90ies Revival: Bauchfrei und Clueless; Wasserfall Weste, Crop Top und Leggings

90ies Revival: Bauchfrei und Clueless

Zu guter letzt mein Lieblingsoutfit: Leggings „Axis“, Weste „Caligo“ und CropTop „Lux“.

90ies Revival: Bauchfrei und Clueless; Wasserfall Weste, Crop Top und Leggings

Fashion: House of Wolf Photographer: Gordon Nehmeyer Model/Makeup/Hair: Sabrina Kottke Retouch: Stephanie Wolf

 

Genau kann ich nicht sagen, warum es mein liebstes Outfit aus der Kollektion ist, aber ich denke ich liebe einfach, wie die drei Teile zusammen aussehen. Simple Basics, die kombiniert einen coolen Look ergeben.

Wobei, so simpel ist die Leggings gar nicht. Sie besteht aus vielen einzelnen Teilen. Der Schnitt wurde raffiniert ausgetüftelt, um sie hauteng und figurschmeichelnd zu machen. Die Teilungsnähte strecken die Figur und betonen die weibliche Silhouette.

Das Top ist wirklich eher schlicht, aber dadurch ist es umso wandelbarer. Der Gummi im Saum hält es an Ort und Stelle – da verrutscht nichts. Es ist ebenfalls schmal und figurnah geschnitten.

Mir als Bayerin würde da eine besondere Verwendung für das Oberteil einfallen: als Blusenersatz, unter einem Dirndl. Einigen sind die Dirndlblusen zu viel des Guten, zu viel Rüschen, zu viel Kitsch. Da könnte ein kurzes T-Shirt gerade richtig sein. Dadurch das es unter der Brust aufhört, schiebt sich auch nichts unter dem engen Gewand und man ist trotzdem züchtig angezogen 😉

Aber es gibt noch so viel andere Kombinationsmöglichkeiten, die mir für das Shirt einfallen würden: 90er Jahre angehaucht über einer weißen Bluse, wie in dem Film Clueless (wer erinnert sich?) oder wie der Trend im Sommer zu High-Waisted-Jeans oder -Rock.

Das Herzstück des Looks ist wohl die Weste. Sie besteht aus nur einem Stück, dadurch kommt der schöne Fall des Stoffes im Vorderteil zustande. Sie sieht quasi immer anders aus, je nachdem wie man sich die Falten zurechtlegt. Der Stoff ist aus einer weichen Wollmischung: Merino und Schurwolle.

Wer sie nicht offen tragen möchte, könnte auch einen Gürtel um die Taille tragen. Auch super sieht die Weste jetzt im Winter über einem Rollkragenpulli aus oder kombiniert mit einer Folklore-Bluse, mit blauer Stickerei. Wieder ein sehr vielseitiges Stück!

Die Produktfotos wurden wieder von Gordon Nehmeyer geschossen und von mir bearbeitet. Für das Modeln, Haare und Make-up war Sabrina zuständig.
Die drei Teile könnt ihr wie gewohnt in meinem Shop auf DaWanda kaufen.

Was meint ihr: kommt Bauchfrei im nächsten Sommer wieder? Und tragt ihr Crop Tops?

Wen ihr noch einmal die anderen Teile der Kollektion ansehen möchtet, dann findet ihr sie hier, hier, hier, hier, hier, hier und hier.

Frohe Weihnachten: meine Planung über die Feiertage 2015

Frohe Weihnachten: meine Planung über die Feiertage

Frohe Weihnachten: meine Planung über die Feiertage 2015

Endlich ist Weihnachten! Über die Feiertage nehme ich mir ein paar Tage Urlaub. Außerdem freue ich mich riesig darauf, gemeinsam mit meiner Familie einen schönen Abend zu verbringen: Zusammen kochen, lecker essen und ein bisschen quatschen.
Einfach mal den Alltag entschleunigen und Arbeit liegen lassen – ausschlafen, lange Frühstücken, das machen, worauf man Lust hat, dabei die Ruhe genießen und nicht an morgen denken.

Trotzdem habe ich ein paar Dinge geplant: Ich hatte schon ewig keine Zeit und zugegeben auch keine Lust, um ein Buch zu lesen. Und selten stellt man sich mal zwei Stunden in die Küche, um ein komplizierteres Essen zuzubereiten (wir wollen Spätzle mal selber machen^^). Vor kurzem habe ich Färbemittel für einen Stoff gekauft, den ich einfärben möchte, dass würde ich auch gerne angehen. Außerdem wollte ich mir Gedanken machen, wie wir unsere Wohnung noch verschönern können.

Wichtig ist mir, dass ich mich ein bisschen ausruhen kann und Entspannung finde, den Kopf abschalten und die ruhige Zeit genießen kann – auch dass muss manchmal geplant werden…

Wie sieht es bei euch aus? Was habt ihr vor, über die freien Tage?
Ich hoffe ihr könnt auch ein bisschen entspannen.

