruchsinn abzulenken. Durch ätherische Öle, die eine beruhigende oder belebende Wirkung haben, kann sich einiges zum positiven im Kopf ändern.

Sich eine Auszeit nehmen – Vom Computer oder Schreibtisch aufstehen, seinen Lieblingsplatz aufsuchen, Duftkerzen oder Diffuser anstecken und gedanklich in die eigene Traumwelt abtauchen. Auch Meditation kann da helfen. Versucht eure Gedanken auf schöne Dinge und Ereignisse zu lenken.

Tanzen – Für diejenigen, die „still“ in der Ecke sitzen eher auf die falschen Gedanken bringt, der tanzt einfach durch die Wohnung. Wild rumalbern und alle Gefühle raustanzen ist sehr befreiend.

Sei wieder Kind – Auch wenn es eine riesige Sauerei macht, ich springe so gerne durch Pfützen^^ oder in den großen Schneeberg. (Und danach ein heißes Bad :))

Tiere knuddeln – Tiere haben nachweißlich eine beruhigende und heilende Wirkung auf Menschen. Ich muss jedes mal lächeln, wenn ich einen Hund auf der Straße sehe, da kann ich nicht anders und die gute Laune kehrt zurück.

Gönn dir was – Das kann alles sein, von Tee, Kaffe oder Schokolade, bis zu Buch lesen oder eine Folge deiner Lieblingsserie gucken.

Lebe dich kreativ aus – Nimm ein Stift und ein Blatt Papier und kritzle drauf los oder mach das DIY, dass du schon so lange auf deiner Pinterest Pinnwand liegen hast. Male, zeichne, nähe, mach Musik, singe, was auch immer dir Freude bereitet.

Schreiben – Manchen hilft es auch seine Gefühle in Worte zu fassen und nieder zu schreiben. In dem Moment, in dem man sich bewusst darüber wird, warum man so negative Gefühle und Gedanken hat, kann man auch aktiv etwas dagegen tun.

Bucket List – Schreibe eine Bucket Liste mit all den Dingen, die du im Leben noch erleben, sehen und erreichen möchtest. Dream Big! Oder schreibe eine aufbauende Liste, mit den Sachen, die du bereits erreicht hast.

Komplimente verteilen – Jemanden ein Kompliment machen, kann dich selbst auch erfreuen, wenn du die Reaktion im den Augen des Anderen siehst.

Freunde – Wenn man es nicht schafft, sich selbst aufzuheitern, dann hilft es immer mit Freunden zu reden. Schreib deiner Freundin oder rufe sie an und rede dir den Frust von der Seele. Auch gut ist Freunde und Familie zum Essen einzuladen. Plane ein Menü und einen schönen Abend mit deinen Liebsten.

Auch wenn nicht immer alles hilft oder gerade das Passende für die Situation ist (ich weiß, dass es im Büro etwas schwieriger ist zu tanzen und laut Musik zu hören ;)), vielleicht ist diese Liste hilfreich für euch. Alles nichts neues aber doch gut es sich wieder einmal in den Kopf zu rufen. Am meisten hilft mir, die Arbeit nieder zu legen und mich an einen anderen Ort zu begeben. In der Regel sind ein paar Schritte an der frischen Luft, dass Richtige für mich.

Wie bekommt ihr wieder euer Lachen zurück, wenn der Tag mal nicht so richtig gut läuft?

Random Stuff #1 | Über den Sommer und den Valentinstag

Random Stuff #1 | Über den Sommer und den Valentinstag

Dies hier wird wahrscheinlich eine neue Reihe: Es ist so eine Art Wochenrückblick, von Themen die mich gedanklich beschäftigt haben. Also es folgt ein Wortschwall meines Kopfes ;).

 

Random Stuff #1 | Über den Sommer und den Valentinstag

Sommer
Vermisst ihr den Sommer auch so sehr wie ich? Ich vermisse es in T-Shirt vor die Tür zu gehen, im Park auf der Decke zu dösen, ein Eis zu essen, den ganzen Tag draußen verbringen, die Sterne am Nachthimmel zu zählen, am Fluss, im Biergarten um die Ecke zu sitzen, das Gefühl am Morgen, wenn die Sonne dir entgegen lacht.

Das derzeitige Wetter deprimiert mich. Wenigstens treiben die Bäume, Büsche und Blumen schon aus und machen so alles ein bisschen erträglicher.

