Jack the Ripper 1888, 2012 und Heute | Halloween 2015

Von dem Serienkiller Jack the Ripper hat wohl jeder schon einmal gehört und wohl auch davon, dass der Fall des Mörders noch heute viele Leute auf trapp hält. So genannte Ripperologen durchkämmen alles was sie finden können, um das Rätsel um die Identität des Mörders zu lösen.

Jack the Ripper 1888, 2012 und Heute | Halloween 2015

Das London Eye 2012

Neuerscheinung im Jahr 2015

Auf Jack the Ripper bin ich heute gestoßen, da es eine Neuerscheinung gibt, die eine weitere Lösung zum Fall aufzeigt. In diesem langen Artikel, der zum Teil um den Autor und dessen Leben, aber auch um das neue Buch geht, wird bereits kurz beschrieben wer der Mörder gewesen sein soll.

Der Ansatz dieses Buches zur Lösung, dass der Killer der Freimaurergilde angehörte ist nicht neu. Ich habe schön öfters davon gehört. Es bietet viele Erklärungen, zum Beispiel auch wie die Polizei damals mit dem Fall umgegangen ist und warum er nie gelöst wurde. Die Gilde hat sich als schützende Mauer vor den Mörder gestellt und alles vertuscht, was zur Lösung geführt hätte.

In diesem Artikel von Telegraph wird außerdem von einem Tagebuch gesprochen, dass viele Jahre nach den brutalen Morden aufgetaucht ist, in dem sich James Maybrick als „the Ripper“ zu erkennen gibt. Dieses wurde allerdings als Fälschung enttarnt. Bruce Robinson, der Schriftsteller des neuen Buches „They All Love Jack: Busting the Ripper“, hat dieses Tagebuch trotzdem weiter verfolgt und ist zu dem Schluss gekommen, dass der Bruder des vermeintlichen Autors des Tagebuches, der echte Jack ist. Michael Maybrick war Sänger und anscheinend auch Mitglied der Freimaurer. Durch diese zwei Tatsachen, lassen sich auch wieder viele offene Fragen beantworten. Aber um nicht alles vorweg zu nehmen, lest den Artikel oder das Buch.

Eine andere These

Vor drei Jahren habe ich, zusammen mit meiner Mutter eine Woche Urlaub in London gemacht. Weil wir sehr neugierig waren, hatten wir eine Nachtführung gebucht, die uns zu den Schauplätzen der Vorfälle von damals führte. Unser Tourguide hat das wahnsinnig spannend gemacht und viel über London und Jack the Ripper erzählt. Auch er hatte eine eigene Lösung, die mir damals sehr schlüssig vorkam. Er ist von der Tatsache ausgegangen, dass alle Opfer Prostituierte waren. Ein Freier dieser wollte sicher stellen, dass seine Identität geheim bleibt. Ich kann mich leider an keine Namen mehr erinnern und auch nicht ob besagter Freier ein hoher Politiker gewesen sein soll oder eine Adliger. Auf jeden Fall meinte unser Guide, dass dieser einen Auftragskiller beauftragt hätte, um die Zeugen, also die Prostituierten, um die Ecke zu bringen, bevor diese alles ausplaudern konnten. Den plötzlichen Ende des Tötens, hatte er so erklärt, dass auch der Auftragskiller einen unnatürlichen Tod in der Themse fand, um auch diesen vom Reden abzuhalten.

An die genaue Story kann ich mich leider nicht mehr erinnern, aber so in etwa hatte er sich und uns die Morde erklärt.

Ich finde, dass es ein spannendes und lesenswertes Thema ist, mit dem man viele Stunden verbringen kann. Habt ihr eine eigene Lösung des Falles? Haltet ihr es für wichtig oder notwendig heute noch nach dem Mörder zu fahnden?

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