Ich wünsche euch friedliche Festtage und schöne Weihnachten!

A Hipsterbag for everyone: House of Wolfs Jutebeutel; Jutebeutel und Turnbeutel

A Hipsterbag for everyone: House of Wolfs Jutebeutel

Heute mal zwei Teile aus meiner Kollektion, die eher weniger chic sind, sondern extrem praktisch: Der „Jutebeutel“ und der „Turnbeutel“.

Ich konnte es mir einfach nicht verkneifen und musste eine eigene Variante dieser zwei Klassiker mit in meine Kollektion aufnehmen.

Die Stickerei kennt ihr ja bereits schon, von dem T-Shirt, das ich euch zuletzt vorgestellt hatte. Sie ist in einem Cremeweiß gehalten und sticht auf dem schwarzen Untergrund, sofort ins Auge.
Im ersten Moment fallen sie vielleicht etwas aus dem gewohnten Stil meiner Kollektion heraus, aber in Kombination, mit dem Outfit auf den Fotos, sieht das sehr lässig aus. Dieses Outfit werdet ihr in einen der nächsten Posts sehen.
Der Baumwollstoff, der zwei Stücke, ist etwas dicker, als man es normalerweise gewohnt ist, von Jutebeuteln. So machen sie einiges mit und man hat länger etwas von den Beuteln.

Auf dem WGT 2014 habe ich das Musterteil der Turnbeutel benutzt und ich kann euch sagen, es war eine gute Entscheidung. Anfangs habe ich mir dieses zugeschnüre ziemlich unpraktisch vorgestellt, aber in Benutzung hat mich das gar nicht gestört. Es hat einfach alles reingepasst, dass ich täglich unterwegs gebraucht habe. Sogar eine Strickjacke, habe ich über die vier Tage immer dabei gehabt. Im nächsten Jahr kommt er hoffentlich wieder zum Einsatz.

Natürlich sind die beiden auch ein guter Shoppingbegleiter und erspart somit die Plastiktüte. In einem Artikel, habe ich gelesen, dass diese Beutel mit die beste Umweltbilanz haben, wenn man sie immer wieder verwendet, bis sie kaputt gehen. Also ran an die Beutel 😉

Die Fotos sind wie immer, von Gordon Nehmeyer und die Bildbearbeitung habe ich verbrochen 😉 Und wie immer, könnt ihr die zwei Beutel in meinem Shop käuflich erwerben.

Wie ist eure Meinung zu Jutebeuteln? Nur zum Einkaufen oder auch als Handtasche für euch denkbar?

5 Things That Gives Me Confidence; my necklace; House of Wolf

5 Things That Gives Me Confidence

5 Things That Gives Me Confidence; House of Wolf

Natürlich sind Gegenstände nur tote Dinge, aber manchmal können sie einiges bewirken. Vielleicht gibt es bei euch auch etwas, das ihr anzieht oder mitnehmt, dass euch Selbstvertrauen oder sogar Schutz bietet?

5 Things That Gives Me Confidence; my necklace; House of Wolf

Meine Kette

Es geht bei der Kette mehr um den Anhänger: Das Kreuz habe ich vor vielen vielen Jahren gekauft und seitdem begleitet es mich täglich. Seit längerer Zeit hängt es an dieser Kette, welche von Thomas Sabo ist. Da der Anhänger und ich schon so viel Zeit miteinander verbracht haben, fühle ich mich irgendwie nackt, ohne ihn. Da fehlt etwas, wenn ich ihn nicht bei mir habe.

5 Things That Gives Me Confidence; Doc Martens, Solovair; House of Wolf

Meine Docs

Ok, es sind keine „echten“ Doc Martens, aber sie sind fast noch besser, da sie „Made in England“ sind. Doctor Martens hat früher mit den Leuten von Solovair zusammen gearbeitet, bis sie sich zerstritten haben. Martens hat die gelbe Naht mitgenommen, aber Solovair darf trotzdem die gleiche Sohle verwenden. Ich finde sie genauso gut wie das Original und sind meine absoluten Favoriten, wenn ich in meinen Schuhschrank schaue.

5 Things That Gives Me Confidence; favorite jeans; House of Wolf

Lieblingsjeans

Jeans sind für mich nicht wegzudenken aus meiner Garderobe. Sie sind das was ich aus dem Schrank ziehe, wenn ich nicht sicher bin was ich tragen möchte oder was der Tag so bringt. Meine Lieblingsjeans funktionieren im Sommer genauso gut wie im Winter, ich kann sie tragen, wenn ich den ganzen Tag am Schreibtisch sitze und auch wenn ich in der Stadt unterwegs bin.