Hungrig einkaufen gehen
Am Mittwoch war ich einkaufen. Lebensmittel einkaufen. Und ich habe es wieder geschafft, mit leeren Magen einkaufen zu gehen. Kennt ihr das, dass man dann am liebsten einfach alles vom Regal in den Einkaufswagen und anschließend in den Bauch schaufeln würde? Vielleicht wisst ihr auch das am Ende in den meisten Supermärkten die Süßkram Abteilung kommt? Ihr könnt euch denken, wie das ausgegangen ist.

Zu Hause habe ich aber tapfer erst einen Salat und anschließend Obst gegessen, bevor ich die Tüte Haribo aufgemacht habe 😉

Random Stuff #1 | Über den Sommer und den Valentinstag

Pandabären 😉

Besser schlafen
Wenn ihr diesen Post gelesen habt, dann wisst ihr, dass mein Schlaf zur Zeit nicht der Beste ist. Um das zu ändern, haben mein Freund und ich letztes Wochenende die Wohnung umgeräumt. Aus dem Schlafzimmer wurde das Wohnzimmer und aus dem Wohnzimmer wurde unser Schlafzimmer. Jetzt hören wir von den Nachbarn über uns nur noch ca. 10 Prozent und wir bekommen den Lärm im Treppenhaus auch nicht mehr mit.

Man muss sich das mal vorstellen: Wir schlafen jetzt auf der Straßenseite und dort ist es ruhiger als das Zimmer zum Hof! Wir hoffen auf baldige Besserung!

Neues Profilfoto
Vor zwei Wochen hat mein Freund Fotos von mir gemacht, um ein neues aktuelles Profilfoto zu bekommen. Das was ich derzeit immer verwende, ist schon fast vier Jahre alt (auf diesen hatte ich noch meinen geliebten Side-Cut…). Diese Bilder liegen noch unbearbeitet auf meiner Festplatte, ich bin einfach noch nicht dazu gekommen sie zu bearbeiten. Nächste Woche denke ich könnte das was werden.

Valentinstag
Heute ist also der Tag der Liebe. Ich habe nichts gegen diesen Tag und finde ihn eigentlich ganz gut. Es dient mir immer als Ausrede, heute faul auf der Haut zu liegen und die Zeit mit meinem Freund zu genießen. Geschenke gibt es keine Materiellen, die Zeit zu zweit ist schon Geschenk genug.

Auch wenn ihr nicht viel vom Valentinstag haltet, wünsche ich euch dennoch einen angenehmen Tag. Was habt ihr heute geplant?

Modeausstellung im Münchner Stadtmuseum - Damenmode der dreißiger Jahre

Modeausstellung im Münchner Stadtmuseum – Damenmode der dreißiger Jahre

Für alle Münchner und die die nach München kommen, habe ich einen super Tipp: bis zum 29. Mai 2016 ist im Stadtmuseum die Ausstellung „Gretchen mag’s mondän – Damenmode der 1930er Jahre“ zu sehen.

Ich habe sie mir letzte Woche angesehen und war sehr positiv überrascht. Gerechnet hatte ich mit einem kleinen Raum, mit ein paar Stücken, aber die Ausstellung ist doch ein bisschen größer. Auf zwei kleineren und einen großen Raum erstreckt sich eine Vielfalt von originalen Stücken aus den 30er Jahren:

Im ersten Raum sieht man Cover von Modezeitschriften und auch ein paar echte Magazine kann man dort bewundern. Es gibt auch gleich eine super Einführung zum Thema, die man auf Tafeln lesen kann. Der große Raum bietet Vintage-Kleidung und Accessoires. Zuletzt findet man noch ein Kino in dem Filmausschnitte und alte Werbung zu sehen ist und der hinterste Raum präsentiert aktuelle Arbeiten der Meisterschule für Mode in München.

Die Ausstellung zeigt, die Wunsch-Garderobe, der Menschen damals, von Morgens bis Abends. Spannend war die Vorstellung, dass für jede Gelegenheit und Tageszeit, sich umgezogen werden sollte. In der Früh trug man den Morgenmantel, zwischen 17 und 19 Uhr hat man sich in das Tagesendkleid geschmissen und Abends gab es natürlich ein weiteres Kleid. Die Realität war eine andere. In den 30er Jahren konnten sich die wenigsten Leute diesen Luxus leisten und haben stattdessen, von Morgens bis Abends das Selbe getragen. Damals wurde überwiegend Seide und Wolle für die Kleidung verwendet, natürlich auch Kunstfaser, aber hauptsächlich Materialien natürlichen Ursprungs.

