Minimalismus: Mein Start zur Capsule Wardrobe

Minimalismus: Mein Start zur Capsule Wardrobe

Ende letztes Jahr bin ich auf den derzeit riesigen Trend „Minimalismus“ gestoßen. Das Wort habe ich meist eher mit Musik und Kunst in Verbindung gebracht, aber nachdem ich einige Videos gesehen und Blog Posts gelesen hatte, wusste ich, dass Minimalismus für mehr stehen kann.

Dieser Post ist der Anfang einer kleinen Reihe, die ich geplant habe, in der ich erzähle, wie meine Reise zu einem geordneteren Leben verläuft und meine Erfahrungen damit. Ich hoffe euch interessiert das Thema und ihr habt Lust mich dabei zu begleiten.

Minimalismus: Mein Start zur Capsule Wardrobe

Welcher Frau geht es nicht so: Sie steht vor dem Kleiderschrank und sagt „Ich hab nichts anzuziehen“. Die Wahrheit sieht eher so aus, der Kleiderschrank quillt über und man ist überfordert, mit der Fülle an Klamotten. Oder man hat ein Teil in der Hand, dass man gerne tragen möchte, aber einfach nichts zum kombinieren.

Unterbewusst war ich auf der Suche nach einer Lösung für mein Kleiderschrank Dilemma. Ich trage immer die selben paar Stücke und alles Andere fristet ein trauriges Dasein im Schrank. Das Problem dabei war eben, dass ich nicht wusste, „was passt zu diesem Rock“ oder „was würde unter diesen Cardigan gut aussehen“. Da bin ich vor einiger Zeit über den „Minimalismus“ Trend gestolpert und darüber auf „Capsule Wardrobes“, die „KonMari Methode“ und auf „Project 333“. Für alle, die mit den vier Begriffen nichts anfangen können, hier eine kleine Erklärung.

Minimalismus:
Im Minimalismus geht es darum sich auf das notwendigste zu beschränken. Man hat nur das im Haus, was auch tatsächlich einen Nutzen hat. Die Dinge beschränken sich auf den kleinstmöglichen Nenner, alles andere wird rausgeworfen. Vor allem wird das eigene Konsumverhalten reflektiert, kritisch auseinadergenommen und umgestellt.
(-> Minimalismus definiert jeder anders, das ist was ich darunter verstehe.)

Capsule Wardrobe:
Eine „Capsule Wardrobe“ beinhaltet eine kleine festgelegte Menge an Kleidung im Schrank, die auf die Saison abgestimmt wurde. Alle übrigen Teile werden ausgemistet oder eingelagert. Die Menge sollte so gewählt sein, dass man damit gut durch die Saison kommt, außerdem sollten die Teile vielseitig einsetzbar und kombinierbar sein.

KonMari:
KonMari ist die Methode aus dem Buch „The Life-Changing Magic of Tidying Up: The Japanese Art of Decluttering and Organizing“ von Marie Kondo. Sie ermutigt zum aussortieren auf eine besondere Art und Weise: Man geht in einer festgeschriebenen Reihenfolgen durch jedes Stück im Haushalt, angefangen bei der Kleidung. Beim Kleiderschrank würde es dann so laufen, man nimmt alle T-Shirts aus dem Schrank und legt sie auf den Boden. Anschließend nimmt man jedes Teil einzeln in die Hand und überlegt sich, „macht mich dieses Stück glücklich“. Wenn kein positives Gefühl aufkommt, kann es weg und das ungeachtet dessen, ob es passt oder nicht. Die Methode ist noch etwas ausgeklügelter, hierfür am besten das Buch lesen.

Project 333:
Bei diesem Projekt werden 33 Teile ausgewählt, die man über 3 Monate (also eine Jahreszeit) trägt. Eingeschlossen werden dabei: Kleidung, Schuhe, Schmuck, Jacken, sowie andere Accessoires. Ausgeschlossen wird jegliche Kleidung, die nur zu Hause getragen wird, genauso Sportkleidung, Schlafanzüge, Socken und Unterwäsche und solche Dinge wie Eheringe, die man einfach jeden Tag trägt. Alles was über die 33 Stücke hinausgeht, wird entweder aussortiert oder eingelagert.

Es gibt noch einen Haufen anderer Methoden, die alle das selbe Ziel haben: man soll glücklicher werden mit den Dingen, die man hat.

Während die KonMari Methode jeden Gegenstand im Haus abdeckt, ist Project 333 auf den Kleiderschrank beschränkt. Genau diesen Bereich wollte ich gerne optimieren und erleichtern, daher hat mir vor allem 333 am meisten zugesagt. Ich kann jetzt schon verraten, dass auch alle anderen Methoden irgendwie mit eingeflossen sind, beim Kleiderschrank ausmisten und neu bestücken.

Auf Pinterest habe ich natürlich eine Inspirations-Pinnwand dazu erstellt – diese findet ihr hier. Wenn jemand gerne mit mir sammeln möchte, schreibt mir doch einfach euren Pinterest-Namen und ich lade euch zum gemeinsamen pinnen ein.

Im nächsten Post zur Reihe, werde ich dann mehr über meinen Start erzählen, wie ich mich vorbereitet habe und was das erste Ergebnis nach dem Aussortieren und Auswählen ist.

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8 Gedanken zu “Minimalismus: Mein Start zur Capsule Wardrobe

  1. FashionqueensDiary schreibt:

    Ich sortiere nie nach einem bestimmten Schema aus, ehr nach dem Motto „brauch ich nicht, kann weg!“, wenn ich gerade irgendwas in der Hand habe. Hin und wieder auch morgens vor dem Kleiderschrank wenn ich feststelle, dass ich ein bestimmtes Teil seit gefühlt 2 Jahren schon nicht mehr anhatte.. Viele Tipps und Tricks dazu habe ich auch auf meinem Blog veröffentlicht. Aber seitdem ich bewusst kaufe, muss ich viel seltener aussortieren 😉

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: House Of Wolf

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