5 Things That Gives Me Confidence; red lips; House of Wolf

Lippenstift

Ich weiß „House of Wolf“ ist kein Beauty-Blog, aber allein in dem Moment, in dem ich mir Lippenstift auftrage, egal welcher Farbe, fühle ich mich größer. Irgendwie ein wenig anders und ganz und gar nicht wie ich selbst und vielleicht gerade deswegen, gibt mir Farbe auf den Lippen einen kleinen Selbstvertrauens-Kick. Ihr kennt dieses Gefühl bestimmt auch, oder? Außerdem komplettiert es jeden Look und macht auch das Homewear-Outfit glamourös 😉

5 Things That Gives Me Confidence; the color black; House of Wolf

Schwarz

Und in der Liste darf die „Farbe“ Schwarz nicht fehlen, am besten als komplettes Outfit. All-Black-Outfit geht immer und darin fühle ich mich stark.

Schreibt mir doch eure Dinge, die euch Selbstvertrauen geben!

PS: Die Idee zum Post habe ich bei einem anderen Blog geklaut, fand sie aber so toll, dass ich sie einfach zitieren musste ;)!

Wardrobe Basics: The Black T-Shirt; besticktes schwarzes T-Shirt von House of Wolf

Wardrobe Basics: The Black T-Shirt

In jeden Kleiderschrank sollte ein schwarzes T-Shirt hängen. Es ist universell einsetzbar, man kann es updressen mit Blazer und Pumps oder downdressen mit Jeans und offener Flanellbluse – quasi ein Must-have für Jeden.

Meine Interpretation eines vielseitig einsetzbaren T-Shirts ist dieses:

 

Wardrobe Basics: The Black T-Shirt; besticktes schwarzes T-Shirt von House of Wolf

Fashion: House of Wolf; Photographer: Gordon Nehmeyer; Model/Makeup/Hair: Sabrina Kottke; Retouch: Stephanie Wolf

Wardrobe Basics: The Black T-Shirt; besticktes T-Shirt von House of Wolf

Fashion: House of Wolf; Photographer: Gordon Nehmeyer; Model/Makeup/Hair: Sabrina Kottke; Retouch: Stephanie Wolf

Wardrobe Basics: The Black T-Shirt; besticktes T-Shirt von House of Wolf

Fashion: House of Wolf; Photographer: Gordon Nehmeyer; Model/Makeup/Hair: Sabrina Kottke; Retouch: Stephanie Wolf

Model ist die liebe Sabrina Kottke, die auch für Haare und Make-up zuständig war, Fotos sind von Gordon Nehmeyer und die Bildbearbeitung habe ich übernommen.

Es ist aus schwarzen Bio-Baumwoll-Jersey und hat im Vorderteil eine cremefarbene Stickerei. Die Mondsichel kennt ihr schon von meiner Kette, in dessen Anhänger das Motiv eingraviert ist, ihr bekommt die Stickerei aber noch bei zwei weiteren Teilen zu Gesicht.

Der Schnitt ist sehr körpernah gehalten, ich liebe einfach taillierte Kleidungsstücke und da hat meine Vorliebe auch nicht vor dem T-Shirt halt gemacht. Der Jersey ist nur wenig dehnbar und durch die große Stickerei vorne, ist es sinnvoll eine Nummer größer zu bestellen. Trotzdem ist es angenehm zu tragen. Ich habe das T-Shirt selbst schon auf Herz und Nieren getestet, dieses Stück bleibt euch länger erhalten.

Da die Stickerei in einem hellen creme gehalten ist, kann das T-Shirt auch super zu etwas Weißem kombiniert werden. Ich kann mir gut einen weißen Midi-Rock dazu vorstellen oder weiße Jeansshorts im Sommer. Mit so einem tollen Basicteil kann man so viele schöne Sachen anstellen!

Die Leggings, die ihr ebenfalls auf den Bildern sehen könnt, ist Teil des letzten Outfits, dass bald kommen wird.

Wie gewohnt könnt ihr das T-Shirt über meinen DaWanda Shop kaufen.

Wie ist das bei euch: findet man bedruckte oder bestickte T-Shirts in eurem Kleiderschrank?

Black Corsage and Gothic Dress; Shop at DaWanda; Fashion: House of Wolf, Photographer: Gordon Nehmeyer, Model/Makeup/Hair: Sabrina Kottke, Retouch: Stephanie Wolf

Gothic Outfit for Baby Bats – Dress and Black Corsage

Heute möchte ich euch mein (fast) liebstes Outfit aus meiner Kollektion vorstellen: Das Kleid „Velum“ und den Corsagengürtel „Oris“.

Die Fotos sind von meinem „Haus und Hof“ Fotograf 😉 Gordon Nehmeyer. Für Modeln, Make-up und Haare war Sabrina Kottke zuständig. Und die Bearbeitung habe ich übernommen^^.