Sehr deutlich wurde auch durch die vielen Fotos und Filmausschnitte, welches Styling die Damen bevorzugt getragen haben. Die Haare kurz, mit Wasserwelle und Locken. Die Augenbrauen abrasiert und täglich aufgemalt – heute kaum vorstellbar mit den fast schon buschigen Brauen, die immer noch modern sind.

Es galt als unschick und männlich eine Hose zu tragen, daher gab es in der Damenmode nur Kleider und Röcke. Erst gegen Ende der dreißiger Jahre, mit Anfang des zweiten Weltkrieges, wurde die Hose zum Hauptkleidungsstück der Frauen, da diese praktischer und wärmer und in jedem Haushalt vorhanden war.

Das Thema Mode in der Vorkriegszeit, ging nicht ohne Einmischung der Politik von statten, wie man sich denken kann. Das NS-Regime hat sich in alle Lebensbereiche eingemischt, aber das spannende dabei ist, dass sie ihre Ideologie kaum durchsetzten konnten im Modebereich. Die Kleidung der Frauen war damals stark beeinflusst, von der Mode in Paris. Die Deutsche hat sich von Frankreich einiges abgeschaut und alles was dort Trend war, war auch bei uns schick. Dagegen konnten die Nazi nicht ankommen. Den Gretchenzopf, den die NS als passende und angemessene Frisur verbreiten wollte, hat keinen großen Anklang gefunden, genauso wenig das Zigaretten rauchen konnten sie den Frauen austreiben. Es war immer der Gedanke da eine einheitliche geziemende deutsche Mode zu kreieren, aber die Durchführung hat nie stattgefunden.

Obwohl man viel über die politische Situation erfährt, ist es keine deprimierende „drittes Reich“ Ausstellung. Eher das Gegenteil ist der Fall. Ich bin mit positiven Gefühlen raus gegangen und vor allem habe ich viel neues gelernt. Wenn ihr also neben der Jean Paul Gaultier Ausstellung noch eine Weitere mit Mode sehen wollt, dann kann ich euch diese im Stadtmuseum nur empfehlen.

Wenn ihr Inspirationen zur Mode sehen wollt, dann habe ich hier auf Pinterest ein Board angelegt, mit Damenkleidung der 1930er Jahre.

Wie man den eigenen Kleidungskonsum verbessern kann

Wie man den eigenen Kleidungskonsum verbessern kann

Über die Internetseite fair-fashion, habe ich ein schönes Video von Greenpeace Deutschland gesehen. Im Video rufen sie zu einem bewussteren Konsum von Kleidung auf. Das Video ist Teil der Greenpeace Kampagne „Konsumbotschaft“.

Sie rufen zum Handeln auf, selbst durch kleine Schritte die Welt zu verbessern. Eine praktische Liste von 10 Tipps zeigt, wie man zu neuer Kleidung kommt, auch ohne dadurch Mensch und Natur zu belasten.

Ein Paar dieser Punkte verfolge ich auch und bei ein paar habe ich noch meine Probleme. Ich finde auch, dass man nicht immer etwas neues kaufen muss. Meist ist es schon spannend seinen Kleiderschrank nach Schätzen zu durchforsten und dabei auf vergessene Teile zu stoßen, vor allem diese dann mit den Lieblingsstücken zu kombinieren, finde ich immer spaßig und macht mir Freude.

Auch die Idee von Second-Hand gefällt mir grundsätzlich, aber da hapert es bei mir noch bei der Umsetzung. Erst ein einziges mal habe ich etwas aus zweiter Hand gekauft, zufällig auf dem Flohmarkt entdeckt. Irgendwie finde ich sonst die deutschen Second-Hand-Läden ziemlich schrecklich (vielleicht geht das nur mir so?). Dort findet man nur sehr selten schöne und außergewöhnliche Sachen und zu oft musste ich den schlechten Zustand der Kleidung feststellen. Ausgelatschte Schuhe und T-Shirts mit Flecken oder Löchern habe ich selbst genug zu Hause. Bei Bloggern aus dem Ausland sehe ich immer wieder, wie sie tolle Teile in Thrift-Stores gekauft haben… Wenn ihr also Tips für mich auf Lager habt, wie und wo ich gute Second-Hand Kleidung bekomme, immer her damit 🙂

Noch eine Idee ist alte Kleidung umzuändern, dass sie wieder top aussieht. Das habe ich auch schon öfters versucht und bin meist gescheitert. Das Ergebnis war selten das, was ich mir gewünscht hätte, aber aufgeben werde ich das nicht, dafür liegen noch zu viele geplante Projekte im Schrank. Da bewundere ich die Bloggerin und YouTuberin Annika, die regelmäßig Videos postet, zu Kleidung aus Thrift-Stores, die sie umgenäht hat. Schaut unbedingt mal bei ihr vorbei, sie geht immer sehr locker ran, an die Lösungsfindung.