Das Wunderbare an dem Kleid ist nicht nur der weiche Stoff, sondern auch der Schnitt. Es ist simpel und doch so wandelbar. Wenn man es lässiger haben möchte, trägt man es ohne Gürtel und hat ein weites Hängerchen, das auch super unter Blazer oder Strickjacken funktioniert. Femininer und definierter wird es durch den Corsagengürtel oder jeder andere Gürtel, der in der Taille passt.

Das Kleid ist aus einem leichten Bio-Baumwoll-Jersey. Der Halsausschnitt ist eingefasst mit Kunstleder, der im Rückteil mit einem Reißverschluss zu öffnen ist. In den Ärmelsäumen sind Gummibänder eingearbeitet, die den Ärmeln mehr Form geben, aber nicht einschneiden, da sie weit genug gehalten sind. Der Schnitt erlaubt es auch dieses Stück in einer Einheitsgröße zu halten – es passt Jedem!

Der Gürtel ist Schnitttechnisch wie eine Corsage gehalten, hat aber keine Stäbchen, die drücken könnten. Stand bekommt er durch das Kunstleder und eine feste Einlage und den Reißverschluss im Vorderteil. Das Futter ist aus Bio-Baumwoll-Batist.

Es ist natürlich kein Teil, das man jeden Tag anzieht oder in die Arbeit, aber für besondere Anlässe oder zum weggehen ist es der Hingucker.

Ich finde das Outfit sehr gothic lastig, aber für „Baby Bats“ ein guter Einstieg!? Selbst für nicht Gruftis, kann ein verändern der Accessoires Welten ändern und es kann fast jede Stilrichtung erreicht werden: mit einem farbigen Schal darüber, einer eleganten Bluse darunter oder kombiniert mit einem süßen roten Cardigan – da kann ich mir echt viele Möglichkeiten vorstellen.

Oder wenn man noch mehr in die „Gothic-Girl-Richtung“ stylen mag, könnte ein Rock mit Spitze darunter oder einer echten Corsage darüber, einen stärkeren Look erzeugen, der noch mehr zu der Subkultur passt.

Wie immer könnt ihr die Teile bei mir, im DaWanda Shop erstehen 🙂

Wie gefällt euch das Outfit? Wie würdet ihr es kombinieren?

Kleidung Made in Germany - Pros und Cons; Fair Fashion; House of Wolf

Kleidung Made in Germany – Pros und Cons

In diesem Artikel soll es um die Herkunft unserer Kleidung gehen. Es ist ein sehr komplexes Thema, dem ich, durch die paar Zeilen, nicht gerecht werden kann. Es ist auch ein politisches und wirtschaftliches Problem. Am besten beginne ich bei dem Punkt, der mich wieder zum Nachdenken darüber gebracht hat:

MadeInGermany

YouTuber und ihr eigenes Modelabel?

Ich verfolge eine deutsche YouTuberin, die sich jetzt ihren Traum erfüllt und selbst ein Modelabel gründet. Sie kommt nicht aus der Branche und hat sich dort durch andere Wege eingefunden. Keine Frage, ich freue mich für sie, sie erfüllt sich einen großen Traum, dass finde ich super. Ihr könnt euch denken, da gibt es ein Aber für mich:

Sie hat noch nicht viel erzählt, von ihrer Mode oder von ihrem Label, aber aus ihren Videos weiß man, sie ist nach China und in die Türkei geflogen, um dort für ihr Label zu arbeiten. Man hat deutlich gesehen, sie lässt zumindest ihre Samples (Musterteile) dort produzieren.

Jetzt ist für mich das Enttäuschende dabei, sie kommt aus Deutschland, hat durch ihren YouTube-Channel schon ein großes Publikum und viele potenzielle Kunden und trotzdem hat sie sich entschieden, nicht in Deutschland produzieren zu lassen…
Ich glaube ihre Zuschauer wissen Qualität zu schätzen und würden mehr Geld ausgeben als 10 Euro pro T-Shirt. Ich glaube sie könnte es sich erlauben die Gehälter von deutschen Näherinnen zu bezahlen. Ich glaube sie würde ihr Geld wieder erwirtschaften.

Es ist für mich immer wieder unbegreiflich, wie man über die Situation in ausländischen Nähereien bescheid wissen kann und trotzdem dort produzieren lässt. Gerade wenn man ein neues Label aufbaut, ist die Möglichkeit da, in seinem Heimatland zu bleiben und hier die Wirtschaft und das Handwerk zu unterstützen.

Der Zoll-Kodex macht es für Mode-Firmen leicht

Jetzt ist das natürlich nicht so einfach: Ich suche mir eine Näherei in Deutschland und schon kann ich Made in Germany drauf schreiben. Laut „EU-Recht“, der Zoll-Kodex, könnte ich das machen, aber schaut man sich das ganze genauer an, ist das plötzlich ein Wirrwarr von undurchsichtigen Produktionsketten.

Ich habe zum Beispiel als Aushilfe bei einer Firma gearbeitet, die Billig-Klamotten verkauft. Auf den Etiketten schreiben sie „Made in Italy“. Da freut sich der Kunde und denkt „Ui toll, das 1 Euro Top ist in Italien, in der Nachbarschaft, hergestellt worden“. Nope! Dieses Teil wurde in China genäht! Vielleicht wurde es in Italien verpackt, Etikettiert und vielleicht wurde dort sogar der Feinschliff am Produkt vorgenommen – aber genäht wurde es in Fernost.
Genau das ist das Problem von diesem EU-Recht: Es ist so wage formuliert und sagt nur aus, dass wenn mehrere Länder an der Produktion beteiligt waren, das letzte Land, dass den maßgeblichen Schritt zur Fertigstellung des Produkts, getan hat, als „Produktionsland“ gilt.

Zur Herkunft der Kleidung kam die Tage auf Arte die Sendung „Vox Pop“, in dem genau alle wichtigen Punkte durchgegangen wurden, warum das so schwierig ist mit der Bezeichnung „Made in…“. In diesem Beitrag wurde der Generaldirektor des französischen Modeinstituts interviewt. Er hat gesagt, wenn nur die Knöpfe auf eine Knopfleiste eines Kleidungsstückes genäht werden, in Frankreich, dann dürfen sie eigentlich nicht „Made in France“ auf ihr Label schreiben und können dafür sanktioniert werden – aber ganz ehrlich, es gibt niemand, der das kontrolliert oder gar zur Anzeige bringt.

Auf jeden Fall ist das Augenwischerei und Irreführung der Kunden und man kann sich denken, die Wirtschaft, die großen Firmen, wollen das auch nicht anders. Die wollen kein einheitliches Gesetz, dass das präziser bestimmt, denn die Kunden sind inzwischen so sensibilisiert was das Thema angeht, die möchten kein „Made in Bangladesh“ auf der Kleidung sehen.

Weiterlesen: Fair Fashion – Gedanken und Tips für den eigenen Konsum

Made in IS?

Ehrlicherweise, muss ich aber noch genauer auf die Herkunft eingehen: Nur weil ein Teil zusammengenäht wurde in Deutschland, weiß man noch lange nicht wo der Rest herkommt.
Gerade Heute ist das Problem auch zu einem politischen Thema geworden.
Der kurze Beitrag bei „Vox Pop“ hat das deutlich gemacht:
Syrien gehörte zu den drei größten Baumwollproduzenten auf der Welt. Die Baumwollfelder stehen heute zum größten Teil im IS kontrolliertem Gebiet. Vox Pop hat also gesagt: kauft man Kleidung deren Rohstoffe aus Syrien kommen, unterstützt man den IS, deswegen wäre es für den Konsumenten wichtig, genau zu wissen, wo die Baumwolle herkommt.

Ganz so einfach kann man das natürlich nicht sagen, dass lässt sich nicht so pauschalisieren. Durch den Kauf von Baumwolle aus Gebieten, die unter IS Kontrolle stehen, unterstützt man nicht nur die Terroristen, sondern die Bauern, die die Felder bewirtschaften. Was sollten sie tun ohne ihre Arbeit? Sollten wir dort gar nichts mehr kaufen, was sollen die armen Leute dann machen?

Klar ist auch, dass man nicht weiß wie viel diese Arbeiter noch von dem erwirtschafteten Geld sehen, es ist natürlich eine große Einnahmequelle der IS, aber ich muss immer auch an die Menschen denken, die mit dem ganzen Irrsinn nichts zu tun haben, die Bevölkerung von Syrien.
Aber vielleicht sollte man doch, eben gerade auf diesem Weg, den Terroristen den Geldhahn zudrehen!? Ich weiß es nicht.

Lange Produktionsketten, auch bei meiner Kollektion

Abgesehen von den Rohstoffen, die Produktion der Kleidung geht natürlich weiter. Die Baumwolle wird in ein anderes Land transportiert, welches Garne daraus fertigt. Die Garne gehen ihren Weg weiter, um als Stoff verarbeitet zu werden und wieder in einem weiteren Land wird der Stoff gefärbt. Und irgendwann wird dann ein Kleidungsstück daraus gefertigt.

Ich bin ganz ehrlich: Bei meiner Kollektion kommt nicht alles aus Deutschland. Die Stoffe sind auch weitestgehend aus der Türkei (auch die Rohstoffe), aber da diese GOTS-Zertifizierung haben weiß ich bei denen, dass sie unter fairen Bedingungen hergestellt wurden.
Trotz der Kosten (oder vielleicht auch gerade deswegen…) habe ich mich ganz bewusst dazu entschieden, mir eine Produktionsstätte in Deutschland zu suchen. Ich wollte am Ende ehrlich sagen können: Meine Kollektion ist „Made in Germany“.
Noch vor 50 bis 60 Jahren war das ein Gütesiegel erster Klasse. Das Ausland hat sich die Finger danach geleckt etwas aus Deutschland zu bekommen. Aber irgendwann ist es den Firmen zu teuer geworden. Der Profit war nicht groß genug, der Gewinn hat nicht ausgereicht, die Kosten waren zu viel. So gehen viele Unternehmen unter oder weg aus der Heimat und nicht nur die Qualität leidet darunter, sondern auch die heimische Wirtschaft.