Noch einmal auf die Greenpeace Kampagne zu sprechen zu kommen, ich finde es super, dass sie vor allem eine junge Zielgruppe ansprechen wollen, denn bei denen sollte sich das Denken hinsichtlich Kleidungskonsum deutlich ändern. Meiner Meinung nach, ist das ein schwieriges Thema, aber Jeder der mitmacht und wenigstens darüber nachdenkt, ist schon eine Hilfe, für die Näherinnen und für Tiere und Pflanzen.

Wenn ihr noch weitere Gedanken zum Thema Bio-Mode und Konsum von mir lesen wollt, dann empfehle ich euch diesen Post: Kleidung Made in Germany.

34 Pieces: My Winter 2015/16 Capsule Wardrobe

34 Pieces: My Winter 2015/16 Capsule Wardrobe

Wie versprochen, bekommt ihr nun konkret zu sehen, was gerade der minimale Inhalt meines Kleiderschrankes ist. Letztlich sind es insgesamt 34 Teile: sieben Longsleeves, fünf Blusen, acht Pullover, vier Cardigans, eine Weste, zwei Blazer, drei lange Hosen, eine Leggings, eine Shorts und zwei Röcke.

34 Pieces: My Winter 2015/16 Capsule Wardrobe

Die „Capsule Wardrobe“ soll für eine Saison passen, in meinem Fall der (unvorhersehbare) deutsche Winter. Vor zwei Wochen hatten wir noch Temperaturen von bis zu Minus 15 Grad Celsius. Jetzt sieht es eher so aus, als ob der Frühling schon eingekehrt wäre, mit bis zu Plus 15 Grad Celsius. Das ist jedes mal wieder eine Herausforderung für mich, mich dem Wetter passend einzukleiden und ich hoffe, das meine Wahl der 34 Teile, die richtige dafür war.

Meine Farbpalette: Hauptsächlich neutrale Töne, viel Schwarz und ein paar farbige Teile.

34 Pieces: My Winter 2015/16 Capsule Wardrobe

My color palette

Und noch einmal eine bessere Übersicht, über die einzelnen Kategorien:

34 Pieces: My Winter 2015/16 Capsule Wardrobe

Long Sleeve T-Shirts: a cream one, a berry one, a teal one and four black long sleeve t-shirts

34 Pieces: My Winter 2015/16 Capsule Wardrobe

Blouses: one short sleeve blouse with rabbits on it, a silk blouse, a blouse with a comic print, a grey blouse and a black one

34 Pieces: My Winter 2015/16 Capsule Wardrobe

Sweater: a black and withe one, a black and beige sweater, two berry-colored one and four black sweater

34 Pieces: My Winter 2015/16 Capsule Wardrobe

Cardigans and Vest: a black and grey cardigan, a mint-colored one, two black cardigans and a dark grey vest

34 Pieces: My Winter 2015/16 Capsule Wardrobe

Blazer: a black velvet Blazer and a kind-of-camouflage print blazer

34 Pieces: My Winter 2015/16 Capsule Wardrobe

Bottoms: a suede skirt, a pair of wool shorts, a black skirt, denims, a corduroy pair, black pants and leggings

 

Nicht in meiner Capsule Wardrobe:
Was ihr nicht auf den Fotos seht, sind natürlich Sachen wie meine Unterwäsche, Schlafanzüge, genauso nicht meine Sportkleidung. Ebenso liegen noch meine Strumpfhosen und Gürtel im Schrank. Wie ich im Post vorher schon erzählt habe, habe ich noch einen Stapel an Kleidung, die ich für weggehen/tanzen reserviert habe. Und noch der Berg an Sachen, den ich reparieren oder umändern möchte.

Was haltet ihr von meiner Wahl? Meint ihr ich komme damit noch fast zwei Monate, ohne zu cheaten 😉 klar?