Auch im Ausland gibt es gute Produktion

Um zum Anfangspunkt zurück zu kommen: Ihr dürft nicht glauben, dass ich nicht weiß, dass man auch im Ausland gut und teuer produzieren lassen kann. Ich weiß das! Vor allem die Türkei ist wieder ein Anlaufort für Qualität und faire Preise geworden. Aber wie gesagt, ich möchte gerne die Menschen hier, in meiner Nähe, unterstützen und auch sicher sein, dass wenn mein Besuch in der Nähstube vorbei ist, dass die Bedingungen sich trotzdem nicht ändern.

Auch weiß ich, dass nicht alles möglich ist in hiesigen Produktionsstätten. Von einem befreundeten Label weiß ich, dass sie in Portugal finden konnten, was sie gesucht haben. Dort bekommen sie die Veredelung und Bearbeitung ihrer Textilien und Kleidungsstücke, die sie gesucht haben. In diesem Unternehmen haben sie die Möglichkeit alles aus einer Hand zu bekommen, nicht nur die Produktion sondern vor allem die Aufbereitung der Stoffe. Sie produzieren fair und biologisch. In diesem Fall und bestimmt auch in einigen Anderen, ist dass vollkommen toll, außerhalb Firmen zu unterstützen und dort die Zusammenarbeit zu suchen.

Der Preis für die Fertigung in Deutschland

„Made in Germany“ heißt für meine Kollektion, dass sie natürlich nicht für Jedermann erschwinglich ist, beziehungsweise so ein Stück daraus kauft man sich nicht jeden Monat, aber dennoch sind meine Preise gerechtfertigt. An erster Stelle stand für mich, dass sie eine gute Qualität haben und ich euch nichts billiges verkaufe, auch deswegen ist meine Kollektion in Deutschland gefertigt und zu einem großen Teil aus Bio-Baumwoll-Stoffen hergestellt. Sie hat viele Details, die man auf dem ersten Blick nicht erkennt und sich dann auf dem Zweiten darüber freut. Ich habe auch keine 1000 Stück die ich anbieten kann, dafür ist sie exklusiver und ihr könnt sicher sein, dieses Teil haben nicht viele in ihrem Kleiderschrank hängen. Es ist eine Designer-Kollektion, die es so kein zweites mal geben wird.

Fazit

Wie sagt man so schön „eine Medaille hat immer zwei Seiten“ – jeder muss für sich selbst entscheiden, nach welchen Kriterien er sein Unternehmen aufbaut und vor allem nach welchen Gesichtspunkten er seine Kleidung einkauft.

Mit dem kurzen Text, habe ich natürlich nur die Oberfläche des Themas gestreift. Die Sache mit der Herkunft und „Made in…“ ist ein endloses und weitreichendes Problem. Ich hoffe ich konnte einige Punkte dazu euch nahebringen. Ich hoffe auch, dass der Post nicht zu verwirrend geschrieben ist, ich wollte mir einfach mal gerne etwas von der Seele schreiben 😉

Wie handhabt ihr das – interessiert ihr euch für das Herkunftsland eurer Kleidungsstücke?
Weiterlesen: Hier, ein Artikel von Leuten aus der Modebranche
Weiterlesen: Ein Artikel zum „Bündnis für nachhaltige Textilien“
Weiter schauen: Die Arte Sendung Vox Pop, leider nur noch bis nächste Woche online. Wenn ich diesen Beitrag anderswo finde werde ich ihn nachträglich verlinken.

PS: Wer muss bei „Made In Germany“ noch an Rammstein denken^^?

Schulmädchen Look 2015 | House of Wolf; Longsleeve

Super sweet and super sexy

Das dritte Outfit aus meiner Kollektion, könnt ihr süß, genauso wie sexy und erwachsen stylen. Es besteht aus drei Teilen: Ein Longsleeve, ein Rock und Shorts.

Fotos sind wie immer von Gordon Nehmeyer, Sabrina Kottke hat gemodelt und ich war für die Retusche zuständig.

Das besondere an dem Longsleeve ist , dass es einen Kragen hat. Dieser Kragen ist aus Kunstleder (ich hatte ja versprochen der Kragen kommt noch einmal wieder ;)) und wird vorne mit einem schönen metallenen Knopf geschlossen. Der Jersey des Oberteils ist erneut aus Bio-Baumwolle. Dadurch, dass es 100% Baumwolle ist und keinen Elastananteil hat, sitzt es nicht wie typischer Jersey, sondern etwas enger und somit noch figurbetonter. Der Schnitt ist ebenfalls wieder körpernah, wie schon die Bluse und das lange Kleid.

 

Bei den Shorts wollte ich den Look von den Bloomers nachempfinden, diese werden traditionell als Unterwäsche getragen. Ich finde die total süß und wollte gerne ein Paar machen, dass auch tagsüber, außerhalb des Hauses getragen werden kann.
Als Stoff habe ich mich für eine weiche dunkelblaue Wolle entschieden und als Dekoration sind in den Säumen, Spitze eingearbeitet (aus der Spitze könnt ihr auch passende Stulpen in meinem Shop kaufen).

 

Der Schnitt des Rockes ist sehr simpel, einfach ein normaler Tellerrock. Außergewöhnlich wird er durch die Spitze, die im Bund eingefasst wurde und den Metallreißverschluss im Rückteil. Ich habe den Rock extra kürzer gehalten, damit man darunter die Shorts tragen kann. Ich finde den Look sehr süß, wenn die Spitze von der Hose, unten hervorlugt. Außerdem wird er so auch für kühlere Tage tragbar.
Das Material ist wieder Bio-Baumwoll-Batist. Ich liebe diesen Stoff einfach, er fühlt sich so angenehm auf der Haut an.

Das Outfit könnt ihr mit Overknee-Strümpfen und flachen Schuhen anziehen und es hat etwas vom Schulmädchen-Uniform-Look. Oder mit blickdichten Strumpfhosen und Blazer und es ist fast schon bürotauglich 😉

Zu süß für euch oder doch eher zu sexy?

Geschenk Ideen für Weihnachten, Accessoires | House of Wolf

Accessoires für Weihnachten – als Geschenk für sich oder die Freundin oder…

Mir ist aufgefallen, dass ich euch meine Accessoires, die schon ein paar Monate in meinem Shop erhältlich sind, noch gar nicht richtig vorgestellt habe. *Uups*

Ihr könnt drei verschiedene Paare von Stulpen und eine Kette erstehen.

 

Das erste Paar Stulpen ist aus einer schwarzen Spitze, die ca. 16cm lang ist und dehnbar ist. Sie ist sehr angenehm zu tragen. Vor allem jetzt im Winter sind die Stulpen ideal, um sie aus Pulliärmeln hervorblitzen zu lassen.

Das zweite Paar, ist aus der selben Spitze, allerdings mit Daumenloch, so dass sie an Ort und Stelle bleiben.

Als drittes Paar könnt ihr ein paar Stulpen in der selben Spitze erstehen, die ich auch in der Kollektion öfters verwendet habe (die Teile kommen Sonntag online). Diese Spitze ist nicht dehnbar, aber deswegen nicht weniger angenehm zu tragen.

 

Die Kette, die ich im Shop habe, ist aus dünner Baumwollkordel gefertigt. In dem silbernen Anhänger ist eine Mondsichel eingraviert. Der Verschluss ist in der Länge variierbar. Ich habe sie als Choker angedacht, sie sieht aber auch super länger getragen aus.

 

Alle vier Teile kann ich in eurer Wunschgröße fertigen. Ich finde sie bieten sich sehr gut als kleines Weihnachtsgeschenk an oder wenn man die eigene Garderobe um neue Accessoires bereichern möchte.

Review Jean Paul Gaultier Ausstellung Kunsthalle München | House of Wolf

Review Jean Paul Gaultier Ausstellung Kunsthalle München

Review Jean Paul Gaultier Ausstellung Kunsthalle München | House of Wolf

Die singenden Heiligen

Letzte Woche hatte ich endlich Zeit mir die „Jean Paul Gaultier“ Ausstellung in der Kunsthalle in München anzusehen. Ich hatte diese Ausstellung bereits 2012 in San Francisco gesehen und war sehr gespannt, ob sie einige neue Stücke seither mit eingebracht haben.

Aber von Anfang an: Die Ausstellung handelt über den beruflichen Werdegang und auch ein bisschen über das private Leben, von dem Modedesigner Jean Paul Gaultier. Ich bin schon lange ein Fan von seinen Werken, aber diese live und zum-anfassen-nah zu sehen, ist dann noch mal ein ganz anderes Gefühl. Das hat mir die Augen geöffnet, für seine genialen Kleider.

Er hat angefangen in den Siebziger Jahren mit Kleidung für Frauen und ein paar Jahre darauf auch Bekleidung für den Mann.
Von Anfang an ging es ihm bei seiner Arbeit nicht um das tragbare Kleidungsstück, sondern eher um das Ausleben von Kreativität. Kaum eines der gezeigten Kleider ist alltagstauglich, manche von ihnen scheinen, als ob sie nicht einmal einen Abend überleben würden. Es sind kleine Kunstwerke, die gesehen werden wollen. In der Hinsicht ist er wirklich einzigartig. Es geht im nicht um Kommerz, um das „Geldmachen“, sondern um Kunst in Form von Stoffen und anderen Materialien, die in Kleidungsform gebracht wurden.

Review Jean Paul Gaultier Ausstellung Kunsthalle München | House of Wolf

Männerkosett und Lingerie-Mantel

Was die Verwendung von Materialien angeht, habe ich selten einen mutigeren Designer gesehen. Man findet alles, von Stoffen wie Seide, Leinen, Wolle, über völlig bekleidungsfremde Produkte, wie Stroh und Metall.
Auch lässt er sich in der Verarbeitungstechnik nichts vorschreiben – sein Motto könnte sein „geht nicht, gibt’s nicht“. Es ist schon verwunderlich, in welche Formen er Leder oder Seide oder Wolle bekommt. Da stelle ich mir seine Crew von Näherinnen und Schneiderinnen vor, die jedes mal die Hände über den Kopf zusammen schlagen müssen, wenn er mit einer neuen verrückten Idee aufwartet. Gaultier muss sowieso ein großes talentiertes Team haben, ohne dies könnte er die Couture-Roben wohl kaum bewältigen.

Review Jean Paul Gaultier Ausstellung Kunsthalle München | House of Wolf

Catsuit, bedruckt mit einem Muskelprint

Jean Paul ist einer der letzten wenigen Designer, die noch echte Haute Couture machen. In Frankreich ist es so, dass nicht jeder seine Mode so nennen darf. Es gibt strikte Vorgaben, die erfüllt werden müssen, zum Beispiel muss das Unternehmen seinen Sitz in Paris haben, die Kleider werden von Hand genäht und es müssen zwei Kollektionen pro Jahr gezeigt werden (mehr Infos hier).
Neben Haute Couture macht er auch jährlich mehrere Prêt-à-porter (ready-to-wear) Kollektionen, die aber nicht weniger opulent sind.

Bekannt geworden ist er (und Madonna wohl gleichermaßen) durch das berühmte Spitztüten-Korsett, welches Madonna bei ihren Liveauftritten in den 80er getragen hat. Außer der Sängerin, hatte er noch viele Musen, wie Models oder Schauspieler. Sie dienten ihm als Inspiration und Leinwand, für seine Mode.

Nebst Kleidung für den Laufsteg, war er auch für die Ausstattung von mehreren Filmen zuständig, wie zum Beispiel „Das Fünfte Element„. Wer den Film gesehen hat, weiß dass er sich auch da nicht zurückgehalten hat, mit seiner Kreativität und das war auch gar nicht nötig. Die bunten schrillen Kostüme dienen als ein großer Teil zur Erschaffung der Zukunftswelt in diesem Blockbuster.

Er ist schon viele Jahre erfolgreich in seinem Job, dabei hat er schon viele Kollektionen designed. Besonders auffällig sind immer die Inspirationsquellen, die Gaultier heranzieht zur Entwicklung des Kollektionskonzepts. Oft lässt er sich von weit entfernten Kulturen und deren traditionellen Motiven inspirieren. Oder auch von nicht so weit entfernten Ländern, wie England: in den an die Londoner Mode angelehnten Stücken, wurde Punkmode auf die Spitze getrieben, mit Hilfe von hochwertigen Materialien und klassischen Karomustern, sowie jede Menge schmückende Details.
Allgemein kann man Jean Pauls Mode als sehr detailverliebt ansehen. Man könnte Stunden in der Ausstellung verbringen um die kleinen Verzierungen und die bemerkenswerten Ausarbeitungen entdecken.

Review Jean Paul Gaultier Ausstellung Kunsthalle München | House of Wolf

Punkmode deluxe

Um zur Ausstellung zurück zu kommen: sie ist einfach großartig und gefällt mir heute noch so gut wie vor drei Jahren. Ich könnte noch sehr viel darüber schreiben, aber ich denke ich habe schon genug geschrieben.
Jeder der in München ist und sich für Mode interessiert, den kann ich nur raten einen kurzen Abstecher in die Kunsthalle zu wagen. Die Ausstellung könnt ihr noch bis zum 14.2.2016 besuchen.

Review Jean Paul Gaultier Ausstellung Kunsthalle München | House of Wolf

Hochzeitskollektion

Review Jean Paul Gaultier Ausstellung Kunsthalle München | House of Wolf

Interpretationen von traditioneller Kleidung

Review Jean Paul Gaultier Ausstellung Kunsthalle München | House of Wolf

Spitzenrad als Kopfschmuck

Review Jean Paul Gaultier Ausstellung Kunsthalle München | House of Wolf

Korsage aus aneinander genähten Satinbändern